Shining (Sweden)

Re: Shining (Sweden)

Beitragvon Drumtier » Sonntag 21. Oktober 2012, 07:46

Als Außenstehender, der sich mit der Band so gut wie gar nicht auskennt würd ich schon auch sagen, dass das Interview grundsätzlich einen genervten Ton trägt aber nicht deswegen unsympathisch wirkt.
Ich persönlich konnte aber das Interview eigentlich schon ab der ersten Antwort nicht mehr ernst nehmen: "Heute kaufen die Leute kaum noch CDs, und ich mache das niemandem zum Vorwurf, weil das Meiste davon mehr oder weniger großer Mist ist..." Süß...

Klar, so ein Black Metaller muss natürlich auf sein Image schauen und möglichst oft erwähnen wie und warum seine Band so viel besser als alle anderen Bands, Menschen und Existenzen auf diesem Planeten aber gewinnt man damit heutzutage noch Fans? Funktioniert das noch?

Was funktioniert um Fans zu gewinnen ist gute Musik, und darauf deutet zumindest Rüdigers Review hin. Falls ich im Laufe der nächsten Tage und Wochen einmal über ein bisschen Zeit stolpere muss ich reinhören, das klingt echt interessant!
Benutzeravatar
Drumtier
Metalhead
 
Beiträge: 3315
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 00:43

Re: Shining (Sweden)

Beitragvon salisbury » Samstag 27. Oktober 2012, 11:37

Realer Name: Thomas Becker
Benutzeravatar
salisbury
Musikredaktion
 
Beiträge: 22802
Registriert: Samstag 10. April 2010, 15:52
Wohnort: München

Re: Shining (Sweden)

Beitragvon trent » Donnerstag 8. November 2012, 21:47

Hab das Album bisher ein paar Mal gehört und es gefällt mir sehr gut. Mehr kommt später.
Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Benutzeravatar
trent
Sandkastenrocker
 
Beiträge: 546
Registriert: Freitag 26. Februar 2010, 00:06

Re: Shining (Sweden)

Beitragvon Jesus » Montag 25. März 2013, 21:11

Mittlerweile lief die "Redefining Darkness" oft genug, um mir halbwegs eine Meinung zu bilden. Der vermehrte Klargesang ist hübsch, die Blastbeats (oder generell der ungewohnt heftige Beginn) in 'Du, Mitt Konstverk' eine angenehme Überraschung und die Gitarrenarbeit kann sich endlich wieder hören lassen. Nachdem die Alben VI und VII nur zum Einschläfern taugten und viel zu sehr auf billige Rock-Grooves setzten, bastelt Herr Kvarforth endlich wieder verschlungene Songs. An das Meisterwerk "Halmstad" kann er leider nicht anknüpfen, weil es am Ende doch ein wenig an Substanz und mitreißenden Momenten mangelt. Es tönt zwar alles nett, rauscht aber wenig prägnant an meinen Ohren vorbei. Aus der Hüfte geschossen sage ich mal 7 Punkte. Damit ist und bleibt das beste SHINING-Album seit "Halmstad" die großartige "Till Makabert Väsen" von BERGRAVEN...
Benutzeravatar
Jesus
Super-Duper-Mega-Ober Metaller
 
Beiträge: 10890
Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 13:20
Wohnort: Das Herz Preußens

Re: Shining (Sweden)

Beitragvon trent » Montag 8. April 2013, 19:45

So, nach ein paar Monaten häufigen Hörens kann ich auch etwas mehr zu dem Album sagen. Die ersten beiden Songs und der Schlusssong sind einfach nur großartig. Der Blastbeatbeginn ist zwar für die Band ungewohnt, aber die Melodieführung dabei gefällt mir. Und auch sonst sind Blastbeats ja erstmal nichts negatives. "The Ghastly Silence" hat Ohrwurmcharakter, was bei Black Metal schon ungewöhnlich ist, wobei ich diesen Song nicht unbedingt dem Genre zuordnen würde. Der dritte Song und "Hail, Darkness, Hail" sind zwar auch gut, reichen an die beiden ersten Songs aber nicht heran, "Hail, Darkness, Hail" ist dabei noch etwas stärker. Das Klavierstück danach finde ich recht belanglos, es plätschert halt vor sich hin. "For the God below" am Ende macht dann nochmal klar, wofür Shining Anno 2012 stehen und ist wieder ganz stark.
Damit kommen wir aber auch zu den negativen Punkten. Ich hab bei dem Album wieder meinen Eindruck bestätigt bekommen, dass die Alben von Herrn Kvarforth mindestens seit Halmstad (wenn nicht schon davor) stets nach dem gleichen Schema gemacht werden. Es gibt sechs Songs, der erste beginnt wuchtig, hat dann aber später ein Break mit Akustikgitarre und Klargesang. Der zweite Song ist etwas melodischer als der erste, auch wenn die Metal-Elemente nicht zu kurz kommen. Der dritte Song geht dann wieder mehr nach vorne und ist heftiger als der zweite. Song vier ist dann wieder melodischer und eingängiger. An fünfte Stelle kommt dann ein Instrumental, Klavier oder Akustikgitarre. Hier gibt es in Form von "I Nattens Timma" auf dem Vorgänger die Ausnahme von der Regel, wobei auch der Song sehr viel ruhiger war als der Rest des Albums. Der sechste und letzte Song fasst dann das Album nochmal zusammen und ist quasi eine Bestandsaufnahme der Band zu dem jeweiligen Zeitpunkt der Albenveröffentlichung. Es wäre schön, wenn Kvarforth beim nächsten Album mal von dem Schema abweicht, weil so die Alben doch ein Stück weit vorhersehbar werden.
Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Benutzeravatar
trent
Sandkastenrocker
 
Beiträge: 546
Registriert: Freitag 26. Februar 2010, 00:06

Vorherige

Zurück zu Thrash / Death / Black Metal

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 14 Gäste