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Morbid AngelRe: Morbid AngelDas Problem ist, ich bin weder von neueren VADER oder neueren IMMOLATION allzu begeistert und neuere MORBID ANGEL reihen sich da nahtlos ein. Nicht schlecht, absolut nicht, aber nicht zwingend genug und gefährlich belanglos. Mal schauen ob ich mir das zulegen werd.
Re: Morbid AngelIch hab mir heute mal das Album "Covenant" angehört. Dazu habe ich noch in "Illud Divinum Insanus" hereingehört.
Ersteres ist wirklich ein tolles Album. Mir gefallen da Lion's Den und Angel of Disease. So, das zweite Album - würde ich nicht wissen, das es von einer der größten Death Metal Bands der Welt ist, würde ich so eine Art von Metal nie hören wollen. Das ist einfach nur grausig, was da fabriziert wurde. Meine kleine Sammlung
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Re: Morbid AngelDie "Illud" ist in der Tat fast auf ganzer Linie durchgefallen. Ich habe sie damals auch nicht überzeugend gefunden und sie mir erst einmal nicht gekauft. Ich glaube es gibt einen Remix. Vielleicht hole ich mir den mal... wenn er günstig ist... der Vollständigkeit halber. Aber meine Erwartungen sind nicht hoch.
"Covenant" ist in der Tat grandios. Eine der besten M.A.-Platten. "Rapture" war super, ebenso "World of Shit" und natürlich das großartige "God of Emptiness". In der Zeit habe ich sie erstmals live gesehen. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Morbid Angel
Kenneth...wäre sehr cool, wenn du ein wenig zu den dir bekannten (Alle?) MA-Alben sagen könntest. Würde mich gerade ziemlich interessieren. ![]()
Re: Morbid Angel
Sehr gerne, ich weiß aber nicht, wo für dich der Fokus liegt bei der Beschreibung der Alben. Also einfach gerne Fragen stellen, falls dir in meiner Beschreibung jeweils irgendetwas fehlt. "Abominations Of Desolation" (geplant 1986/1987, veröffentlicht 1991) Das eigentliche Debütalbum gehört für mich sicherlich zu den besten Alben der Band. Der Thrash-Metal-Einfluss ist nach an allen Ecken und Enden sichtbar und sogar Elemente des klassischen Speed/Heavy-Metal sind vorhanden. In manchen Momenten klingt das für mich wie "Show No Mercy" in noch böser und schneller, da auch das SLAYER-Debüt irgendwie aus den traditionellen Metal-Wurzeln versucht hat, etwas extremeres zu basteln. Die VENOM-Einflüsse sind natürlich auch an einigen Stellen zu merken; nicht nur wegen des Titels beispielsweise bei 'Welcome To Hell'. Sonst ist das Album für mich ein ganz seltener Fall eines Best-Of, das quasi vor den Alben veröffentlicht wurde, aus denen es sich die besten Stücke herauspickt. Hier finden sich ausnahmslos Hits des frühen Death-Metal und Stücke wie 'Hellspawn' oder 'Demon Seed' waren sicherlich Wegweiser für noch brutalere Richtungen des Death Metal, aber auch für Vertreter des Bestial Black Metal, zumal man hier ja noch recht hohes Gekeife von Mike Browning bekommt. "Altars Of Madness" (1989) Für viele ist das der Klassiker der Band schlechthin und das auch zurecht. Hier reiht sich ebenso Hit an Hit, Midtempo-Gefilde versucht man größtenteils zu umschiffen, bis auf den Rausschmeißer 'Evil Spells', der eine überarbeitete Version von 'Welcome To Hell' ist. Viel kann man zu diesem Album nicht schreiben, was nicht schon geschrieben wurde. Die morbiden Engel zelebrieren hier eine ziemlich schnelle Variante des Death Metal, der von dieser ganz eigenen Art der Riffs lebt, die wohl nur Trey Azagtoth bzw. Richard Brunelle so in Vollendung schreiben kann. Riffs, die für mich nicht nur aggressiv und brutal klingen, sondern immer noch eine Portion Arroganz in sich haben. Sonst, sind das hier fast nur unsterbliche Hymnen des Death Metal, die nicht nur jeder Genre-Fan, sondern auch alle hören sollten, die ungefähr wissen wollen, wie dieses Genre eigentlich klingt. Besonders hervorheben will ich den Track 'Visions From The Dark Side', in dem man mit diesen ziemlich melodischen Harmonien herumspielt, die ja mit der Zeit auch zum Markenzeichen des Songwritings von Trey geworden ist, der wohl einer der kreativsten und einflussreichsten Gitarristen im gesamten Extreme Metal ist. "Blessed Are The Sick" (1991) Der Zweitling schlägt insgesamt gesehen wieder eine etwas andere Richtung ein, auch wenn das auf den ersten Blick vielleicht nicht sofort zu erkennen ist. Doch statt hier weiterhin durchgehend das Gaspedal durchzudrücken, gewinnt das Album seinen ganz eigenen Charakter durch viele Intros und Zwischenspiele, die die einzelnen Stücke verbinden und eine Atmosphäre erschaffen, die sich über die gesamten 40 Minuten hält. Daneben finden sich mit dem Titeltrack, 'Fall From Grace' und 'The Ancient Ones' drei ausladendere, doomige Tracks, die absolute Macht und Erhabenheit ausstrahlen und im Kontrast zu den kürzeren Highspeed-Ausbrüchen 'Day Of Suffering', 'Unholy Blasphemies' oder 'Brainstorm' stehen. Dadurch, dass dieses Album diese beiden Seiten des Bandsounds verbindet, hat es sich für einige Zeit als mein Lieblingsalbum der Band gehalten. "Covenant" (1993) Neben "Altars Of Madness" ist das dritte Album der Band ein weiterer unsterblicher Klassiker, der nicht nur von Genrefans mindestens einmal gehört werden sollte. Das Songwriting hat sich von den kürzeren Stücken (um die 2-Minuten-Marke) entfernt und man bekommt größtenteils abwechslungsreiche Kompositionen, die groovige, als auch die hyperschnelle Seite des Sounds repräsentieren. Es ist besonders bei diesem Album schwer einzelne Tracks aufgrund ihrer Qualität hervorzuheben, da jeder einzelne Song für sich eine perfekte Genre-Hymne ist. Trotzdem sei hier einmal der brettharte und flotte Opener 'Rapture' erwähnt, während in 'Pain Divine' wieder diese fiesen Harmonien aufblitzen. Einen perfekten Schlusspunkt setzt das eklig-schlürfende 'God Of Emptiness', das zum einen eine Vorausschau auf den Nachfolger "Domination" geben sollte und zum anderen von vielen als Highlight des Albums genannt wird, für mich aber etwas hinter 'Angel Of Disease' zurücksteht, das ja auch schon auf "Abominations Of Desolation" zu finden war -bei diesem Track passt einfach alles, das traditionelle Heavy-Metal-Riffing, die Soli, der Refrain. "Domination" (1995) Das, was sich atmosphäretechnisch mit 'God Of Emptiness' angedeutet hat, wird auf diesem Album noch weiter ausgebaut. Allen voran mit dem "Hit" des Albums 'Where The Slime Live', der schleimig-schlürfend nach vorne walzt und von Vincents erhabenen Growls, die aber zu jedem Zeitpunkt absolut verständlich sind, getragen wird. Doch vorher wird das Album mit dem quasi-Titeltrack 'Dominate' eingeleitet, der in der Tradition der kurzen Brecher von beispielsweise "Blessed Are The Sick" steht und dazu noch einen wirklich mitreißenden Groove-Part nach SLAYER-Art einbaut. An dritter Stelle in der Tracklist kommt sogar schon mein Highlight des Albums und wohl auch mein Lieblingssong der Band insgesamt. 'Eyes To See, Ears To Hear' ist ebenso ein midtempo-lastiges Stück mit fast klaren Vocals im Refrain, die zum komisch-verwirrten Ambiente des Tracks beitragen. Doch Höhepunkt dieses Stücks ist das Solo, das Trey dann seiner Gitarre entlockt und eine Schönheit und Melancholie besitzt, die ihresgleichen sucht. Auch an diesem Solo zeigt sich der Einfluss des traditionellen 80er-Metal und Hard Rock, wie Trey selbst auch im Booklet bezeugt. Nach dem Zwischenspiel 'Melting' gibt es mit 'Nothing But Fear', 'Dawn Of The Angry' und 'This Means War' drei Aggro-Speed-Granaten, die es wirklich in sich haben und mit ihren versteckten und verqueren Melodien, die sich dann doch in die Hirnrinde fräsen, überzeugen können. 'Caesar's Palace' ist dann eine mächtige und epische Walze, die neben dem eingängigen Riffing aber auch von Vincents herausragender Gesangsleistung lebt. Wie hasserfüllt, charismatisch und voller Energie er diese Zeilen da herausbrüllt, erzeugt bei mir Gänsehaut. 'Dreaming' ist das nächste, wichtige Instrumental, das den Übergang zu 'Inquisition' schafft, das wieder einmal im Midtempo bleibt, während es 'Hatework' nicht gerecht wird, es als langes Intro zu bezeichnen. Mit seinem industriellen Duktus sticht das Stück hervor, ist ebenso monumental-erhaben wie 'Caesar's Palace' oder 'Where The Slime Live' und schließt das Album perfekt ab. Falls noch nicht bemerkt, der Viertling ist mein Lieblingsalbum der Band ![]() "Formulas Fatal To The Flesh" (1998) Das erste Album mit Tucker am Mikro ist wohl neben "Kingdoms Disdained" das Album, das ich am wenigsten gehört habe, ich aber immer noch sehr schätze, da dies für Bands wie BLOOD INCANTATION beispielsweise und viele andere moderne Bands in diesem Stil ziemlich wegweisend gewesen sein müsste. Ich finde dabei, dass man das Album gut in zwei Teile aufteilen kann. Die erste Hälfte geht dabei von 'Heaving Earth' bis inklusive ''Hellspawn: The Rebirth' (Überarbeitung des Songs von "Abominations Of Desolation") und die zweite umfasst die restlichen Songs. Die ersten acht Songs bieten typischeren MA-Stoff: 'Heaving Earth', 'Bil Ur Sag' oder auch 'Chambers Of Dis' sind bekannte Hyperspeed-Attacken, während zum Beispiel 'Prayers Of Hatred' und 'Nothing Is Not' den Groove und finstere Atmosphäre präsentieren. In der zweiten Hälfte folgen als richtige Songs quasi nur noch 'Covenant Of Death' und 'Invocation Of The Continual One', die es aber wirklich in sich haben und hochkomplexes Songwriting mit einigen Wendungen, Irrungen und Wirrungen zeigen und dabei zu jedem Zeitpunkt absolut mitreißend bleiben. Auch wenn ich es schon oft verwendet habe und auch noch verwenden werde, treffen die Begriffe episch und monumental, aber vielleicht auch kosmisch auf die beiden Songs zu. Die anderen Stücke der zweiten Hälfte sind meist elektronische Zwischenspiele mit Industrial-Touch, die aber die Atmosphäre des Albums perfekt einfangen und es so abschließen. "Gateways To Annihilation" (2000) Auf dem zweiten Tucker-Album wird die kosmisch/technisch-experimentelle Seite des Sounds wieder etwas zurückgefahren, während auch hier insgesamt der Fokus etwas mehr auf Groove und Midtempo liegt als auf den anderen Alben. Viele würden dieses Album als stärkstes nach 2000 bezeichnen, wobei sich an den drei folgenden Alben auch die Geister scheiden und für einige das hier das letzte vernünftige Album der Band ist. Was bei dem Anfang durch das mächtig-walzende 'Summoning Redemption' mitsamt genialen Soli und dem folgenden eingängigen 'Ageless, Still I am' auch verständlich ist. Die Artworks bei MA passen ja sowieso immer, doch bei diesem Album finde ich es besonders gelungen, da die Musik auf mich wie diese unaufhaltsame Kampfmaschine auf dem Cover wirkt. Besonders finde ich auf diesem Album auch die Soli, wie sich im genialen Doppelschlag zum Ende ('I' und 'God Of The Forsaken' zeigt. "Heretic" (2003) Nach der fett produzierten "Gateways.." fanden viele den Sound auf diesem Album ziemlich unausgewogen und mittenlastig, was ich persönlich aber gar nicht störend finde. Gute Songs bleiben halt auch bei "schlechtem" Sound gute Songs - und davon hat dieses Album einige. Angefangen beim Opener 'Cleansed In Pestilence' oder dem groovigen 'Beneath The Hollow', bietet "Heretic" wieder typische MA-Kost aber mit einigen Twists hier und da. Das Trio 'Curse The Flesh', 'Praise The Strength' und 'Stricken Arise' ist für mich auf diesem Album der absolute Höhepunkt, bietet es doch einerseits mitreißende hyperschnelle Brecher, aber auch fiese Harmonien und Melodien und daneben auch mächtige Vocal-Hooks. Auch auf diesem Album gibt es einige Instrumentals und Zwischenspiele, die aber komischerweise fast alle ans Ende gepackt wurden, wofür die Band rückblickend selbst auch keine Begründung mehr weiß. In den Albumfluss eingebunden wären sie vielleicht passender, aber auch so sind die alles andere als unhörbar. Besonders 'Memories Of The Past' oder 'Victorious March Of Reign The Conqueror' finde ich besonders gelungen! Die dreißig weiteren Tracks, die auf manchen Versionen des Albums drauf sind, sind wohl irgendwelche Bonustracks, Outtakes usw. Ich persönlich habe die aber noch nie aufmerksam durchgehört. "Illud Divinum Insanus" (2011) Das "St.Anger" der Band. Kein Album spaltet die Fans so sehr wie das bisher vorletzte Werk, da die Einflüsse, die auf diesem Album verarbeitet wurden, für viele einfach nicht zur Band passen. Das ist für den ein oder anderen umso tragischer, da es auch das erste Album in acht Jahren war und einige wohl auf ein starkes Comeback gehofft haben, dass den typischen Stil weiter fortsetzt bzw. an Alben wie "Gateways To Annihilation" anknüpft. Das Intro geht noch als MA-typisch durch, nimmt aber schon ein wenig von dem vorweg, was auf diesem Album noch folgen soll. Mit 'Too Extreme!' war die Hoffnung der Fans ein gewöhnliches Album zu bekommen, dann wohl komplett dahin. Der Song ist eine pure Industrial-Attacke mit Versatzstücken aus der elektronischen Tanzmusik, wobei es mit den Blastgranten 'Existo Vulgore', 'Nevermore' und 'Blades For Baal' auch etwas klassischer zugeht. 'I Am Morbid' ist ein, meiner Meinung nach gelungener, Versuch MA in Stadionrock einzukleiden, während '10 More Dead' und 'Beauty Meets Beast' die groovige Seite des Bandsounds zeigen und vor allem zweiterer Song eine wundervoll-melodische Passage einbaut, die für mich ein Höhepunkt des Albums ist. 'Destructos Vs. The Earth', 'Radikult' und 'Profundis - Mea Culpa' schlagen daneben auch in die Kerbe des Openers 'Too Extreme' und vermengen Industrial, Death Metal, Hard Rock und Tanzmusik, wobei ich zu Beginn mit den Songs dieser Richtung nicht viel anfangen konnte. Mittlerweile habe ich mit dem ganzen Album meinen Frieden geschlossen, finde es super und höre es gerne. Rückblickend wäre es doch auch langweilig gewesen, dieses Album nicht in dieser Diskographie zu haben. "Kingdoms Disdained" (2017) Dies ist das bisher letzte Studioalbum der Band und zurzeit sieht es nicht so aus, dass da noch etwas kommen wird, auch wenn Tucker irgendwann mal erwähnt hat, dass sie an Songs schreiben. Nach dem Experiment hat man es hier aber wieder mit einem ziemlich reinrassigen Album der Band zu tun, das auf den kompletten Schnickschnack verzichtet. Die Band destilliert hier aus den vergangenen Tucker-Alben den reinen Death Metal heraus und lässt den Rest weg. Der Sound ist fett, düster und erschlägt den Hörer fast. Es gibt keine Zwischenspiele und die Songs sind ziemlich homogen komponiert, was nicht heißt, dass sich jeder Song gleich anhört. Highlights lassen sich schnell feststellen, unter anderem auch, weil Tuckers Gesangsleistung hier auch wieder energisch, gut akzentuiert und mitreißend ist. Beim heutigen Durchlauf des Albums haben sich vor allem 'Piles Of Little Arms', 'Garden Of Disdain', 'The Righteous Voice' und 'The Pillars Crumbling' auch wenn sich das beim nächsten Durchlauf durchaus verschieben könnte. "Kingdoms Disdained" ist ein MA-Album, das dadurch auffällt, wie unauffällig es eigentlich ist. Man könnte sagen, dass es das reinste Album der Band ist. Jetzt würde mich interessieren, welche Alben du denn eigentlich alle von der Band kennst. Ich freue mich auf dein Feedback. Meine kleine Sammlung
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Re: Morbid AngelOha...das ging ja ratz fatz! Und dann noch so ausführlich. Vielen Dank!
Ich besitze ja bisher leider nur drei MB-Alben. Meine erste war die "Gateways To Annihilation". Denke ich habe mir diese irgendwann im Zuge einer NILE-Euphorie zugelegt. Dieser summende Start...mit dem dann einsetzenden tonnenschweren Sound fand ich von Beginn an geil. Ich hatte damals noch nicht so viel Ahnung, so dass mir erst später klar geworden ist, dass bei der Band unterschiedliche Sänger am Start sind. Weiß gar nicht ob mir David Vincent damals überhaupt ein Begriff war. Jedenfalls fand ich Tucker von Beginn an super. Finde aber auch, dass er und Vincent sich schon ziemlich ähneln. Danach folgte dann "Domination", welches ich erst mal nicht so stark fand. Heute sehe ich das wohl etwas anders. Habe ja kürzlich was dazu im Kurzreview-Thread geschrieben. Richtig starkes Album. Finde die Vocals dort dann wohl heutzutage doch noch besser als auf der "Annihilation...". Warum ich dann immer die Klassiker außer Acht gelassen habe weiß ich gar nicht so genau...es folgte jedenfalls das streitbare "Illud Divinum Insanus", welches dieser Tage mehrfach rotierte. Ich finde tatsächlich ,dass das Teil etwas an sich hat. Man muss natürlich alle Scheuklappen abwerfen...dann kann man so ein Ding wie "Destructos vs The Earth" auch durchaus cool finden. Allerdings haben sie es mit "Too Extreme!" zu Beginn...und allen voran am Ende mit den letzen beiden Songs dann doch vielleicht ein wenig übertrieben. Andererseits versprüht dieses mutige Vorgehen auch einen gewissen Charme. Ich kann die kritischen Stimmen natürlich verstehen, denke aber, dass das Album echt besser als sein miserabler Ruf ist. Du hast es sehr gut beschrieben. So. Und nun? Ich muss hier wohl weiter machen, da die Band schon irgendwie etwas Besonderes versprüht. Dieser technische (aber nicht nur Bolzende) Stil mit diesem schweren Sound gefällt mir einfach. Mal gucken. Danke nochmals für den Überblick.
Re: Morbid Angel
Ja, war mir eine Freude. MORBID ANGEL ist eine Band, bei der ich die meisten Alben noch gut im Ohr habe, weswegen ich da zu den meisten aus dem Stegreif etwas schreiben kann. Während des Schreibens liefen aber nochmal "Formulas Fatal To The Flesh" und "Kingdoms Disdained", weil ich die am wenigsten gehört habe.
Ich habe zurzeit die ersten vier, also die "Altars Of Madness", "Blessed Are The Sick", "Covenant" und "Domination", wobei früher oder später die anderen Alben auch noch dazukommen müssen. Ist ja immerhin eine meiner Lieblingsbands. Die Produktion der "Gateways" ist, wie du schon sagtest, wirklich tonnenschwer und das macht halt den Opener "Summoning Redemption" so mächtig! Die "Domination" lief heute auch noch einmal, das ist wirklich ein ganz großes Album, ohne Frage! "Illud Divinum Insanus" müsste ich auch mal wieder hören, weil ich das Album ja eigentlich ganz gerne mag. Je nachdem, in welche Richtung du gerne gehen möchtest, bieten sich sicherlich verschiedene Scheiben an. Die Klassiker muss man zumindest einmal gehört haben. Ich denke aber, dass, wenn dir zurzeit der tonnenschwere Sound gefällt, dass auch die "Kingdoms Disdained" etwas für dich sein könnte. Insgesamt ist das aber natürlich eine essenzielle Band für den Death Metal, die ziemlich viel beeinflusst hat, was man heute so im Genre hört. Meine kleine Sammlung
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Re: Morbid AngelGanz toll geschriebener Überblick über die Diskografie, Kenneth!
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Morbid Angel
Vielen Dank! ![]() Meine kleine Sammlung
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Re: Morbid AngelDie unheilige Dreifaltigkeit "Altars...Blessed...Covenant" liegt mir ja nun endlich vor. Und diese bereitet mir sehr viel Freude. Die "Blessed..." kam anfangs ein wenig schwer in die Gänge. Fand ich auf Anhieb gar nicht mal soo toll. Aber mit der Zeit zeigt sich, dass die doch so einiges kann. Man will sie immer wieder auflegen. Insbesondere das letzte Drittel ist extrem geil. Die "Covenant" lief mir da schon deutlich schneller rein. Phantastisches Album. Cool ist auch das eher mutige ungewöhnliche Stück "Angel Of Disease". Die Band hat schon etwas Besonderes an sich. Der Gesang von Vincent ist fies, krank und einfach geil. Dazu die Heaviness, dezente "Punkigkeit", Power...mir kommt schon so immer mehr der Gedanke, dass das wohl die beste Death Metal Band überhaupt ist...neben eben DEATH. Auch wenn mir gerade der Oberklassiker "Altars Of Madness" von den Dreien bisher am wenigsten reinläuft. Habe ich bisher aber auch noch am wenigsten gehört. Das Album ist auch toll, aber landet von diesem Triumvirat bisher auf dem letzten Rang. Macht mir irre Bock gerade diese Band! Danke noch mal für den Rückblick Kenny. Habe ich noch zwei drei Mal gelesen zuletzt.
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