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von Chavo89 » Sonntag 18. Januar 2015, 20:38
So, ich habe gerade Lust und nutze diese gleich für einen kleinen Jahresrückblick in Form einer Top 20. Wenn ich es schaffe, mache ich jeden Tag ein Album, ich wünsche mir Durchhaltevermögen und euch viel Spaß - beim Genießen oder Hassen. Nur zu. PLATZ 20: PRIMAL FEAR - Delivering The Black Ja, Bamm bamm bamm. PRIMAL FEAR haute 2014 mal wieder richtig ins Gesicht rein. Und mit dem muskelbepackten Scheepers würde ich mich auch nicht anlegen. Alleine der Brecher 'Rebel Faction' geht so dermaßen steil, dass kleinere Ausrutscher wie das mit über 9 Minuten etwas sehr lang geratene 'One Night In December' leicht zu übersehen sind. Das kleine Schwarze ist schon das zehnte Album und legt alle Stärken der Süddeutschen offen. Naja, "Unbreakable", den direkten Vorgänger fand ich noch ein Tickchen besser und sogar mutiger, aber immerhin. Kopf aus, die Fist erheben und mitsingen! We came to rock - we came to rule There is no way to escape for you We're heating up your nasty dreams Never pray for justiceZum Abschrauben der Rübe: Rebel FactionZum Befeuchten der Augen: Born With A Broken HeartUnd noch eins mit 'Video': Alive & On Fire
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von Raphael Paebst » Sonntag 18. Januar 2015, 21:15
Oh, da bin ich mal gespannt, ob wir Überschneidungen haben.  Vermutlich finden sich hier aber einige Alben, die es knapp nicht in meine Liste geschafft haben, aber in meiner Sammlung stehen und mich immer wieder gut unterhalten. PRIMAL FEAR habe ich nach "New Religion" aus den Ohren verloren, von einem ziemlich unterhaltsamen Auftritt in Wacken mal abgesehen. Dort wurde aber bis auf das komische 666-Lied eigentlich nur altes Zeug gespielt, weshalb das ken Problem war. Das macht mir live immer noch viel Spaß, ich weiß aber nicht, ob ich davon weitere Studioalben brauche.
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von Jhonny » Sonntag 18. Januar 2015, 21:36
Primal Fear bin ich ja insgesamt wohlgesonnen, auch wenn ich sie nicht in der Champions League einordnen würde. Scheepers ist ein starker Sänger, der hier angecheckte Song (Rebel Faction) gefällt jedenfalls. Die Band bleibt interessant, kann sich aber nicht höher auf der Einkaufsliste platzieren.
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von Jakob » Montag 19. Januar 2015, 00:58
Oha, die haben wir im Auto gehört oder  ?
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von Chavo89 » Montag 19. Januar 2015, 18:44
Jakob hat geschrieben:Oha, die haben wir im Auto gehört oder  ?
Ja. Fandst du sehr, sehr gut. PLATZ 19: INFINITY'S CALL - Unconditional Wir bleiben witzigerweise in Baden-Württemberg und bewegen uns von Esslingen nach Ulm, vom wahren Stahl zum schmusigen Hard Rock, mit feinem AOR-Einschlag und einem Sänger namens Claus Zeller, der die hochmelodischen Songs gekonnt rau intoniert und damit genau meinen Hörnerv trifft und verwöhnt. Genauso wunderschön ist der Gitarrenklang von Phil Zanella (ex-TYRANT) und das abwechslungsreiche Songarragement. In meiner Rezension sprach ich von hinterlassenem Eindruck, doch es ist weit mehr. Auch acht Monate nach dem Erstkontakt läuft "Unconditional" noch regelmäßig und macht jedes Mal Freude. Vor zwei Jahren wäre so ein Gefühls-Rock mit Liebeslyrik noch undenkbar für mich gewesen, man wird alt. Und ich muss mich mal nach dem 2004er Debüt umsehen... Der zweitbeste Song (gibt nicht so viel bei YouTube): Even The BravestDramatik pur: Unconditional LoveUnd zum Abschluss: Can't Get Over You
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von Rüdiger Stehle » Montag 19. Januar 2015, 19:32
Alter Verwalter, da muss das Nordlicht hier die Schwabentipps geben, weil die Schwaben im Norwegersud garen... Die CD liegt hier, hat mir mein Nachbar letzte Woche ausgeliehen. Bin noch nicht zum Hören gekommen. Klingt aber fein. Der Zeller ist hier Jahrzehnte lang mit Coverbands durch die Gegend gezogen, und Ende der Achtziger hat er die zweite STRANGER "Pretty Angels" eingesungen. Tyrant und Stranger sind zusammen mit Stormwitch und Gravestone die großen Helden des Schwabenstahls aus der Ulmer Ecke.
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von Chavo89 » Montag 19. Januar 2015, 20:12
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Alter Verwalter, da muss das Nordlicht hier die Schwabentipps geben, weil die Schwaben im Norwegersud garen...
Gut, du erkennst die Problematik.  Ich hatte schon gehofft, dass du das kommentierst, vielen Dank für die Einordnung! Hör's dir mal an, wenn du ein bisschen Zeit hast. Lohnt sich wirklich!
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von Chavo89 » Dienstag 20. Januar 2015, 21:00
PLATZ 18: FALCONER - Black Moon Rising Da ich in der Gruppentherapie noch neun Punkte für das jüngste Werk der Schweden gab, ist diese recht ernüchternde Platzierung möglicherweise etwas überraschend. Doch leider muss ich mittlerweile festhalten, dass mich ausnahmslos alle anderen Alben der Band länger beschäftigen konnten, als der aufgehende Schwarzmond. Keine Frage, das Album ist großartig, mit 'Age of Runes', 'Wasteland' oder 'Dawning of a Sombre Age' sind einige der besten Songs seit "Chapters from a Vale Forlorn" (2002) an Bord. Und trotzdem ist irgendwas anders. Vielleicht ist es der erhöhte Stahlanteil, beziehungsweise der verminderte Folk, der mich verwirrt, vielleicht fehlen mir die eigenwilligen Kompositionen, die FALCONER für mich auszeichnen, 'Scoundrel and the Squire' und 'At the Jester's Ball' sind die einzigen Songs, die in diese Kategorie passen. Das klingt jetzt alles irgendwie so negativ, dabei mag ich "Black Moon Rising" sehr, nur eben nicht so oft und innig wie die ersten beiden Alben oder "Northwind". Ach, eins noch: Matthias Blad ist Gott. Through the storm, through the breeze. Through the night's disease. Every mortal fear and anguish set aside. Take the left, take the right. Take the path to daylight. Walking past the void with a new found pride.Harter Opener: Locust Swarm
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von Chavo89 » Freitag 23. Januar 2015, 21:41
PLATZ 17: ELEMENT OF CRIME - Lieblingsfarben und Tiere Ich habe ein Faible für deutschsprachige Musik. Und ich habe ein Faible für verworrene Gedanken, abstruse Geschichten, Poesie. Was läge da naher als diese seit 30 Jahren aktive Band um den Bremer Autor ("Herr Lehmann" und Co.) und Tollmensch Sven Regener? Doch tatsächlich ist "Lieblingsfarben und Tiere" das erste Album, das ich mir gekauft habe. Dabei finde ich die schon lange gut, nur irgendwie habe ich mir nie was gekauft. Egal, Vergangenheit. Hier gibt's phantasievolle Popmusik, abwechslungsreich, entspannt und nachdenklich. Und so viele Ohrwürmer! Und Bläser! Das ist Kunst, leichtverdauliche zwar, aber das ist ja nichts Schlechtes. Siehst du die Morgensonne, so rot- wie ein Erdbeermarmeladenbrot, das ein Kind für die Schule geschmiert bekommt und das gleich - auf dem Hinweg schon alle Bücher versaut bis das Kind, das auf gute Noten vertraut, alles aufisst und wie ein Backenhörnchen drauf kaut. Das sind Geschichten, die einer erzählt, der an gar nichts mehr glaubt.Titelsong und Chartstürmer: Lieblingsfarben und TiereNoch ein Musikvideo: Liebe ist kälter als der Tod
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von Raphael Paebst » Samstag 24. Januar 2015, 19:11
Die FALCONER mag ich immer noch, hab sie aber schon länger nicht mehr gehört. In meiner Welt ist sie aber deutlich besser als "Northwind", das ich immer zu süßlich fand. Da gefällt mir sogar "The Sceptre Of Deception" besser. Somit wäre "Black Moon Rising" wohl auf Platz drei meiner FALCONER-Rangliste, hinter den ersten beiden Alben und vor dem Täuschungsszepter. Beim Sänger stimme ich dir aber zu, der ist wirklich super, da sehr eigenständig und zumeist mit tollen Gesangslinien bedacht.
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