von Pillamyd » Sonntag 7. September 2025, 08:58
Ich habe gestern endlich die Zeit gefunden mir "The Art Of Destruction" anzuschauen.
Hat mir gut gefallen. Mike ist ja so ein Herzensmensch. Ganz ruhiger, ganz lässiger, der mit wenig Worten viel Dankbarkeit ausdrückt. Natürlich war ich gespannt, wie der Ausstieg thematisiert wird. Aber leider wird da nicht näher drauf eingegangen. Lässt aber Interpretationsmöglichkeiten offen, wenn man sieht was die Band dran gesetzt hat, doch irgendwie auftreten zu können und Mike sehr traurig festgestellt hat, dass es schon wieder rum ist. Als das Zeugs gefilmt wurde, war ich in München auf der Show. Ich bin froh, dass ich Mike zum ersten und letzten Mal mit der Band gesehen habe. Schon sehr interessant, was da danach so abging. Wie sich Schmier erfolgreich aus dem Sumpf wieder rausgeholt hat. Manchmal hätte ich mir ein wenig Tiefe gewünscht, Daraus hätte man locker 2 Stunde machen können. Aber die Leute und Bandmitglieder die der Schmier um sich gescharrt hat, wirken alle so supersympathisch. Vom Pech verfolgt, mit Konzertabbruch zum Jubiläum, aber mit herzlichem Humor gesegnet.
Etwas seltsam fand ich den Aufhänger, dass Schmier sich eine große Tour mit SODOM, KREATOR und TANKARD gewünscht hat. Letztere wurde dann mal vergessen zu erwähnen. Aber das Letztere oft mal durchrutschen, fällt ja immer mal wieder auf. Hätte ich mir auch sehr gewünscht.
Schöne Doku, die mir Schmier ein bisschen Näher gebracht hat. Der trägt das Herz auf der Zunge. Das wirkt manchmal unsympathisch, zeigt aber gleichzeitig Herzblut, Welches er in die Band investiert. Und dafür hst er meinen größten Respekt.