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Rafs Wilde 13
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Re: Rafs Wilde 13Der Siebinger wieder, tststs.....
Re: Rafs Wilde 13Nach den Lobpreisungen des neuen Albums von Holg und Raf habe ich beide Sachen aus den Tiefen der Bits und Bytes der Festplatte ausgegraben und fand beide nur eins: sacköde. Die Tonträger wurden justament gefunden, gerade läuft das Debüt. Naja, damals scheinbar den sakrischen Boardhype öfters mitgetanzt, die Musik berührt mich so rein gar nicht (mehr). Live konnte ich zweimal ebenso nur gähnend mit den Schultern zucken. Jessica kann aber ihren Namen ganz toll tanzen, das war beeindruckend.
Re: Rafs Wilde 13
Also ich kann schon gut nachvollziehen, wenn jemand die Band langweilig, einschläfernd oder ähnliches findet. Ich mag's aber gern. ![]()
Re: Rafs Wilde 1314. MAGISTER TEMPLI - "Lucifer Leviathan Logos"
![]() Dass ich eine gewisse Vorliebe für kauzige und doomige Klänge habe, ist ja kein Geheimnis. Insofern ist es auch keine große Überraschung, dass die Norweger MAGISTER TEMPLI mit ihrem ersten vollständigen Album bei mir Türen einrennen, die nur deshalb nicht offen sind, weil sie so noch einmal schaurig quietschen können. Denn hier wird okkultes und Horror in den Mix aus alten NWoBHM-Riffs und doomigen Parts gepackt, das ganze einmal gut umgerührt und mit ein bisschen MERCYFUL FATEscher Theatralik gewürzt. THE LAMP OF THOTH, ARKHAM WITCH und LAMENTED SOULS, all das kann man hier raushören und sich an einer altbackenen Produktion und abgedrehten Songs erfreuen. Ob das druckvolle 'Master Of The Temple' oder das herrlich melancholische 'Lucifer', die Herren wissen, wie man packende Liedchen schreibt und haben mit 'The Innsmouth Look' auch noch einen Lovecraft-Song untergebracht. Daher gibt es völlig verdient einen Platz unter den besten 20 des letzten Jahres und vermutlich noch eine ganze Menge Runden im heimischen CD-Spieler. 'Master Of The Temple' 'Lucifer' 'Tiphareth'
Re: Rafs Wilde 1313. SINISTER REALM - "World Of Evil"
![]() Schon mit den ersten Tönen des Openers 'Dark Angel Of Fate' war mir klar, dass ich "World Of Evil" lieben würde, wie ich bereits "The Crystal Eye" und "Sinister Realm" liebe. Denn die Band geht konsequent den eingeschlagenen Weg voran und bietet erneut leicht epischen Heavy Metal, mit mächtigen Refrains, kraftvollem Gesang und jeder menge klassischer Riffs und Soli, die vor allem Erinnerungen an BLACK SABBATH mit DIO und eben die Soloalben des kleinen Sangesgotts wecken, verbunden mit typischem Steve Harris-Gedächtnis-Bassspiel und der einen oder anderen JUDAS PRIEST-Anleihe. Kurz und gut, SINISTER REALM spielt klassischen Heavy Metal, wie man ihn kaum klassischer spielen kann, zeitlos, berührend und vor allem eines: saugut. Der lange Abschlusssong 'Four Black Witches' kann leider mit dem großartigen Anfang nicht ganz mithalten und insgesamt fällt das Album nach hinten ganz leicht ab. Aber die ersten vier Lieder alleine sind den Kauf mehr als wert und wer traditionellen Metal mag und sich "World Of Evil" 2013 nicht gekauft hat, muss das dringend nachholen. Wegen der leichten Verflachung gegen Ende landet das Album bei mir nur auf Rang 13, was aber einmal mehr zeigt, dass letztes Jahr für mich und den Metal ein sehr gutes war. 'Dark Angel Of Fate' 'Bell Strikes Fear' 'World Of Evil' 'The Ghosts Of Nevermore'
Re: Rafs Wilde 1312. MIDNIGHT MESSIAH - "The Root Of All Evil"
![]() ELIXIR ist eine meiner liebsten NWoBHM-Bands, auch wenn die Herren eigentlich etwas zu spät für die Welle im engeren Sinne waren. Dennoch ist "The Son Of Odin" eines der besten britischen Metal-Alben in meinen Ohren und auch die Alben aus der zweiten Bandphase, insbesondere das letzte Album "All Hallows Eve" finde ich prima. Umso erfreuter war ich dann auch, dass Sänger Paul Taylor und Gitarrist Phil Denton mit ihrer neuen Band nicht nur den Standard dieses letzten Albums halten konnten, sondernn nochmal ordentlich zugelegt haben. Nach dem zweiten Ende von ELIXIR hatte ich damit nicht mehr gerechnet und wurde von "The Root Of All Evil" völlig überrascht. Das Album wirkt frischer, angriffslustiger und in allen Belangen stärker als der Quasi-Vorgänger und ist eines der britischsten Alben der letzten Jahre. Bodenständiger Heavy Metal, mit Epik, Pathos und einem der besten Sänger in diesem Gebiet, aber eben auch flott und rockig an den richtigen Stellen. Ob 'Thirty Pieces Of Silver', oder das richtig starke 'Damned For All Time', hier werde ich tatsächlich immer wieder an selige "The Son Of Odin"-Zeiten erinnert und das Album und die Band hätten deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient, als sie durch den Eigenrelease erhalten haben. Bezeichnend daher auch, dass man beim letzten HOA bereits als zweite Band am Samstag ranmusste und dann locker den Großteil der folgenden Truppen an die Wand spielte. Wenn SATAN 2013 das NWoBHM-Comeback des Jahres hingelegt haben, so landet MIDNIGHT MESSIAH auf dem ehrenvollen zweiten Platz. Weniger schillernd, aber kaum weniger eindringlich und eben mit dieser würdevollen Melancholie im Songwriting und vor allem der Stimme von Paul. Track-Previews für das gesamte Album
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