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Alice In Chains
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Re: Alice In ChainsSind hier inzwischen angekommen. 'Don't Follow' wäre aber auch mal ein erstklassiger Country-Welthit.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Alice In ChainsIch empfehle jedem diese Episode der Gibson Reihe "Icons".
https://www.youtube.com/watch?v=AT9pwCFMz0k Jerry spricht über eine Stunde über Quer über sich, die Band und hat nette Geschichten auf Lager. Ich sag nur Van Halen um nicht zu viel zu verraten. Tolles Format, dass es auch mit Tony Iommi, Kirk Hammett und Bob Rock gibt. Zu Alice In Chains an sich, kann ich gar nicht mal so viel beisteuern. Ich kenne ein paar Songs der Band. Mich hat damals das Comeback Album interessiert. Wie hieß das noch gleich? Auch bei der danach, wusste ich von. Aber die Kurve habe ich dahingehend nie gekriegt und auch dann aus den Augen verloren. Genre bedingt muss ich da eh stark passen. Weil außer Nirvana (die ich sehr viel gehört habe) und den ein oder anderen Song von Soundgarden kenne ich tatsächlich hier fast gar nichts. Habe da keine Abneigung gegen. Absolut nicht, aber der Geschmack hat sich in eine andere Richtung entwickelt. Wenns läuft, schalte ich nicht ab. Im Gegenteil. Dieser typische Grunge Sound verbinde ich ja mit dem vielen Nirvana hören. Hat schon eine ganz eigene Stimmung.
Re: Alice In Chains"Black Gives Way To Blue"
Wirklich grandioses Album, das eigentlich der Kick-off für meine Liebe zur Band war. Damals mein Album des Monats im zugehörigen Soundcheck und auch unter meinen Alben des Jahres vorne mit dabei. Und das aus dem Nichts. Ich hatte eigentlich erwartet, dass mir die Scheibe dabei helfen könnte, mein Allesgutfinderimage zu relativieren und den Schnitt etwas nach unten zu drücken. Das war ein echtes "Hallo, wach!?"-Erlebnis. Dabei hätte ich es ahnen können, denn selbst zu den Zeiten, als mich Grunge auf MTV wirklich noch richtig angewidert hat, haben AIC-Songs wie "Them Bones" und "The Rooster" immer wieder aufhorchen lassen. Hab ich dann wohl als "Blindes Hohn findet auch mal ein Korn"-Effekt abgetan, um meinen bösen BM-Nimbus nicht zu verwässern, aber am Ende war dann die Musik mit einiger Verzögerung doch stärker als mein Klischeedenken. Gott sei Dank! alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Alice In ChainsStimmt. So heißt das. Ich bin mir überhaupt nicht sicher ob ich seitdem je einen Ton gehört hab von der Band.
Ich glaube meine erste kleine Berührung mit der Band, war der Auftritt am Ring, zudem Hetfield dazugestoßen ist um gemeinsam "Would?" zu singen um dann am Abend die "MOP" zu zelebrieren. Denkwürdiger Auftritt...aber ich schweife ab. Aber das macht jetzt schon wieder Neugierig. Oh jee...mal schauen.
Re: Alice In Chains"The Rooster", Leute - was für ein Hammer Song!
Bei mir läuft momentan viel SOUNDGARDEN. Neben ALICE IN CHAINS für mich von den 5-6 wichtigsten Bands die metallischste. PEARL JAM, NIRVANA und STONE TEMPLE PILOTS empfinde ich als deutlich rockiger (aber auch alle gut). HOLE ist vielleicht die größte Beschäftigungslücke. Mit den Sachen prä 1990 habe ich mich weitestgehend noch nicht befasst. Auch genial: TEMPLE OF THE DOG.
Re: Alice In ChainsHOLE ist nicht übel, aber vorher rate ich zu BABES IN TOYLAND.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Alice In Chains
Das Comeback-Album hieß "Black Gives Way To Blue", und ich vermute, dass es daran liegt, dass die Band sich damit trotz der Trauer um den verstorbenen Sänger Layne Staley dennoch das erste Mal wieder daran traute, miteinander ein neues Album einzuspielen. Mich hat es wenig interessiert. Zum einen, da ich aus der Grunge-Phase geschmacklich zwar nie ganz raus war, aber, wie bei dir, mein Geschmack sich schon weiterentwickelt hatte; für mich rückte ALICE IN CHAINS allerdings auch erst nach SOUNDGARDEN, NIRVANA, FOO FIGHTERS, TEMPLE OF THE DOG, PEARL JAM ins Bewusstsein und kam damit wohl auch etwas zu spät, um noch eine Ich-muss-alles-haben-Bindung auszulösen. "Jar of Flies" und "Sap" fand ich zwar richtig gut, nenne ich aber nicht mein Eigen. Die drei "neuen" Alben kenne ich alle nicht. Aber da würden mich die beiden EPs wohl eher reizen. Also genau anders herum, als bei dir, Pillamyd. Rüdigers unlängst an anderer Stelle im Forum geäußerte Begeisterung hat allerdings dazu geführt, dass ich mich nun seit langen, langen Jahren auf eine akustische Wiederentdeckungsreise in "Dirt", "Alice in Chains" und "MTV Unplugged" begeben habe. Das ist songwriterisch und musikalisch schon gutes, oftmals sehr gutes, bisweilen mehr noch als ergreifendes auch emotional forderndes Material, was dort geboten wird. Ein sehr eigener und eben doch typisch grungiger Stil. (Wenn euch der zusagt, empfehle ich noch "Juice" von SEND NØ FLOWERS.) Interessanterweise scheint "Dirt" gemeinhin das bekanntere und auch beliebtere(?) Album der Band aus der ersten Schaffensphase zu sein; nur ich bin, gefühlt wieder einmal der einzige, der "Alice in Chains" mit dem dreibeinigen Hund auf dem Cover noch etwas besser findet als das Teil mit dem Sonnenlogo und der Wüstenlandschaft. Klar, "Dirt" hat mit 'Them Bones' & 'Rooster' zwei Songs, an denen damals kaum wer mit Interesse an neuerer Gitarrenmusik vorbeikam, weit darüber hinaus aber auch noch das perfekte 'Hate to Feel'. Dafür hat "Alice in Chains" aber den schwereren Sound, die bedrückendere Atmosphäre, dazu noch den heftigen Übersong 'Sludge Factory' und mit Frontcover und Inlay ein Artwork, das sofort wieder die komplette Grunge-Ära heraufbeschwört, selbst wenn man es wie ich erst später für sich entdeckt hat; für Leute, denen "Enthält die Hits"-Aufkleber wichtig sind, dürften vielleicht auch 'Grind' & 'Heaven Beside You' ausschlaggebend sein. Als Liebhaber der "MTV Unplugged"-Reihe gefällt mir natürlich auch der ALICE IN CHAINS-Beitrag dazu sehr gut. Wie ich schon an Rüdiger adressiert schrieb: Wobei das in meinen Ohren auch nicht wirklich schief sondern eher gebogen klingt. Schrägiemusik eben. Bei NIRVANA war es ja so, dass mich "MTV Unplugged in New York" erst dazu brachte, mich wirklich mit der Band zu beschäftigen, und danach folgte das tolle Debüt "Bleach"; zuvor hatte mich das medial und im Bekanntenkreis präsentere "Nevermind" nicht abgeholt. Abschweifung beiseite: Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber wundern täte es mich gar nicht, wäre in AIC mein Einstieg auch über "MTV Unplugged" erfolgt. Zumindest 'Heaven Beside Me' darauf ist für mich die definitive Version des Songs. Unter Trivia verbuchen: Im booklet steht noch: Introduction to 'Sludge Factory' contains portions of 'Enter Sandman' by James Hetfield, Lars Ulrich and Kirk Hammett. (Und was für ein mächtiges Teil 'Sludge Factory' auch ohne 'Enter Sandman'-Intro ist, hört man nicht zuletzt auch daran, wie sehr der Song selbst unplugged noch drückt.) Aber diese Episode passt eben auch hierzu:
Ich hoffe, du hast dir deine Neugier bewahrt, oder dass ich sie hiermit wieder anfachen konnte. Siehe auch:
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Alice In ChainsHier ist noch ein kurzer Text zur Gründungsphase:
https://youtu.be/FvTuDWss5RU Music is the only religion that delivers the goods.
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Re: Alice In ChainsRüdiger, kennst du MAD SEASON?
Mit Musikern aus ALICE IN CHAINS und PEARL JAM, unter anderem dem A.I.C.-Originalsänger Layne Staley. Höre ich gerade bei EINEM Kumpel. Auch guter Stoff. Music is the only religion that delivers the goods.
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