Death

Re: Death

Beitragvon frankjaeger » Samstag 17. Oktober 2015, 21:22

Wie man von Tim Aymar auf Mariah Carey kommt, ist mir schleierhaft. Wenn du Dio, Tecchio oder Bush gesagt hättest, wärst du nahe an der Wahrheit gewesen.
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Re: Death

Beitragvon Havoc » Samstag 17. Oktober 2015, 22:02

salisbury hat geschrieben:Die Vocals stehen neben der Musik, bei Chuck waren sie ein Teil von ihr.


Das klingt plausibel.
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Re: Death

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 18. Oktober 2015, 00:18

frankjaeger hat geschrieben:Hm? Wieso, stimmt doch. "Perseverance" mit anderem Gesang fänd ich noch besser, egal wie gut die Platte ist. So könnte man "Persverance" fast auf "Control And Resistance"-Niveau schrauben, aber dazu fehlen eben die Gesangsmelodien. "Fragile Art" ist kompositorisch etwas schwächer als "Perseverance", aber kann dafür mit eben denen aufwarten. Ich erblicke das nirgendwo ein "ach Frank". Gut passende Growls sind ja okay, aber es ist schade, wenn man die Chance liegen lässt, ein Album statt "super" eben "perfekt" zu machen.


Ich finde die "Perseverance" genau so super, wie sie ist und ich bin ja auch kein Freund von gehusteten Gesängen. Bei Chuck passt das aber wunderbar. Ich war damals so heiß auf die Control Denied, weil ich genau das erhofft hatte, was Du hier offenbar hörst. ich empfinde das leider ganz anders. Ich liebe Tim bei Pharaoh, aber auf der Control Denied passt irgendwie einiges nicht zusammen. Zu dem Album finde ich keinen Zugang.
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Re: Death

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 18. Oktober 2015, 03:37

Havoc hat geschrieben:
Schaf hat geschrieben:Schlimm. Bei Frank muss immer und überall Mariah Carey singen, damit's erst richtig gut wird. Zuvor gibt's immer grundsätzlich was zu nörgeln.


Fragt sich ob irgendeine Sängerin ein Mariah Carey Album besser einsingen kann. :jaja:


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Re: Death

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 18. Oktober 2015, 10:53

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:
Schaf hat geschrieben:Schlimm. Bei Frank muss immer und überall Mariah Carey singen, damit's erst richtig gut wird. Zuvor gibt's immer grundsätzlich was zu nörgeln.


Fragt sich ob irgendeine Sängerin ein Mariah Carey Album besser einsingen kann. :jaja:


Ja, Cronos.

Rüdiger, es war von _singen_ die Rede, nicht von "singen". :grins:
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Re: Death

Beitragvon Chavo89 » Montag 19. Oktober 2015, 08:14

Havoc hat geschrieben:
salisbury hat geschrieben:Die Vocals stehen neben der Musik, bei Chuck waren sie ein Teil von ihr.


Das klingt plausibel.


Ja, damit hat Sally den Nagel getroffen. DEATH interessiert mich zwar nicht, deshalb weiß ich auch nicht, ob der zweite Satzteil stimmt, aber CONTROL DENIED nervt mich sogar richtig nach einer gewissen Zeit, weil es eben nicht nach einer Band klingt, sondern nach mehreren. Die hatte ich mir nur wegen Tim Aymar gekauft, eine Enttäuschung.
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Re: Death

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 21. Oktober 2015, 17:14

frankjaeger hat geschrieben:Hm? Wieso, stimmt doch. "Perseverance" mit anderem Gesang fänd ich noch besser, egal wie gut die Platte ist. So könnte man "Persverance" fast auf "Control And Resistance"-Niveau schrauben, aber dazu fehlen eben die Gesangsmelodien. "Fragile Art" ist kompositorisch etwas schwächer als "Perseverance", aber kann dafür mit eben denen aufwarten. Ich erblicke das nirgendwo ein "ach Frank". Gut passende Growls sind ja okay, aber es ist schade, wenn man die Chance liegen lässt, ein Album statt "super" eben "perfekt" zu machen.

Wollt mich eigentlich raushalten, weil ich weiß, dass das nicht ganz ernst gemeint war und nur eine überzogene Spitze in Richtung der Halswehtablettenfraktion im Forum war, aber es ging mir um das allgemeine "mit gutem Sänger". Chuck war kein schlechter Sänger, weder auf Scream Bloody Gore noch auf Symbolic oder dann mit anderem Stil auf der Perseverance. Das wolltest du damit auch nicht sagen, sondern eben das was in dem zitierten Posting steht und weil ich das zwar anders sehe aber verstehe, hab ich die Konversation, die eben kommen würde abgekürzt zu einem seufzenden "Ach" ;-)

Agree to disagree, das wissen wir ja schon. Ich find übrigens auch CONTROL DENIED großartig, ob kompositorisch schwächer ist schwierig, aber die Sache mit dem neben der Musik stehenden Gesang verwirrt mich. So hätte ich das nie gehört, finde bis heute, dass der sehr kraftvolle aber gleichzeit emotionale Gesang perfekt Teil der Musik ist.
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Re: Death

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 21. Oktober 2015, 20:52

Für mich ist die Scheibe extrem kopflastig, seltsam produziert und gesanglich ziemlich gestelzt.
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Re: Death

Beitragvon Havoc » Dienstag 21. April 2020, 23:24

Interessante Diskussion zur CONTROL DENIED war das hier vor bald fünf Jahren. :grins:

Zu DEATH. Habe die "Scream Bloody Gore" erst einmal gehört, komme aber jetzt schon zu der Erkenntnis, dass ich es glaube ich bei allen 7 Alben der Band absolut nachvollziehen könnte, wenn jemand dieses als das beste Album der Band bezeichnet. Sowas hat man eigentlich auch recht selten oder? oO
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Re: Death

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 21. April 2020, 23:42

Sonst eigentlich nur bei Cirith Ungol.
:yeah:



Ernsthaft:
So selten finde ich das gar nicht. Es gibt m.E. schon etliche Bands, die durchwegs auf sehr hohem Niveau agierten, dass jede Scheibe jemandes Lieblingsalbum sein könnte. Psychotic Waltz zum Beispiel. Gerade bei Bands, die nicht inflationär viele Alben haben, kommt das durchaus vor, finde ich. Bands die deutlich mehr als 10 Alben haben oder 30 Jahre am Stück sehr kreativ sind, zeigen meistens irgendwann zumindest gewisse Abnutzungserscheinungen und haben dann Alben mit Fillern. Aber grade Cirith Ungol, Psychotic Waltz, Anacrusis, Death, Mercyful Fate haben m.E. schon recht makellose Diskographien.
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