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von Pillamyd » Montag 23. März 2015, 22:16
Schön mal wieder was von dir zu lesen Herr Frosch! Das Album ist auch in die Top 20 gelandet, weil ich das letzte Jahr um einiges weniger spannender fand als das Jahr zuvor. Hab mir deshalb auch weniger Alben aus dem Jahr gekauft als zuvor. Um dann eine "Top 20" zu erstellen zu können, dachte ich mir nehme ich eben das was mir zu Verfügung steht, aber dann werde ich auch kritischer.
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von Pillamyd » Dienstag 24. März 2015, 22:12
Platz 18 Exodus - Blood In Blood Out  Genre: Thrash Metal VÖ: 10. Oktober 2014 Die Meldung das Dukes raus ist, fand ich relativ unspektakulär. Eher wer der neue (alte) Sänger wird. Vor allem weil ich den Dukes nur auf der „Shovel Headed…“ ertragbar fand. Das ausgerechnet Souza wieder zum Mikrofon greift hätte ich weniger geahnt. Vor allem, weil ich die Band sonst immer für sehr konsequent empfunden habe. Und ich dachte, dass das nie wieder was wird mit Souza. Nun denn…abwarten. In der Stimmung für Thrash bin ich immer seltener und wenn, dann sind das schöne Erinnerungen. Thrash war sozusagen die Einstiegsdroge für alles weitere… Ich hab das Album einige Wochen nach der Veröffentlichung gekauft. Und war dann erstmal nicht bereit dafür. Irgendwann aber doch angeworfen. Und bis auf das komische Intro von „Black 13“ war ich die ersten 15 Minuten sehr angetan von der Scheibe. Danach schleichen sich allerdings einige Längen ein. Das sind nicht gleich schlechte Songs deswegen. Gerade Souza wertet einen Song wie „BTK“ auf, indem er variabler singt als auf den anderen Songs. Aber die Scheibe würde viel knackiger ausfallen wenn man einige Parts kürzer bzw. gestrichen hätte. Einzig allein was mir richtig sauer aufstößt ist der Text zu „Honor Killings“… Trotzdem ist es super Exodus wieder mit Souza zu hören. Das ist einfach der perfekte Sänger für die Band und wird es meiner Meinung nach auch immer bleiben. Bleibt auch noch zu erwähnen, dass Herr Gibson einfach einer der coolsten Metal-Bassisten ist. Ich steh auf seinen Bass. Bin gespannt wie es weitergeht und hoffe das Souza seinen Arsch zusammenkneift und mit der Band länger zusammenspielt als eine Platte/Tour-Periode. Weiterer Song: Wrapped In The Arms Of Rage"
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von Teichfrosch » Mittwoch 25. März 2015, 17:06
Pillamyd hat geschrieben:Schön mal wieder was von dir zu lesen Herr Frosch!
Danke, freut mich auch, wieder was zu schreiben. Bei Thrash bin ich aber leider raus, bin ja der Heretiker der behauptet, dass man außer "Reign in Blood" in dem Stil nichts kennen muss.
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von Pillamyd » Mittwoch 25. März 2015, 23:20
Teichfrosch hat geschrieben:Bei Thrash bin ich aber leider raus...
Ja das ist bekannt Wie gesagt, bin ich das mittlerweile eigentlich auch. Zumindestens was neuere Bands bzw. Alben angeht. Ich greife lieber auf die Klassiker zurück.
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von Pillamyd » Mittwoch 1. April 2015, 22:05
Platz 17 Coldplay - Ghost Stories  Genre: Pop VÖ: 16. Mai 2014 Ich hab mich tierisch gefreut über die Ankündigung dieses Albums. Und als „Midnight“ als Single erschien, war ich total überrascht. Warum? Minimalistischer Sound und trotzdem voll im Klang. Einige Stellen haben mich an Bon Iver erinnert, den ich auch sehr toll finde. Das hat meine Vorfreude noch mehr angekurbelt. Und ich wünschte mir wirklich, dass diese eine Single repräsentativ für das ganze Album ist. Dieser Soundteppich zieht sich nämlich wirklich durch das gesamte Album. Mal leiser, mal lauter immer wieder ein bisschen anders. Aber im Grunde genommen bleibt alles gleich. Das mag jetzt sehr einfältig klingen. Ist es aber finde ich gar nicht. Das ist eher wie ein roter Faden der sich durch das gesamte Album zieht. Weniger ist manchmal mehr und das spürt man wenn man dieses Album hört. Weitere Songs: "Another's Arms"Ink"
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von Pillamyd » Freitag 3. April 2015, 12:30
Platz 16 Down - Down IV, Pt. 2  Genre: Southern Metal VÖ: 09. Mai 2014 Ich weiß, ich weiß. Das ist nur eine EP. Aber ich denke mit 36 Min. Spielzeit kann man die gerne Mal unter „Album“ einsortieren. Also hier die erste EP ohne Kirk Windstein. Ein Urgestein und von der Band eigentlich nicht mehr wegzudenken. Ob das gut geht? Und ob! Dieses Mal soll der Doom im Vordergrund stehen. Und das klappt meiner Meinung nach recht gut. Hat mich die letzte EP aber von Grund auf mitgerissen, hat dieser zweite Teil doch schon etwas länger gebraucht. Das liegt daran, dass ich die Musik hier etwas komplexer und sperriger finde, als auf der EP zuvor. Natürlich hat das Album auch hier seine Mörderriffs parat. Hier wird aber auch mal des Öfteren auch auf Riffwechsel gesetzt. Das verschachtelt die Songs mehr als zuvor. Wirkt aber zur Langzeitwirkung bei. Die längstens Stücke der EP „Conjure“ und „“Bacchanalia“ sind dann genau das, was die Band präsentieren will: Doom! Mir macht die EP jedenfalls noch mehr Spaß als die letzte.
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von Teichfrosch » Freitag 3. April 2015, 17:22
COLDPLAY tun nicht weh, aber damit hat sichs für mich auch...
DOWN sollten mir eigentlich besser gefallen, als es der Fall ist. Immer wenn ich da reinhöre, denke ich mir: das ist eigentlich dein Ding. Und dann hör ichs trotzdem nie. ¯\_(ツ)_/¯
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von Pillamyd » Mittwoch 8. April 2015, 19:07
Platz 15 Anathema - Distant Satellites  Genre: Art Rock VÖ: 06. Juni 2014 Wie so oft nehme ich Neuveröffentlichungen auch gern mal dazu, Bands kennenzulernen. „Distant Satellites“ ist so ein Album. Im Vorfeld, das habe ich glaube ich auch schon einmal erwähnt, habe ich in die Band immer mal wieder reingehört. Was ich da gehört habe, hat mir immer gefallen, aber so der letzte Funke ist nie übergesprungen. Aber irgendwann habe ich es gewagt. Mir fällt es gerade aus persönlichen Gründen sehr schwer groß Worte über diese Art von Musik zu verlieren. Das ist nicht negativ gemeint, denn die Band hat eingeschlagen wie eine Bombe. Diese Platte hat für mich aber zwei Seiten. Da wäre einmal diese Ruhe und Zufriedenheit die die Songs ausstrahlen. Und auf der anderen Seite habe ich stark das Gefühl, die Band hat die Songs extra so arrangiert und komponiert, als stünde man komplett vor einer Explosion aber man hält sich dennoch zurück, aus welchen Gründen auch immer. Das variiert wirklich von Durchlauf zu Durchlauf. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich kurz nachdem ich diese Platte gekauft habe, mir noch die „Judgement“, „A Natural Disaster“ und „A Fine Day..“ gekauft habe und mich ersteres und zweites gleich nochmal eine schippe krasser abgeholt haben. Ich weiß es nicht genau. Ich weiß nur dass es ein sehr intensives Album ist, welches ich nicht immer hören kann. Aber genau die Eindringlichkeit beweist wie stark die Band an mich herankommen kann, wenn ich es zulasse. Und allein deswegen hat das Album einen Platz in meiner Top 20. Hörproben: ArielThe Lost Song, Pt. 1Distant Satellites
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von Teichfrosch » Mittwoch 8. April 2015, 19:33
Erste Hälfte Stagnation auf höchstem Niveau, zweite Hälfte eines der größten musikalischen Ärgernisse der letzten Jahre.
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von Havoc » Freitag 10. April 2015, 19:53
Teichfrosch hat geschrieben:Erste Hälfte Stagnation auf höchstem Niveau, zweite Hälfte eines der größten musikalischen Ärgernisse der letzten Jahre.
Man könnte auch sagen... Erste Hälfte routiniert alle Stärken ausgespielt, zweite Hälfte mutig, modern, kreativ und neu.
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