Allerdings sind wir ja auch eine ach so elitäre Metropolregion

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MusikindustrieRe: MusikindustrieWir haben die SAP-Arena mit 10.000, den Maimarktclub mit 3.000 und das Capitol mit ca. 1.500 (alle geschätzt). Da kommt mal DEEP PURPLE / SCORPIONS, IN EXTREMO oder SCHANDMAUL aber das wars auch schon für ein Jahr. Früher war es echt viel mehr, aber die Leute sind einfach weggeblieben. So Verhältnisse wie in Berlin sind echt ein Traum.
Allerdings sind wir ja auch eine ach so elitäre Metropolregion ![]()
Re: MusikindustrieIch habe die in Metalkreisen sonst so hoch gelobten OPETH, ENSLAVED und NEGURĂ BUNGET mal vor jeweils rund 30 bis allerhöchstens 50 Leuten gesehen. Und an einem anderem Tag halt vor rund 1000 Zuschauern. Kommt halt immer auf den genauen Wochen(end)tag an, insofern sind einzelne Erlebnisse nicht immer hundertprozentig aussagekräftig ob deren kommerzieller Zugkraft.
Re: MusikindustrieDie Grafiken, die Fearmon gepostet hat, sind schon aufschlussreich und sie zeichnen ein ziemlich trauriges Bild. Die "Wende" fällt ungefähr mit dem Massenhaften aufkommen von CD-Brennern und Internetzugängen in unseren breiten zeitlich überein. Interessant finde ich ja, die von Vielen heute vertretene These, Downloads würden der Musik(industrie) insgesammt eher nützen als schaden. Zumindest wird diese mal nicht von den Musikern geteilt, die auch die 80er und 90er schon mitgemacht haben, sondern höchstens von Bands die heute das Internet nutzen, um sich überhaupt erstmal bekannt zu machen. Sicher tun sich da auch neue Wege auf - vielleicht sogar in kommerzieller Hinsicht aber ich glaube, dass das Geschäft insgesamt schon härter geworden ist.
Was Konzerte angeht, so gibt es wie auch bei CD-Veröffentlichungen ein deutliches Überangebot. In Städten wie Berlin kann man sicher an mindestens 5 von 7 Abenden in der Woche ein Metalkonzert besuchen. Wer macht das schon? Wer kann und will das schon? Im zweifelsfall investier ich mein knappes Geld in die, die ich kenne und wo ich abschätzen kann, dass es mir gefallen wird. Andererseits dürfte es abseits großer Balungsräume schwieriger sein überhaupt genug Leute in einem gewissen Umkreis zu aktivieren, um einen Club zu füllen.
Re: MusikindustrieDass, wer früher zu den Auserwählten gehörte, die an den Pfründen der Studio-Industrie teilhaben durften, heute, wo sich für kleines Geld auch die Konkurrenz ein Heimstudio einrichten kann, den guten alten Zeiten nachtrauert, ist doch kein Wunder, oder?
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: MusikindustrieÄhm, ich denke, die verdienen ganz gut an den offiziellen Downloads. Man kann ja mittlerweile ziemlich viel
für ein paar Cent downloaden, und an jedem DL geht so-und-so-viel an die Labels... und CD´s werden auch gekauft... und wenn man sieht, welche Vollpfosten trotzdem noch von der Musikindustrie produziert werden, KANN es denen ja nicht sooo schlecht gehen, wenn sie noch investieren können, OHNE mit spitzem Bleistift zu kalkulieren! Schlimmer finde ich die Ticketpreisentwicklung! Maiden z.B. boykottiere ich geradezu. Da spare ich mir die Kohle und warte, daß Kiss nochmal auf Deutschlandtour geht. Beim letzten Konzert in Mannheim haben wir pro Ticket 75 € gelatzt und da kann man sagen, es war jeden Cent wert. ![]() Man steckt immer in der Scheisse, nur die Tiefe ändert sich.
Re: MusikindustrieWas ist an Maiden für 60 Euro jetzt soooo krass? Blind Guardian waren letztes Jahr doch auch schon um die 50, oder irre ich mich gerade? Manowar wollen für Kerkrade, je nach Vorverkäufer 65 bis 70.
Re: MusikindustrieUnd auch bei Maiden ist es jeden Cent wert. Für Kiss würde ich ja nicht mal 20 Euro zahlen...
Re: MusikindustrieWer freiwillig 75 Euro für eine Band hinblättert, der braucht sich wirklich nicht wundern über die Preisentwicklung bei Konzertkarten...
Re: MusikindustrieIch zahle für keine Band mehr als vielleicht 40 Euro. Ich kann zu tollen Festvals für diesen Preis gehen. Und das hat nichts damit zu tun, dass ich so viel bereits gesehen habe. Ich habe auch früher selten mehr 40/50 Mark ausgegeben. Dann lieber in einen kleinen Club gehen und ne coole Newcomerband unterstützen. Das sind eh meist die besseren Konzerte.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Musikindustrie
Was du ja so prima beurteilen kannst, wenn du nie bei großen warst... ![]() Oh you ironic pop-rock fucks
DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
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