Musik und Emotion

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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Eike » Sonntag 21. November 2021, 17:56

Morgens was Munteres kenne ich auch sehr gut. Natürlich nach Geschmack und Stimmung. Aber irgendwie ist das ja auch "Funktionsmusik", um beschwingt in den Tag zu starten.

Das mit dem Fluss ist mir ebenfalls gut bekannt, eins führt zum anderen.

Manchmal sind es auch Songzeilen, die mir im Kopf herumgeistern und zum Rauskramen des Songs/Albums führen.
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 21. November 2021, 18:02

Songzeilen habe ich zwar auch andauernd im Kopf, aber das führt selten dazu das Album aus dem Regal zu ziehen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Eike » Sonntag 21. November 2021, 18:30

Bei mir auch relativ selten, aber absolut dann doch nicht so selten, da ich oft Songzeilen im Kopf habe.
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 22. November 2021, 11:13

Eike hat geschrieben:Manchmal sind es auch Songzeilen, die mir im Kopf herumgeistern und zum Rauskramen des Songs/Albums führen.


Das passiert bei mir auch, aber nur wennn mir Songzeilen im Kopf herumschwirren von Alben, die ich lange nicht mehr gehört habe. Das empfinde ich dann schon als Aufforderung es mal wieder aufzulegen. Wenn es Songzeilen sind von aktuellen Dauerbrennern ist das lediglich ein Beweis der Qualität des Albums.
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Eike » Montag 22. November 2021, 12:04

Passt!
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Dekalog der Elemente » Montag 22. November 2021, 15:35

Eike hat geschrieben:Morgens was Munteres kenne ich auch sehr gut. Natürlich nach Geschmack und Stimmung. Aber irgendwie ist das ja auch "Funktionsmusik", um beschwingt in den Tag zu starten.

Das mit dem Fluss ist mir ebenfalls gut bekannt, eins führt zum anderen.

Manchmal sind es auch Songzeilen, die mir im Kopf herumgeistern und zum Rauskramen des Songs/Albums führen.


Joa, manchmal ist es in der früh munter Broilers hören, dann munter Carcass oder auch mal munter Shape of Despair. Tatsächlich kann ich auch bei oder für gute Laune total depressives, melancholisches Zeug hören. Musik funktioniert bei mir zwar in eine Richtung diametral (sprich Aggro Mucke um runter zu kommen, depri Mucke um wieder besser gelaunt zu sein etc.) zugleich kann ich sowas auch einfach so hören, weil ich nur grad Lust auf die Musik hab.

Songzeilen: Ja hin und wieder passiert das bei mir auch, dass mir n Stück aus nem Song, oder der Refrain im Kopf rum wandert und ich dass dann das entsprechende Album raus suche ums durch zu hören.

Holger Andrae hat geschrieben:Ich höre oftmals aus "analytischen" Gründen. Sei es, um eine lange nicht mehr gehörtes Album neu zu entdecken, sei es um irgendwelche Charts zu erstellen, sei es um Diskographien zu hören. Bei entsprechender Zeit entsteht aber zumeist ein Fluß, der immer wieder neue Ideen hervor bringt, was ich als nächstes hören möchte.


Gut Charts erstellen ist jetzt ned so meins, den Punkt mit den Diskographien verstehe ich allerdings. Meist wenn ich n Album einer Band länger nicht mehr gehört habe und es mich dann auf einmal wieder total mitreißt, dann fang ich auch an, mich wieder durch alle Alben durch zu hören.
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 24. November 2021, 10:36

Puuh über das Thema muss ich nachdenken.

Ich schätze aber, dass das bei mir wechselt. Ein Album wie "Leaving Eden" könnte ich im Sommer zum Beispiel nicht hören. Das ist für mich die Musik für kalte Tage. Was aber wiederum nicht bedeuten soll, dass ich mich selber gerne runterziehe. Das ist schon schwere Kost und klappt nicht immer. So arg wie ich das Album auch verehre, aber da kann es schon passieren, dass ich dann nach zwei Songs dann doch abschalte. Kommt dann wiederum drauf an, in welcher Verfassung ich bin.

Meine Einkäufe in diesem Jahr spiegeln gut wider, dass ich gern gleich mehrere Alben einer Band gekauft habe. Das liegt zum einen daran, dass ich dann sehr fasziniert von einer Band bin und dann auch weiterentdecken möchte, wenn ich da gerade sowieso tief in die Materie eingestiegen bin. Ein aktuelleres Beispiel wäre dann hier "New Model Army". Da habe ich auch gleich mehrere Alben gekauft, weil ich so fasziniert bin. Und weil ich dann große Namen gehört habe, folgten dann "The Cure" oder "The Sisters Of Mercy". Oder "Helloween". Ich hätte da nicht gedacht, dass ich mir bei der Beziehung zu der Band alle Alben in fast einem Rutsch dann doch zulege. Aber gerade auch Alben wie "Chameleon" oder "Pink Bubbles..." haben zur Langzeitbeschäftigung einen ordentlichen Beitrag geleistet. Das sind dann eben die Alben die mich auch echt besonders interessieren, weil sie eben nicht so beliebt sind. Das sind aber auch dann Überraschungsmomente. Als mich der Thrash wieder gepackt habe, habe ich mir zum Beispiel endlich die alten "Destruction" Alben gegönnt. Und dann entsteht auch eine Kettenreaktion wo ich dann bock habe noch mehr kennenzulernen. Ob das jetzt Kopfsache ist oder nicht. Im Winter höre ich auch einfach viel lieber Black Metal als im späten Frühling oder Sommer. In mir macht das irgendwas.

Jetzt war es die letzten Wochen aber auch so, dass mich ein aktuelles Album angefixt hat, wieder vermehrt ein bestimmtes Genre zu hören und da dann auch Alben, die ich länger nicht gehört habe oder auch eben weniger gut kenne. Früher war es dann so, dass bei mir dann ab einem bestimmten Zeitpunkt eine Sättigung eingetreten ist und ich dann zum Beispiel zu verkopfter Musik dann zum klassischen Heavy Metal übergegangen bin. Ich muss da aber tatsächlich darüber nachdenken ob das heute variabler ist. Ich habe da nicht so drauf geachtet.

Früher in der Übergangsphase gab es bei solchen Sprüngen aber auch so ein kleines Gefühl von "Leere", wo ich dann planlos war in welche Richtung ich denn jetzt etwas hören möchte. Aber die waren immer nur von sehr kurzer Dauer. Gott sei dank habe ich nie den Faden verloren. Wenn man das so sagen kann.
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon Eike » Mittwoch 24. November 2021, 12:58

Kettenreaktionen - das ist interessant, darüber habe ich noch nicht nachgedacht, aber die gibt es bei mir auch; wie oft weiß ich gar nicht, habe da noch nie bewusst drauf geachtet.

Übrigens finde ich es ganz toll, wie du über Musik schreibst; da spürt man die Begeisterung, und alles wird verständlich.
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Re: Musik und Emotion

Beitragvon cgrage » Montag 7. Juli 2025, 15:45

Ich pack das mal hier rein.
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