Sodom

Re: Sodom

Beitragvon salisbury » Mittwoch 23. Dezember 2020, 12:06

Haha, jo :grins:

GTs dürfen meiner Meinung nach auch manchmal etwas flapsig sein und der erste Schreiber darf seine Nachfolger auch mal triggern. Ich wusste ja ganz genau, dass Rüdiger das so nicht online gehen lassen würde :grins: . Es gibt aber auch Leute in der Redaktion, die meine Sicht teilen. Von dem her: Genieße deine SODOM-Scheiben.

Ach ja, auf Scheibe finde ich SODOM meist total langweilig und uncharismatisch, das gibt mir nur selten was; Live fand ich es aber ganz unterhaltsam, zumindest ein Stückweit :D
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Re: Sodom

Beitragvon salisbury » Mittwoch 23. Dezember 2020, 12:15

Für mich zählt hier absolut die Authentizität, bei der Sodom den anderen Bands ganz klar voraus ist.


Haha, jo. Ich glaub das ist alles Einbildung. Wer KREATOR vorzieht, wird eben dieses Argument für KREATOR vorbringen, von daher ist das Kriterium für mich absolut - wie Seven of Nine sagen würde - irrelevant :subber:
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Re: Sodom

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 23. Dezember 2020, 12:52

salisbury hat geschrieben:
Für mich zählt hier absolut die Authentizität, bei der Sodom den anderen Bands ganz klar voraus ist.


Haha, jo. Ich glaub das ist alles Einbildung. Wer KREATOR vorzieht, wird eben dieses Argument für KREATOR vorbringen, von daher ist das Kriterium für mich absolut - wie Seven of Nine sagen würde - irrelevant :subber:


Ich weiß ja, wie sehr du mit dem Begriff der Authentizität auf Kriegsfuß stehst, aber trotzdem ganz kurz: Nachvollziehbar ist mir das durchaus, wie man Tankard und Sodom auf der einen Seite als authentischer empfinden kann als Kreator und Destruction auf der anderen Seite. Das liegt einfach daran, dass T und S quasi seit Anfang der Achtziger immer ihren Stiefel durchgezogen haben und man nie das Gefühl haben musste, dass sie auf etwas anderes schielen würden, als auf ihre eigenen Launen; noch nicht einmal allzu sehr auf die Fans. Eine Sodom- oder Tankard-Scheibe (und zwar keine einzige) macht auf mich den Eindruck, als wäre sie Fanservice, als wäre sie der Versuch neue Fanschichten zu knacken, oder wäre sie an einem Trend oder dem Mainstream ausgerichtet. Das ist sowohl bei Destruction als auch bei Kreator schon deutlich erkennbar anders. Beide hatten ganz klar Phasen, in denen sie mit Thrash Metal im klassischen Sinne gebrochen haben, beide hatten Phasen die sich erkennbar deutlich stärker vom aktuellen Trend beeinflussen ließen usw...

Das heißt nun weder, dass deswegen die eine oder andere Band mehr oder weniger hinter ihren aktuellen Alben stünde, und das macht keine Band besser oder schlechter, aber woher die Empfindung kommt, ist schon durchaus recht nachvollziehbar.
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Re: Sodom

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 23. Dezember 2020, 19:09

Danke Rüdiger.
Freut mich, dass das hier gefällt :)

Nur um das kurz klarzustellen:

Absolut legitim, wenn man die Rubrik dazu nimmt seine Meinung mit „flapsigen“ Bemerkungen zu schmücken. Allerdings muss man da halt mit Gegenwind rechnen. Ich finde diese Gruppentherapien super. Ich hatte mir schon überlegt, wie ich meine Meinung hier preisgebe. Weil mich solcherlei Aussagen schon entsetzt haben. Zumindest weil ich sie für sehr unfair empfunden habe.

Ich rede von Authentizität, weil Tom für mich einfach so rüberkommt. Der ist mit Herzblut bei der Sache, ist absolut selbstkritisch und irgendwie einzigartig. Allein schon die Arbeit zur Banddokumentation. Bei "Kreator" habe ich immer das Gefühl der Distanz. Dann halt die Sachen die du, Rüdiger, in deinem letzten Beitrag geschrieben hast. Genau das!!!

Natürlich hat dieses anscheinend böse Wort mit eigenem Empfinden zu tun. Das ist eben das was ich wahrnehme und emotional einordne. Ob ich will oder nicht. Das macht jeder. Dass dann ausgerechnet bei diesem Wort Einbildung ist und so nicht funktioniert...na ja ich weiß nicht.

Eigentlich war für mich nur der Satz, die Band sei den anderen unterlegen und an welchen Dingen man das festgemacht hat einfach unpassend. Wollte da nicht bewusst tiefer einsteigen.

Ach ja, und meine Sodom Scheiben werde ich selbstverfreilicht weiterhin genießen. Ist doch klar :D

Ach ja (Nr.2), ich mag "Kreator", "Destruction" und "Tankard" auch weiterhin.
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Re: Sodom

Beitragvon salisbury » Mittwoch 23. Dezember 2020, 20:09

Absolut legitim, wenn man die Rubrik dazu nimmt seine Meinung mit „flapsigen“ Bemerkungen zu schmücken. Allerdings muss man da halt mit Gegenwind rechnen
.

Sebstverständlich. Das ist ja das Ziel. Ich freue auch mich extrem über diese Rückmeldung und bestärkt mich als Verfasser des Textes.

Ich rede von Authentizität, weil Tom für mich einfach so rüberkommt. Der ist mit Herzblut bei der Sache, ist absolut selbstkritisch und irgendwie einzigartig.


Unterschreibe ich voll, wenn wir hier über Tom Godoj reden würden :grins: . Aber SODOM? Da frag ich mich beim Hören eher, ob es sich nicht in Wirklichkeit zu Tode langweilt. Das bilde ich mir aber wohl auch nur ein. Merkste was?

Natürlich hat dieses anscheinend böse Wort mit eigenem Empfinden zu tun. Das ist eben das was ich wahrnehme und emotional einordne. Ob ich will oder nicht. Das macht jeder. Dass dann ausgerechnet bei diesem Wort Einbildung ist und so nicht funktioniert...na ja ich weiß nicht.


Mit "Einbildung" meine ich, dass es eben nur für Dich (oder für jemanden, der sich mit SODOM beschäftigt, weil ihm die Musik gefällt) greifbar ist, nichts objektivierbares und und schon gar nichts Hörbares.

Eigentlich war für mich nur der Satz, die Band sei den anderen unterlegen und an welchen Dingen man das festgemacht hat einfach unpassend. Wollte da nicht bewusst tiefer einsteigen.


Schwein gehabt, der Satz war nicht von mir, ich glaube so ein Satz würde mir auch niemals einfallen. Zum Vergleich mit KREATOR/DESTRUCTION kann ich nicht viel sagen. Vielleicht ist ja auch fanfreundlich, wenn eine Band sich immer mal wieder wandelt und dem Fan immer mal etwas Neues bietet? So eine Art von Fan bin ich eher, deshalb mag ich wohl KREATOR deutlich mehr. Auch bei HELLOWEEN weiß ich sehr zu schätzen, dass sie so viel Unterschiedliches geliefert haben, vor allem in der Frühphase. Jetzt, wo sie immer eher business as usual machen, hab ich sie nimmer so lieb. Andere wollen das aber so.
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Re: Sodom

Beitragvon salisbury » Mittwoch 23. Dezember 2020, 20:10

ups
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Re: Sodom

Beitragvon Havoc » Mittwoch 23. Dezember 2020, 22:29

salisbury hat geschrieben:Vielleicht ist ja auch fanfreundlich, wenn eine Band sich immer mal wieder wandelt und dem Fan immer mal etwas Neues bietet? So eine Art von Fan bin ich eher, deshalb mag ich wohl KREATOR deutlich mehr.


Bring Pilly nur weiter auf die Palme... :grins:
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Re: Sodom

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 23. Dezember 2020, 22:38

Mich stört an sich - wie auch in der GT geschrieben - nur ein wenig die Aussage, dass SODOM dem Fan nicht immer mal was Neues böte. Dem FAN bietet die Band nämlich sehr wohl immer was Neues. Allenfalls dem "casual listener" fällt das nicht auf.

Ist aber alles nicht schlimm.
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Re: Sodom

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 23. Dezember 2020, 22:47

Havoc hat geschrieben:
salisbury hat geschrieben:Vielleicht ist ja auch fanfreundlich, wenn eine Band sich immer mal wieder wandelt und dem Fan immer mal etwas Neues bietet? So eine Art von Fan bin ich eher, deshalb mag ich wohl KREATOR deutlich mehr.


Bring Pilly nur weiter auf die Palme... :grins:


Ach, so schlimm ist es nun auch wieder nicht.

Ich kann der ganzen Sache halt einfach nicht zustimmen. "Sodom" waren schon immer abwechslungsreich in dem was sie gemacht haben. Wie abwechslungsreich, habe ich dir vor ein paar Wochen in diesem Thread.

Ich muss mir halt dann meinen Teil denken:

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Allenfalls dem "casual listener" fällt das nicht auf.
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Re: Sodom

Beitragvon Havoc » Mittwoch 23. Dezember 2020, 22:52

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Allenfalls dem "casual listener" fällt das nicht auf.


Sally = Casual Listener....an die Redaktion...bitte den Namen ändern! :grins: 8-) ;-)
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