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von Eike » Sonntag 18. April 2010, 01:55
Rüdiger Stehle hat geschrieben:"Sweet Amber" und "The Unnamed Feeling" finde ich auf dem Ding noch am erträglichsten.
'Sweet Amber' ist meines Erachtens der Hit der Scheibe. Ich mag den Song wirklich sehr gerne. Trotzdem habe ich das Album immer als unfertig empfunden, selbst die Songs mit guten Passagen insgesamt als unausgegoren oder zu lang/mit Längen - und die regelbestätigende Ausnahme war eben 'Sweet Amber'.
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von Pillamyd » Sonntag 18. April 2010, 14:33
James Hetfield hatte Ender der 90er bis 2004-2005 echte probleme. Da ging er mir auch ziemlich auf die Senkel, wenn ich mir Bootlegs oder ähnliches anhöre. Im Großen und Ganzen hat er auch diesen melodiöseren Gesang Newsted zu verdanken, der so viel ich weiß, ihn dazu gebracht hatte. Gerade auf "Death Magnetic" hat er meiner Meinung nach wieder ziemlich viel Kraft in seiner Stimme. Gefällt mir. Natürlich spielt auch noch das alter eine Rolle.
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von frankjaeger » Sonntag 18. April 2010, 14:40
Als METALLICA-Fan der frühen Stunde - ich hatte das "No Life Til Leather" Demo aus Tapetrader-Kreisen - muss ich al eine Lanze für die Jungs und James brechen: Die waren genial, originell und absolute Vorreiter. Hetfield hat eine ganze Generation Metalmusiker geprägt, und Bassspiel wie auch Soli waren atemberaubend. Den Stilwechsel zum Schwarzen Album habe ich genossen und geliebt, denn das Werk ist doch wahrlich meisterlich, wenn auch auf andere Art als "Master". Danach hatte ich auch meine Probleme mit der Musik, aber dass die Jungs allesamt gute Musiker sind, steht mal außerfrage. Und Hetfield ist einer der besten Shouter aller Zeiten: Markant, innovativ (damals, okay) und unterhaltsam.
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von Jhonny » Sonntag 18. April 2010, 14:45
Also, auf die ersten 3 Metallica-Alben steh ich total, vor allem aufs grandiose Debüt. And Justice hat sehr sehr geile Songs, z.T. auch das Schwarze Album. St. Anger ist recht schrottig, hat aber auch ein oder zwei Nummern, die ok sind (wenn auch scheiße produziert). Death Magnetic ist stark, aber sicher kein Meilenstein.
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von enemy-of-reality » Montag 19. April 2010, 19:23
Die vielgescholtene St. Anger find ich gar nicht mal so schlecht. Die Scheibe war für mich quasi der Beginn der Wiedergeburt von Metallica. Der musikalische Tiefpunkt in der Karriere der Band war für mich die Load / Reload-Phase wobei letzteres sogar das einige Studio-Album der Truppe ist, das ich nicht gekauft habe.
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von Pillamyd » Montag 19. April 2010, 19:37
Ich muss sagen das "St. Anger" schon immer erfrischend geklungen hat. Mal abgesehen von den Songs, finde ich eben genau das ziemlich gut. Zu "Load" und "Reload" muss ich echt mal eine Phase erwischen in der ich mir diese Alben anhören kann. Es geht also nicht immer.
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von Jhonny » Montag 19. April 2010, 22:13
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von Pillamyd » Montag 19. April 2010, 23:03
Hau dir doch deswegen deine Birne nicht matschig Ich mein einfach nur das man den Jungens anmerkt, dass ihre Musik nach der ganzen scheiße rauswollte. "St. Anger" ist pure aggression, mit verluste auf Solos und anderen kram, keine Frage. Scheiß auf die Drums, oder die Gitarren, es will raus und das tut es bei jedem Gehörgang. Und was immer an Load/Reload gemeckert wird. Hat klar nichts mit den alten Metallica zu tun. Aber muss es deswegen immer gleich schlecht sein? Es gibt Nummern die total schrottig sind, auch auf Anger, keine Frage. Aber wenn man mal wie immer, alles mit einem gewissen Abstand sieht und auch mal was anderes zulässt, gehen die Alben schon, stückweit. Wenn auch NICHT IMMER!!
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von Holger Andrae » Montag 19. April 2010, 23:14
Gegen die "Load" habe ich gar nichts. Da sind wirklich gute Nummern drauf. Da konnte ich den musikalischen Wandel auch noch nachvollziehen und mitgehen, da ich auch normale Rokmusik und auch guten Country mag. "Reload" fand ich dann zwar deutlich schwächer, aber nicht richtig mies. "Stinker" - ach, nee, das war ja MMW - hingegen geht gar nicht. Unabhängig, ob ich ihnen den erneuten Sinneswandel abkaufe oder nicht, ist er einfach mal nicht geglückt. Und daran ist nicht nur der Reggae-Sound vom Dänenkönig schuld. Das ist einfach lieblos zusammen geschustert und auf aggro getrimmt, ohne dass irgendwelche Emotionen rüberkommen. Selbst Hetfield klingt nicht authentisch auf dem Album. Das haben sie dann wohl eingesehen und auf dem Todesmagneten versucht an alte Tugenden anzuknüpfen. Im Ergebnis recht possierlich, aber eigentlcih doch auch nur ein fades Kaugummi im Vergleich zu Knallerteilen aus den 80ern. Da wurden irgendwie immer nur Passagen komponiert, die dann per Wüfelglück wahllos an enínander gefügt wurden. Patchwork-Metal. Hat keinen "flow". 
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 20. April 2010, 01:30
Pillamyd hat geschrieben:Ich mein einfach nur das man den Jungens anmerkt, dass ihre Musik nach der ganzen scheiße rauswollte.
Dummerweise ist nicht die Musik rausgekommen, sondern die Sch... öhm, ja... say no more... "St. Anger" ist pure aggression, mit verluste auf Solos und anderen kram, keine Frage. Scheiß auf die Drums, oder die Gitarren, es will raus und das tut es bei jedem Gehörgang.
Weh tut es. Im Gehörgang. Für mich ist das auch nicht pure Aggression, sondern Und was immer an Load/Reload gemeckert wird. Hat klar nichts mit den alten Metallica zu tun. Aber muss es deswegen immer gleich schlecht sein? Es gibt Nummern die total schrottig sind, auch auf Anger, keine Frage. Aber wenn man mal wie immer, alles mit einem gewissen Abstand sieht und auch mal was anderes zulässt, gehen die Alben schon, stückweit. Wenn auch NICHT IMMER!!
Lieber zwei Stunden Load/Reload als zehn Minuten St. Anger. Müsste ich Punkte für die Metallica-Alben geben, sähe das wohl so aus: Kill 'em All - 9 /10 Ride The Lightning - 10 / 10 Master Of Puppets - 9,5 / 10 And Justice For All - 8 / 10 Metallica - 8,5 / 10 Load - 6,5 / 10 Reload - 6 / 10 St. Anger - 3 / 10 Death Magnetic - 6,5 / 10 Wobei die letztere noch wachsen könnte, da ich sie noch nicht so richtig intensiv gehört habe. Wenn ich mir das so anschaue, dann ist der Einbruch in meiner Gunst zwischen Klassiker-Phase und neuerem Material bei kaum einer Band so dramatisch wie bei Metallica. Da sind die Formkurven selbst bei viel gescholtenen Bands wie Judas Priest, Iron Maiden und Manowar weitaus stabiler.
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