ANTHRAX:
Soweit es um Thrash Metal gehen soll, gefällt mir wohl die "Spreading The Disease" am besten, weil sie einfach Kultsänger Joey Belladonna etabliert hat, den ich sehr gerne mag, und weil sie eben auch etliche veritable Klassiker enthält wie z.B. "Armed & Dangerous" (auch schon auf der EP), "Gung-Ho" oder "Madhouse".
Der Nachfolger "Among The Living" steht nicht nach. Überragend auch die Coverversion "Got The Time" vom ansonsten nicht ganz durchgängig tollen "Persistance..."-Album.
Wer es noch klassischer, speediger mag, möge auch das Debüt "Fistful Of Metal" mit Sänger Neil Turbin in Erwägung ziehen.
Wenn es zwar um Anthrax, nicht aber um Thrash-Metal gehen soll, dann ist auch "Sound of the White Noise" mit John Bush (Armored Saint) ein absolutes Megaalbum.
OVERKILL:
Wow, das ist sehr schwierig, weil die ersten fünf Alben sich nur wenig nehmen, und alle ganz toll sind. "Taking Over" dürfte mein Favorit sein, wobei ich das nicht so recht festmachen kann, warum. Ganz knapp mit den anderen Alben der klassischen Phase.
Später finde ich dann noch "W.F.O." toll, weil die Scheibe mit "Bastard Nation" für mich den besten Overkill-Song überhaupt hat. Dann ging's etwas auf und ab, wobei ab "Ironbound" wieder die meisten alten Fans an Bord sind, auch wenn der Sound "balleriger" geworden ist, was aber dich ja weniger stören dürfte als your usual Statler and Waldorf.


