Sigh

Re: Sigh

Beitragvon frankjaeger » Mittwoch 19. Dezember 2018, 07:56

Gab es nicht ein U-Boot in "Animatrix"?

Nur meine 2c: Ich hatte von beiden Personen - die machen Rap, als weigere ich mich, sie "Künstler" zu nennen - auch noch nie etwas gehört. Zu weit entfernt von meinem Beutespektrum, so etwas kriegt man dann genauso wenig mit wie die Top 3 der Volksmusikcharts in Uganda.
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Re: Sigh

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 23. Dezember 2018, 11:00

Jetzt ist er da, der neue Seufzer:

Bild

Auch irgendwie ein schräges Artwork.
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Re: Sigh

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 23. Dezember 2018, 19:27

Inzwischen ist das Album nun schon vier- oder fünfmal gelaufen, und wenig überraschend weiß es sehr zu gefallen. Es geht mir sogar direkt ein wenig besser ein als der direkte Vorgänger, den ich auch mal wieder aus dem Regal holen müsste. Das Album hat eine bestechende Geschmeidigkeit; der verstärkte Einsatz japanischer Lyrics lässt es sehr flüssig und harmonisch wirken, gerade beim Opener, der auch Gamelan-artige Klänge und asiatische Melodieführung zu bieten hat. Die Elektronika werden ebenfalls sehr überzeugend eingebaut, so dass sie mal für ein schwebendes, psychedelisches Hawkwind-Flair sorgen, an anderer Stelle aber sogar für ein Trip-Hop-Ambiente. Der Metal kommt natürlich auch nicht zu kurz, aber darauf kann man Sigh natürlich schon seit Ewigkeiten nicht mehr reduzieren. Auf "Heir To Despair" gibt's einmal mehr die volle World-Music-Breitseite, vom räudigen Black-Metal-Riff, über melodische Leadgitarren-Finesse und wabernde, schwebende Space-Synths, bis hin zu Sitar, Gamelan, Trip Hop, Jazz-Saxophon und Chansonier-Piano. Wie immer krude, aber ebenso wie immer auch in sich stimmig und einfach 100% SIGH.

Die Videosingle "Homo Homini Lupus" gibt's übrigens auch mit Zeichentrick-Clip:

https://www.youtube.com/watch?v=q0S2f2iu_fY
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Re: Sigh

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 15. Juni 2022, 22:43

Nach dreieinhalb Jahren kommt eine neue Sigh. "Shiki" wird sie heißen. Eine Hörprobe gibt es auch schon, die mal wieder recht krautrockig unterwegs ist:

https://www.powermetal.de/news/news-SIG ... 51993.html
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Re: Sigh

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 16. Juni 2022, 02:18

Der erste Song haut mich direkt aus den Latschen. Was ein geiler Sound!
Album ist vorgemerkt.
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Re: Sigh

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 10. August 2022, 23:18

Habe eben mein Review zur neuen SIGH vollendet, und es wird am Ende eine 9,5 sein.

Die Jungs und Mädels sind einfach wunderbare Weirdos. Manche meinen, was nachvollziehbar ist, dass der Stilmix zu krude sei und sich die Band mit ihren Einflüssen verzettelt, aber für mich ist das immer wieder zu 100% schlüssig in all seiner Abgefahrenheit. Ich halte Mirai & Co. echt für musikalische Genies.

Weiterer Song:
https://www.youtube.com/watch?v=ikER7tx ... lleRecords

Und es sind auf der Scheibe in der Tat noch bessere Stücke als die beiden Videosingles.

Artwork auch mal wieder überragend:

Bild
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Re: Sigh

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 11. August 2022, 10:45

Beide Songs sind der absolute Wahn!
Wann soll das kommen?
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Re: Sigh

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 11. August 2022, 10:56

26.08.
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Re: Sigh

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 11. August 2022, 10:57

Gekauft!

Hätte schon längst was von der Band in der Sammlung. Leider alles gar nicht mal mehr so billig.
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Re: Sigh

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 4. September 2022, 22:15

Wer hätte das denn bitteschön vermutet?
Seit über einer Woche läuft das Album hier und es wird nicht langweilig. Im Gegenteil, das Teil haut mich mit jedem Lauf aus den Latschen. Ich hätte damit überhaupt nicht gerechnet. Unfassbar zugänglicher Hassbatzen. Allein "Satsui" (den Song den Rüdiger hier verlinkt hat) ist der absolute Wahn in Tüten. Tollwütiges Monster, dass dich von hinten angreift, zupackt und nicht mehr loslässt. Für mich eines der Faves auf dem Album. Liegt wohl aber auch an den orientalischen Klängen und eben der absolut abgefahrene Gesang.

"Shiki" hat einfach so unfassbar viel zu bieten. Spacige Ausflüge wie in "Mayonaka No Kaii" oder Für mich mit die Überraschung des Jahres bis jetzt. Das doomige "Kuroi Kage" oder das majestätische "Shoujahitsumetsu".

Jetzt will ich natürlich mehr. Aber das ist, wie so oft, gar nicht so einfach. Die letzten Alben sucht man vergeblich zu einem angenehmen Kurs.
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