Tenhi

Pop, Jazz, Elektronika, Rap, Volksmusik...

Tenhi

Beitragvon 123_7 » Montag 29. März 2010, 20:21

Zum einen aus dem Grund etwas Schwung wieder hier in die Angelegenheit zu bringen, aber auch aus dem simplen Grund, dass die Band, neben Ulver (da habe ich auch schon was geplant), die wichtigste in meinem Musikkosmos ist, bin ich verpflichtet diesen Thread zu eröffnen. Tenhi ist eine finnische Band, die sich der Folklore verschrieben hat. Im Gegensatz zu den gängigen Neofolk-Band, die eine Rückbesinnung auf frühere Musik vertreten, fühlt sich Tenhi viel mehr nach eine Folk-Band an, die versucht den ursprünglichen, basischen Sound einen kontemporären Anstrich zu verleihen. Von der Besetzung her greift man aber tendenziell auf ein klassisches Instrumentarium zurück, dass von Album zu Album eine stärkere Gewichtung auf verschiedenen Instrumenten hat. Eine starker musikalischer Schwerpunkt liegt auf mehrstimmigen, abwechslungsreichen Gesang in verschiedenen Tonlagen.

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Ganz objektiv betrachtet, mag dem einen die zunächst recht spannungsarmen Arrangements aufstoßen oder sich aufgrund der musikalischen Bedächtigkeit an eingeschlafene Füße erinnert fühlen. Tenhi gehen m.E. aber, und das versuche ich jetzt möglichst unprätentiös zu konnotieren, mehr eine geistige Wirkung, die sich weniger in der Musik als vielmehr über die eigenen Gedanken äußert. Wer es also schafft sich voll und ganz auf die Musik einzulassen, mag vielleicht einen ganz anderen Eindruck der Band gewinnen. Sonst wirkt es u.U. doch reichlich unspektaktulär auf den geeigneten Hörer. Hört ihr also in die folgenden Beispiele rein, schließt die Augen und konzentriert euch ganz auf die Musik. Tenhi ist nicht einfach zu erobern, wenn man beabsichtigt, tiefer in die Materie einzudringen und den hinter den oberflächlichen Schönklang zu blicken.

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Den Grundstein legte die Band Ende des Jahrtausends mit "Kauan". Tenhi ist übrigens interessanterweise eine Band, die meiner Meinung nach, mit jedem Album besser wurde. Eine seltene Erscheinung, auch wenn mir viele Fans der Band hier widersprechen würden. Jedenfalls, "Kauan" zeichnet sich durch songdienlicheres Songwriting, als man es später von der Band kennenlernen wird. Die Songstrukturen und Harmonien sind verhältnismäßig simpel und in Songs wie 'Hallavedet' finden sich auch noch Synths, die so prägnant in späteren Album auch nicht mehr eingesetzt werden. Auch wenn ich das Album wirklich gut finde, fehlt mir hier der herausragende und besondere Aspekt und die Möglichkeit, tiefer in die Musik einzutauchen. Gerade das eben verlinkte 'Hallavedet' und das banale 'Lauluni Sinulle' (von vielen mir unverständlicherweise als DER Tenhi-Song angepriesen) sind für mich echte Skip-Kandidaten, da sie meines Erachtens nichts auszudrücken vermögen.

Das auf diesem Album aber auch schon echte Goldstücke zu finden sind, beweist das instrumentale 'Etäisyyksien Taa', das durch sein mantrisch-ausdrucksstarkes Violinen-Thema eine unausweichliche suggestive Anziehungskraft aufbaut, die trotz aller Schwermut und Gezogenheit eine helle Aura der Hoffnung ausstrahlt. Auch die abschließenden Songs 'Taival' und 'Soutu', welche überwiegend klaviergetragen sind, beweisen die umwerfende Aussagekraft, die mit wenigen, aber weise gewählten Tönen erreicht werden kann. Insgesamt ist das Album für mich wegen der zwei oben genannten Songs eine zwiespältige Angelegenheit, das aber durchaus in der Lage ist, aufzuzeigen, wohin die Reise gehen wird.

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Das darauf folgende Album "Väre" geht einen Schritt weg von Debüt und orientiert sich stärker an schamanischer und ritueller Musik. Der Brummgesang findet verstärkten Einsatz und auch Maultrommen, Didgeridoo sowie hypnotische Trommeln werden stärker in das Soundgeflecht eingewoben. Wo "Kauan" noch eingängig und beinahe konventionell war, ist "Väre" sperrig, unnahbar und setzt auch die Stille als charakteristisches musikalisches Stilmittel ein (wie z.B. in 'Tenhi' oder 'Varis Eloinen'). Dennoch ist die Dynamik dieses Albums atemberaubend, da von, für Tenhi-Verhältnisse sehr kraftvollen Songs wie 'Jäljen' bis hin zu bedächtigen und chorgetragenen Titeln wie 'Kuoleessi Jokeen' eine hohe Bandbreite abgedeckt wird.

"Väre" ist eines der beiden unsterblichen Klassikeralben, die Tenhi meines Erachtens herausgebracht hat. Das Album ist ein in sich stimmiges und schlüssiges Gesamtkunstwerk; die Übergänge sind fließend. Und auch die Klimax, zumindest meine ich diese wahrzunehmen, über die Albumdistanz ist atemberaubend und findet in bereits verlinktem 'Kuoleessi Jokeen' ein herzzereißendes Ende.

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"Airut: Aamujen" ist eigentlich kein Album von Tenhi, sondern des Nebenprojektes HARMAA. Man entschloss sich aber, dieses Album unter dem Namen Tenhi wiederzuveröffentlichen, um den Bekanntheitsgrad auszunutzen. Besetzungstechnisch sind Harmaa und Tenhi identisch. Dennoch unterschiedet sich die musikalische Ausrichtung etwas. Die Songs sind direkter und basieren deutlich mehr auf dem Piano. Zudem auch ein Schwerpunkt im Wechselspiel zwischen männlichem und weiblichen Sang gesetzt wurde. Nichts desto trotz ist dieses Album ein Kleinod, dass es geschafft hat, mich auch nachhaltig sehr zu beeindrucken. Maßgeblich daran beteiligt ist auch die generell etwas positiver anmutendere Atmosphäre der Songs, wie z.B in 'Seitsensarvi'. Dennoch finden sich auch eher dramatischere und düstere Songs wie 'Lävitseni Kaikkeen' (dieses Pianomotiv bringt mich regelmäßig um den Verstand) und ganz besonders 'Oikea Sointi' oder 'Saapuminen'.

Auch wenn "Airut: Aamujen" etwas vom gänigen Sound der Band abweicht, würde ich es beinahe jedem als Einstiegsalbum empfehlen. Zum einen, weil hier direkter gearbeitet wird, ohne in Banalitäten zu verfallen und auch weil dieses Album einfach von absolut hochwertiger Qualität geprägt ist. Zudem dürfte es auch das musikalisch vertrackteste und "progressivste" sein, was man an Songs wie 'Hiensynty' festmachen kann und das ist hier im Forum ja ein gern gesehenes Attribut.

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Ja... wie sehr ich dieses Album verehre, sollte ja mittlerweile keine Überraschung mehr sein. "Maaäet" ist seit Erscheinen definitiv mein meistgehörtestes Album, das mich mit jedem Durchlauf weiterhin beeindruckt, emotional mitreisst und zutiefst berührt. Praktisch jeder Song ist für mich mit einer Emotion, mit einem Geschehniss oder Gedanke gekoppelt. Wenn es ein Album gibt, das mich ausdrückt, dann ist es eindeutig das. Sei es 'Kuulut Kessiin', welches mich in einer überwältigenden Schneelandschaft zu Tränen gerührt hat oder 'Maa Syytty', das mich jedesmal in eine Art Wachkoma versetzt und ein musikalisches Äquivalent zu einem Stillleben darstellt, dieses Album ist an gängigen Maßstäben für mich einfach nicht mehr zu messen. Das viele Leute sehr enttäuscht von "Maaäet" waren, führe ich auf die anfangs erläuterte unspektakuläre Ader der Songs zurück, was sich in diesem Album noch viel drastischer wiederspiegelt, als in seinen Vorgängern. Und ich kann auch gar nicht genau sagen, warum dieses Album in der Lage ist, mich in einer derart entrückte Stimmung zu versetzen. Maaäet ist Kunst pur, in seiner wahresten Bedeutung... provozierend, inspierend, auf manche abstoßend, auf manche emotional einnehmend. Maaäet ist das perfekteste Album, das ich kenne und ich bin mir sicher, dass es dies in meinen Augen auch immer sein wird.

'Rannalta Haettu'
'Vähäinen Violetissa'



Neben der musikalischen Komponente haben Tenhi auch schon immer ein enormes Maß an Ästhetik bei ihren Tonträger-Veröffentlichungen gezeigt. Unkonventionelle Booklet-Größen und Layouts gehen Hand in Hand mit ausgewählten Zeichnungen, passend zu den Songtexten und Stimmungen. Ein weiteres großes Plus sind die herausragenden Übersetzungen der finnischen Liedtexte ins Englische, die im Booklet zu finden ist. Und das schönste daran ist, dass die Band sehr bodenständige und freundliche Menschen sind, die zwar ihre Musik sehr ernst nehmen, sich aber deswegen nicht vom Boden lösen. Jede Verbeugung, die ich dieser Band entgegen bringen könnte, wäre nich tief genug, kein Wort gut genug. Tenhi sind für mich ein wahrgewordener Lebenstraum in musikalischer Form. Und dieser kleiner Tribut ist das Mindeste, was ich dieser Band zurückgeben kann.
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Re: Tenhi

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 29. März 2010, 23:06

immer wenn ich was von TENHI gehört habe, hat mir doch ziemlich komplett der Zugang gefehlt. Natürlich ist das toll gemachte, atmosphärische Musik. Aber weder Instrumentierung noch Sprache können mich wirklich packen. Das war so auf deinem ersten(?) Wichtelsampler und auch bei den weiteren Hörproben, die ich von anderen Menschen bekommen habe oder hier gerade gehört habe. Allerdings habe ich auch nicht deine Finnland-Affinität. Aber auch das ist für mich eindeutig extrem stimmungsabhängige Musik, die in der richtigen Atmosphäre (Spaziergang bei sternenklarer, kalter Nacht) durchaus auch für mich ihre Wirkung entfalten könnte. Das Problem ist nur: in der entsprechenden Umgebung befinde ich mich eigentlich, na ja, nie.
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Re: Tenhi

Beitragvon 123_7 » Dienstag 30. März 2010, 09:55

Peter Kubaschk hat geschrieben:immer wenn ich was von TENHI gehört habe, hat mir doch ziemlich komplett der Zugang gefehlt. Natürlich ist das toll gemachte, atmosphärische Musik. Aber weder Instrumentierung noch Sprache können mich wirklich packen. Das war so auf deinem ersten(?) Wichtelsampler und auch bei den weiteren Hörproben, die ich von anderen Menschen bekommen habe oder hier gerade gehört habe. Allerdings habe ich auch nicht deine Finnland-Affinität. Aber auch das ist für mich eindeutig extrem stimmungsabhängige Musik, die in der richtigen Atmosphäre (Spaziergang bei sternenklarer, kalter Nacht) durchaus auch für mich ihre Wirkung entfalten könnte. Das Problem ist nur: in der entsprechenden Umgebung befinde ich mich eigentlich, na ja, nie.


Bin manchmal darüber erstaunt, wie sehr die Sprachbarriere manche von euch beeinflusst. Klar, ich bevorzuge es auch, aktiv die Texte verstehen zu können, aber wenn dem nicht der Fall ist, kann ich damit auch gut leben. Ist ja auch nicht so, dass ich mit meinen Finnisch-Kenntnissen die Tenhi-Texte ad-hoc verstehen und übersetzen könnte. Ganz im Gegenteil.

Ich denke bei Tenhi ist wirklich das Problem, dass man sich dafür erst die richtige Stimmung und die richtigen Assoziationen zu der Musik aufbauen muss. Tenhi ist meiner Meinung nach pure Gefühlsmusik, an die man nicht mit dem "normalen" Anspruch herangehen darf, hier eine Art Geschichte zu erleben. Das klingt jetzt vielleicht arg esoterisch, aber während für mich (und für viele andere sicher auch) die meiste Musik eher auf einer Zeitachse wahrgenommen wird, ist Tenhi für mich eher ein räumliches Erlebnis. Ein Zeitgefühl stellt sich hier weniger ein. Ist das nachvollziehbar? Und ich denke durchaus, um dies nachvollziehen zu können, die Musik erst einmal in einer geeigneten Sitaution und Umgebung wahrgenommen werden muss.

Ihr seht, ich bemühe mich redlich darum, die Faszination, die Tenhi auf mich ausübt, herauszuarbeiten. Vermutlich ist es das letzte große Mysterium dieser Menschheit ;-)
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Re: Tenhi

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 30. März 2010, 10:21

Ganz ehrlich, das mit der Sprachbarriere ist bei mir auch sehr merkwürdig. Da verstehe ich mich selbst manchmal nicht. Spanisch geht z.B. sehr gut, französisch erstaunlicherweise (wer meine FR-Aversion kennt, weiß warum das erstaunlich ist...) auch, italienisch schon weniger, der große Rest in der Regel kaum. Abei bei Bands wie DEAD CAN DANCE, KARI RUESLATTEN oder SIGUR ROS stört es mich wieder überhaupt nicht. Alles sehr ambivalent.

Ich werde aber dennoch mal versuchen, TENHI in der richtigen Umgebung zu hören. Faszination will ergründet werden. ;)
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Re: Tenhi

Beitragvon 123_7 » Dienstag 30. März 2010, 10:45

Finnisch hat in seinem Grundklang recht wenig, woran man sich als Deutscher orientieren kann. Da ist doch vieles ganz anders. Vielleicht liegt es daran. Ich mag die Sprache unheimlich gerne, weil sie auf mich sehr kunstvoll und poetisch wirkt. Bloß sie zu lernen ist eine wahre Sisyphos-Aufgabe. Glaubt man, man hat es verstanden, kommt die elendslange Liste mit Ausnahmen.

Das kriegen wir hin, ich kann eine hohe Penetranz an den Tag legen ;-) Ich danke dir auf jeden Fall dafür, nochmal den Versuch gestartet zu haben, ich denke man merkt meinem Beitrag an, dass ich es nur zu gut verstehen kann, wenn die Band einen kalt lassen kann. Aber wenn er hilft, hier einem die Band etwas näher zu bringen, bin ich mehr als zufrieden.
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Re: Tenhi

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 30. März 2010, 20:01

Ich habe mir jetzt einige der Songs unterm Kopfhörer angehört und bin von der Musik recht angetan. Das ist sehr gefühlvoll und eigenständig, aber auch bei mir will aktuell der letzte Funke nicht rüberspringen. Da muss ich wohl auch in einer bestimmten Stimmung sein, da das wirklich sehr emotionale Musik ist.

Kann aber auch sein, dass die Sprache es mir auch nicht gerade leichter macht, da ich ja auch einer dieser Spracheumels bin.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Tenhi

Beitragvon 123_7 » Mittwoch 31. März 2010, 10:16

Ich bin euch beiden jedenfalls dankbar, dass ihr den Versuch gestartet habt. Mir liegt sehr viel daran und für mich ist es interessant zu sehen, wie andere Leute darauf reagieren, da es mir hilft, dass Mysterium meiner Lieblingsband zu ergründen. Vielleicht gibt's das neue Album "Saivo", was irgendwann erscheinen soll (Tenhi hat es noch nie sonderlich eilig gehabt), dann bei euch im Soundcheck und wer weiß... vielleicht war diese Vorarbeit hier dann der Auslöser, dass ihr dann hin und weg seid ;-)
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Re: Tenhi

Beitragvon Dekalog der Elemente » Mittwoch 31. März 2010, 21:38

Die Väre hab ich schon seit Ewigkeiten daheim, allerdings hör ich sie leider viel zu selten. Auch eine der Bands bei denen ich mir schon längst mehr zugelegt haben wollte. Definitiv tolle Band und tolle Musik
Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask

Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
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Re: Tenhi

Beitragvon Eike » Freitag 2. April 2010, 19:18

Auch ich höre "Väre" vermutlich viel zu selten. Dennoch liebe ich das Album sehr. Schwer zugänglich fand ich es nicht einmal. Vermutlich war ich aber auch gerade in der passenden Stimmung, als ich ihm das erste Mal lauschte. Die nötige Muße, bzw. passende Stimmung, ein weiteres Album von TENHI derart nah an mich heran zu lassen, hatte ich bislang noch nicht. Aber im Hinterkopf trage ich die Band seit der ersten Begegnung mit mir herum. Wunderschöne Musik.
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(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: Tenhi

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 4. April 2010, 02:28

Die letzten beiden Tenhi-Alben habe ich ja besprechen dürfen. Haben mir beide sehr gut gefallen. Sehr spirituelle, erdverbundene und originelle Musik. Wenn ich mich recht entsinne gab's auch mal ein Interview... jau, von 1996 zu "Maaäet".
alias Hugin der Rabe.
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