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von Rüdiger Stehle » Sonntag 16. Februar 2025, 12:17
Keine Ahnung ob es sich lohnt, einen Thread für die Dame aus Kanada anzulegen, nachdem die Reaktionen auf meinen sammlerischen Rundumschlag doch eher verwundert als begeistert schienen. Aber da es sein kann, dass ich in den nächsten Wochen öfters mal was von Avril auflegen werde, und auch noch ein paar Fragen bzw. Kommentare ausstehen, möchte ich das nicht alles im "Neuzugänge"-Thread abhandeln, wo man es nimmer findet. Ich packe es mal hier in dieses Subforum herein, da es ein wenig ja doch mit Punk und Alternative zu tun hat, und ganz sicher nicht "anything but Rock'n'Roll" ist. kingdiamond hat geschrieben:Oha! Nun ja, nicht gerade typische „Rüdiger-Musik“…
Nein, oberflächlich betrachtet ist es nicht gerade typische Rabenmusik, das steht außer Frage. Auf der anderen Seite mag dem einen oder anderen aufgefallen sein, dass ich außerhalb des metallischen Kernspektrums, das immer mein Hauptgebiet war und auch bleiben wird, schon eher einen Hang zu reduzierteren Sachen habe, die einen starken Fokus auf die Stimme legen. Da gibt es schon recht zahlreiche Beispiele dafür: Die Outlaw-Country-Sachen, Steve Goodman, heidnischen, germanischen, keltischen Neofolk, allgemein viel Singer/Songwriter-Kram; auch im instrumentalen Sektor mag ich transmetallisch eher erdige, basisrockige, reduzierte, punkige, folkige, semiakustisch dominierte Sachen. Ich liebe zum Beispiel auch Sachen wie "Downeaster Alexa" von Billy Joel, und ich sehe da auch manche spätere Songs von Avril in einer ähnlichen Tradition, z.B. das Titelstück des vorletzten Albums: 'Head Above Water'. aber mit solch einer Offenheit, bleibt ein bisschen Resthoffnung, dass du auch irgendwann Prog hören wirst…
Ich höre Prog, und das nicht zu knapp. Nur weißt du ja vielleicht, dass ich da die nicht ganz so ernst gemeinte Aussage bemühe, dass ich das höre, obwohl es Prog ist, und nicht weil es Prog ist. Komplexität, Versiertheit, Anspruch sind für mich gute Dinge, die ich auch zu schätzen weiß, wenn sie nicht Selbstzweck sind, sondern dahinter auch die für mich persönlich wichtigeren Aspekte der Eigenständigkeit (speziell der Stimme und des Stils), der Songdienlichkeit und des Wiedererkennunswerts mich erreichen. Rush, Psychotic Waltz, Fates Warning, Mayfair, Veni Domine, Dante, State Of Mind, Depressive Age, Mechanical Poet, Thoughts Factory, Violet Hour... stehen inzwischen allesamt komplett hier in der Sammlung und werden auch gehört. Dazu dann noch einiges an progressiv-avantgardistischem Black, Death und Doom. Es ist mehr ein gut von mir gepflegtes Klischee über mich selbst, dass ich ein Antiprogger wäre, als dass es der Wahrheit entspräche. Ich kenne natürlich nur „Skater Boy“ und „Complicated“ aus meiner Teeniezeit… und ja, eher wegen den Videos als wegen der Musik, hehe.
Nun, ich musste erst ins beginnende 50. Lebensjahr treten, bis die dann doch schon etwas ältere Erkenntnis, dass auch Frauen toll singen können, sich anno 2024 erstmals erkennbar in meiner Playlist bemerkbar gemacht hat. Für weitergehende Bekenntnisse lasse ich mir dann nochmal 50 Jahre Zeit. But stay tuned anyways... Ansonsten ist sie mir tatsächlich erst wieder letztes Jahr über den Weg gelaufen, da sie ein Lied zum Soundtrack des Lieblingsfilms meiner Tochter (13) beigesteuert hat. Wirst du wohl auch bald kennenlernen.
Den Song, den Film oder deine Tochter? Den Song kenne ich wohl schon, wenn du "Breakaway" aus dem Soundtrack von "Plötzlich Prinzessin 2" meinst, den dort wohl eine Kelly Clarkson präsentiert hat. Ich habe schon mit garstigem Grimmen festgestellt, dass das feine Liedchen auf keinem regulären Studioalbum von Avril vorhanden ist, und auch auf keiner Single, sondern nur als Bonustrack auf der sauteuren Doppel-Vinyl-20th-Anniversary des Debüts "Let Go" als Bonustrack. Das sind immer die Dinge, die Sammlersein anstrengend machen. Aber ich hab ihn schon mehrfach im Stream gehört. Ja, solche Lieder mag ich durchaus. Ansonsten bleibt anzumerken: sie machte früher sehr „reine und einfache Reime“, ich sehe das bei dir eher als Unterforderung an. 
Nun, wenn das ein Ausschlusskriterium für Hugin den Musikfan wäre, dann wären nicht Accept, Rage, Hammerfall und Axxis in meiner Sammlung vertreten, oder? Mit Hugin dem Schreiber sieht es ein wenig anders aus, aber das ist ja eine ganz andere Baustelle. Nicht alles, was man bei anderen zu schätzen weiß, würde man selber so machen. Ich mag beispielsweise auch einige SciFi- oder Fantasy-Welten mit sehr klarer Gut/Böse-Unterteilung unheimlich gerne, würde das aber in meiner eigenen Story niemals so haben wollen. Bei mir gibt es keine Figuren, die "nur böse" sind, keine Endreime, keine Anglizismen, keine offensichtlichen Latinismen, aber mich würde das bei anderen nicht stören. Trotzdem viel Spaß! 
Werde ich fraglos haben, bzw. habe ich schon. Es läuft erstmals das Debüt am Stück. Man merkt: Man kennt fast jeden Song. Sie haben also durchaus subtil Eindruck hinterlassen, die letzten 23 Jahre über.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 16. Februar 2025, 13:54
 "Let Go" (2002, Arista) Zweiter Durchlauf im Gange. Was man unweigerlich feststellt ist, dass man die Singles, die man damals in erster Linie als Videoclip kennen gelernt hat, natürlich nach wie vor mitsingen kann, obwohl ich das Phänomen damals echt eher am Rande mitbekommen habe und bis vorige Woche nicht drauf gekommen wäre, mir die Sachen mal zu kaufen. Aber trotzdem: 'Complicated', 'Sk8er Boi' und vor allem 'I'm With You' sind natürlich Ohrwürmer sondergleichen. Wobei vor allem das letztere mich unerkannt nie losgelassen hat. Mir ist erst vorgestern wieder bewusst geworden, dass dieser Refrain, den ich immer und immer wieder inkognito im Kopf hatte ( 'It's a damn cold night... I don't know who you are, but I, I'm with you') von Avril ist. Auf solche Songs steh ich ja komplett: melancholisch, trotzig, beiständig und im Tenor dann doch positiv. So wirken auf mich z.B. auch 'May It Be' von Enya, oder 'A Little Sacrifice', oder 'Runaway Train'... Dann gibt's auf dem Album auch ein paar etwas härtere und dunklere Songs mit einem stärkeren Alternative/Grunge-Touch, wie zum Beispiel der Opener 'Losing Grip', oder auch etwas unbekanntere Stücke dieser Art wie vor allem 'Mobile' und 'Unwanted'. Die Songs, die mich emotional am wenigsten erreichen sind die fröhlicheren, leichtfüßigeren, halbakustischen Laid-Back-Rocker wie etwa 'My World', aber auch das ist schon coole Mucke. Die gesanglichen Rap-Elemente in 'Nobody's Fool' sind auch nicht so ganz meins. Sehr stark finde ich dann wieder das Finale mit der reflektierteren Stücken 'Too Much To Ask' und 'Naked'. Aus der Session außerdem sehr coole Non-Album-Tracks sind 'Get Over It' (B-Seite der "Sk8er Boi"-Single), 'Why?' (B-Seite der "Complicated"-Single) und das von Peter angesprochene 'Breakaway', das Avril erstmal an Kelly Clarkson abgetreten hat. Die Songs waren ihr (oder den Produzenten) seinerzeit wohl etwas zu melacholisch und balladesk für das Album, das halt auch und vor allem die Skater-Punk-Szene im Auge hatte, aber ich finde gerade solche Songs besonders stark. Was natürlich ein wenig schräg ist, das ist, dass es thematisch fast immer Lovesongs sind (in allerlei Schattierungen und Zusammenhängen, positiv, negativ, verliebt, entfremdet, sehnsüchtig, trotzig, enttäuscht...) und dass ich ja normalerweise bevorzuge, dieses Thema komplett aus den Filmen, der Literatur und der Musik herauszuhalten, die ich bevorzuge... aber ja... ich werde alt...
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von kingdiamond » Sonntag 16. Februar 2025, 15:47
…dass ausgerechnet ich hier in diesem Thema als erster Antworte… Aber mein Post voller Verwunderung wurde ja zum Anlass für den Thread genommen. Also ein paar kurze Anmerkungen zu deinen Ausführungen. Ja, ich hab ja letztes Jahr mitbekommen, dass du neue Welten betreten hast. Ich finde das grundsätzlich auch durchaus lobenswert. Trotzdem bleibt etwas Verwunderung.  Auch ich weiß, dass es gute Sängerinnen gibt, jedoch so intensiv wird das wohl bei mir nicht werden. Aber wer weiß schon, was mich in diesem Lebens-Jahrzehnt noch so alles begeistern wird… Thema Prog:Auch das weiß ich ja. Und ich würde sogar behaupten, dass du durch deine Soundcheck-Tätigkeit wahrscheinlich viel mehr Prog-Bands/Alben angetestet hast als ich kenne. Also vielleicht. Von „Anti-Progger“ würde ich bei dir nicht reden. Zumindest nicht musikalisch. Der Kauf eines der besten DT Alben - welches du hoffentlich mal intensiv hören und lieben lernen wirst - ist schonmal ein weiterer guter Schritt… Thema Soundtrack-Song:Äh, leider haben wir etwas aneinander vorbei geschrieben. Ich meinte tatsächlich den hier: https://youtu.be/YI4m-l2yRZA?feature=sharedAlso ich kenne zwangsläufig auch deinen erwähnten Film, also vom nebenbei laufen lassen. Hätte da jetzt aber nicht gewusst, dass da auch eine Liedinterpretation von AL vorkommt. Thema Reime: War nen Spaß. Ich weiß dass du das trennst. Sonst wäre wohl zu viel Musik nicht hörbar für dich. Nun denn, weitermachen! 
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von frankjaeger » Montag 17. Februar 2025, 10:08
Du könntest auch einfach den Soundtrack zu "The Princess Diaries 2" kaufen, den gibt es deutlich billiger.
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von Jhonny » Montag 17. Februar 2025, 10:30
'I'm With You' habe ich superoft am Klavier gespielt, als das rauskam. Großartige Nummer. Ich mag auch 'Tomorrow' sehr gerne, der auch ein TAYLOR SWIFT-Song sein könnte - und 'Anything But Ordinary'.
Ich bin bei dem Album aber auch komplett befangen, das war damals ganz klar eine meiner meistgehörten Scheiben.
Ich bin quasi sofort danach bei Avril ausgestiegen und habe erst viele Jahre später angefangen, mir das Zeug wieder nachzukaufen, auch wenn ich die Hits der nächsten beiden Alben noch sehr präsent mitbekommen habe.
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von Jhonny » Montag 17. Februar 2025, 10:32
Ach ja, Rüdiger scheint Kelly Clarkson nicht zu kennen? 'Since U Been Gone' darf man schon kennen: https://www.youtube.com/watch?v=R7UrFYvl5TEVielleicht dein nächstes Sammelprojekt?
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von Rüdiger Stehle » Montag 17. Februar 2025, 19:17
frankjaeger hat geschrieben:Du könntest auch einfach den Soundtrack zu "The Princess Diaries 2" kaufen, den gibt es deutlich billiger.
Aber da singt diesen Song (Breakaway) ja Kelly und nicht Avril, oder? Der auf dem Sample vertretene Avril-Song ist regulär auf dem zweiten Studioalbum.
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von frankjaeger » Montag 17. Februar 2025, 19:24
Ach, und die Singleversion ist anders? Das wusste ich nicht.
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von Pillamyd » Montag 17. Februar 2025, 19:32
Ich lese gedanklich jetzt schon den fassungslosen Kommentar der eigenen Metal Quote Ich hab bei den Rätsel nur mitgelesen, weil ich mir AVRIL LAVIGNE wirklich null vorstellen konnte. Und ich verstehe auch noch nicht so ganz, woher das Interesse kommt. Aber es gibt eine Sache die mich tatsächlich am meisten irritiert: Rüdiger Stehle hat geschrieben:Mir ist erst vorgestern wieder bewusst geworden, dass dieser Refrain, den ich immer und immer wieder inkognito im Kopf hatte ('It's a damn cold night... I don't know who you are, but I, I'm with you') von Avril ist. Auf solche Songs steh ich ja komplett: melancholisch, trotzig, beiständig und im Tenor dann doch positiv. So wirken auf mich z.B. auch 'May It Be' von Enya, oder 'A Little Sacrifice', oder 'Runaway Train'...
Darauf stehst du komplett? Das verwundert mich. Aus früheren Gesprächen passt das so gar nicht zum Eskapismus Gedanken den du doch auch immer wieder erwähnst. Vielleicht täusche ich mich auch.
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 18. Februar 2025, 01:23
Pillamyd hat geschrieben:Ich lese gedanklich jetzt schon den fassungslosen Kommentar der eigenen Metal Quote
Jupp. Die ist jetzt ultimativ im Arsch. Ich bin nicht mehr Metal enough für mich selbst. [fades to black] Ich hab bei den Rätsel nur mitgelesen, weil ich mir AVRIL LAVIGNE wirklich null vorstellen konnte. Und ich verstehe auch noch nicht so ganz, woher das Interesse kommt.
Weiß ich auch nicht. Alte Männer, die ihre eigene Jugend verpasst haben, weil sie in einer permanenten Metamorphose von Infantilität zur Senilität gefangen waren und keine Zwischenschritte zulassen wollten? Aber es gibt eine Sache die mich tatsächlich am meisten irritiert: Rüdiger Stehle hat geschrieben:Mir ist erst vorgestern wieder bewusst geworden, dass dieser Refrain, den ich immer und immer wieder inkognito im Kopf hatte ('It's a damn cold night... I don't know who you are, but I, I'm with you') von Avril ist. Auf solche Songs steh ich ja komplett: melancholisch, trotzig, beiständig und im Tenor dann doch positiv. So wirken auf mich z.B. auch 'May It Be' von Enya, oder 'A Little Sacrifice', oder 'Runaway Train'...
Darauf stehst du komplett? Das verwundert mich. Aus früheren Gesprächen passt das so gar nicht zum Eskapismus Gedanken den du doch auch immer wieder erwähnst. Vielleicht täusche ich mich auch.
Hmm. Interessante Reflexion hierüber. Kann dir auch nicht genau sagen, warum, aber für mich ist die Befassung mit dieser Phase der Rockmusik und mit einem lyrischen Themenkreis, den ich in meinem Leben nie zugelassen habe, schon auch irgendwie eskapistisch. Vielleicht mehr als Tod, Teufel und Wodan. Auf der anderen Seite, zeigen sich aber auch ein paar Berührpunkte zu dauerhaften und bewährten Vorlieben, wenngleich mit einem dezent anderen Anknüpfungspunkt. Spekulativ vielleicht folgende Gedanken dazu: 1. Nun, die Nibelungentreue, eine trotzige Beharrlichkeit im getreulichen Beistande, sind schon Themen, die mich immer wieder und immerdar packen. Das haben wir bei Manowar ja auch immer und immer wieder (Carry On, Brother...); oder auch bei Cirith Ungol (I'm Alive); bei Goethe (der König in Thule, gar treu bis an das Grab). 2. Ein Romantiker bin ich ja schon. Ein platonischer zwar, aber melancholische Stücke über Verlust und Opfer für den Saxnot, den Schwertbruder, den Freund im Sturm haben mich immer berührt. Dass das inzwischen auch mit dem einen oder anderen richtigen Lovesong funktioniet, erschrickt mich selbst massiv, aber es ist so. Ich erinnere an meinen letztjährigen Perlen-Artikel, in dem ich "A Little Sacrifice" von Freya Allan aus dem "Witcher"-Soundtrack als Song des Jahres nominiert habe, der ja um die unglückliche und ungleiche Liebe von Prinz und Meerjungfrau aus dem Märchen geht, die von dem einen oder der anderen "just a little sacrifice" verlangt "swap surf for turf", "trade foot for fin". Es mag auch mit meiner eigenen schreiberischen Tätigkeit zu tun haben, die mich verstärkt dazu zwingt, mich ganz intensiv mit den Gefühlsrealitäten fiktiver Figuren zu befassen und diese auch zu verbalisieren, und die mir aber auch gezeigt hat, dass das sehr bereichernd sein kann, sich dieser Thematik zu öffnen. Siehe oben: Alt musst ich werden, dafür. 3. Vielleicht ist das Thema der romantischen Liebe und der damit einher gehenden Folgeproblematiken meiner seit Anbeginn der Zeit konsequent gelebten Realität tatsächlich so unfassbar weit entrückt, dass es sich irgendwie auch wie Fantasy anfühlt. Jedenfalls habe ich weitaus mehr Zeit meines Lebens mit dem Lernen von Klingonisch verbracht als mit Beziehungsfragen, und ich kann nur noch drei oder vier Wörter. Aber ich mag Fantasy.  frankjaeger hat geschrieben:Ach, und die Singleversion ist anders? Das wusste ich nicht.
Ich weiß nicht, wann Avril den Song eingesungen hat. Damals war er mit ihrer Stimme unveröffentlicht. Er erschien halt 2022 auf dem "Let Go"-Jubiläums-Doppelvinyl. Meines Wissens war das die Erstveröffentlichung mit ihrer Stimme.
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