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von lenbert » Sonntag 20. April 2014, 20:07
Feamorn hat geschrieben:Klaus hat geschrieben:Teichfrosch hat geschrieben:BOLT THROWER - "Those Once Loyal", Genre: Bolt Thrower. Ne, wirklich, ist einzigartig. Hat für ein DM Album der nicht-melodischen Ausrichtung eine große Stärke, die es deutlich von anderen DM-Alben abhebt: tolle Melodien.
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Das ist auch mein Genre-Favorit (und auch sonst ganz oben unter meinen Lieblingen).
Für mich auch das beste unter handgezählten 5 DM-Alben in meiner Sammlung. 
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lenbert
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von Oliver Passgang » Sonntag 20. April 2014, 21:10
Auf ein einziges Album kann und will ich mich gerade nicht festlegen, aber bei den folgenden beiden bin ich mir sicher, dass sie Platz in einer persönlichen Top 5 finden würden. AT THE GATES "Slaughter Of The Soul" Na gut, dass gerade ich jetzt diese Platte auspacke, ist vermutlich so überraschend wie... etwas, das nicht besonders überraschend ist. "Slaugther Of The Soul" ist und bleibt jedoch einfach die Essenz des Melodic Death Metal. Rau, melodisch und mitreißend hat AT THE GATES eine unerreichbar hohe Messlatte für vermutlich alle Zeiten gelegt. Allein 'Blinded By Fear' lässt jeglichen Melo-Death, der seitdem erschienen ist, wie öden Plastikmüll erscheinen. Für den Ohrenschmaus gibt es noch den Titelsong und 'Cold' obendrauf. Absolute Vollkommenheit. VITAL REMAINS "Dechristianize" Dieser vertonte Bastard Satans ist für mich eines der faszinierendsten Death-Metal-Alben überhaupt. "Dechristianize" weist zwei jeweils sehr geniale, in Kombination sogar unschlagbare Facetten auf: Zum einen der pure, schnelle und sehr technische DM, auf der anderen Seite die unnachahmliche Schönheit der Instrumentalausflüge dazwischen. Nachhören kann man dies wunderbar in 'Dechristianize' und 'Rush Of Deliverance', zwei für diese Platte beispielhafte Epen. (Falls jemand "nur" die schönen Parts nachhören will, dann bei 2:20 bzw. 5:45.)Bei mir läuft beim Hören dieses Meisterwerks von VITAL REMAINS immer folgender Film ab: Gott und der Teufel sitzen jeweils auf ihrem Thron, ganz nach mittelalterlicher Vorstellung, und führen Krieg. Es fliegen Blitze und Feuerschwaden, Diener beider Seiten bekämpfen sich bis aufs Letzte. Die Musik als solche in Kombination mit dieser Vorstellung meines Wirrkopfes sorgt dafür, dass ich dieses Album auf genau ein Wort reduzieren könnte, wenn ich müsste: Majestätisch.
Oh you ironic pop-rock fucks DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
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von Drumtier » Freitag 25. April 2014, 16:30
Gute Wahl! Oder eigentlich gute Wahlen, aber das klingt komisch. Zweimal gute Wahl 
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von IridiumKaiju » Montag 28. April 2014, 10:20
Ich finde es sehr schwer, mich auf ein Album festzulegen, es gibt viele Death-Metal-Alben, wo ich sagen würde "Daumen schräg nach oben", aber eines, das mich absolut fasziniert, habe ich noch nicht gefunden...
Mir gefällt beispielsweise:
Omnium Gatherum - New World Shadows
Etiketten: Melodic Death Metal/Progressive Death Metal
Die Melodien ergänzen sich gut mit der rauhen Death-Metal-Atmosphäre. Ein bischen mehr Klargesang hätte sicher nicht geschadet, z. B. im Wechsel mit Screams oder Growls.
Außerdem mag ich "Time tears down" von Parasite Inc. Schublade: Melodich Death Metal Gute finde ich hier vor allem die Geschwindigkeit, die Tracks "Function or Perish" und "Armageddon in 16 to 9" finde ich besonders gelungen.
Bolt Thrower kannte ich bislang nur vom Namen her, habe dann auch mal "Those once loyal" gehört und fand das Album gut. Hätte auch nicht gedacht, dass Death Metal mit weniger Geschwindigkeit gut klingt!
"wie Tom seiner Überzeugung Ausdruck verlieh, 'dass dieser Mord das Werk von Aktivisten war'. Ich hätte ihn ja zu gern gefragt, wie er es geschafft habe, so schonungslos die Möglichkeit auszuräumen, dass dieser Mord das Werk von Passivisten sei"
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von Drumtier » Montag 28. April 2014, 15:15
IridiumKaiju hat geschrieben:Hätte auch nicht gedacht, dass Death Metal mit weniger Geschwindigkeit gut klingt!
Du musst noch sehr viel lernen, mein sehr junger Padawan OG sind mir irgendwann schon einmal untergekommen, aber nicht länger hängen geblieben. Erinnern mich jetzt ein wenig an eine schnelle Version von Swallow The Sun, brauch ich zur Zeit nicht unbedingt. Bei Parasite Inc verweise ich auf Oliver und dessen Vorschlag, denn Blinded By Fear dürfte zumindest für meinen Reinhörsong (Function Or Perish) mehr als deutlich Pate gestanden sein. Hab ja meine Liebe zu Melo Death generell ein wenig eingebüßt, aber wenn dann gibts meiner Meinung nach doch um einiges bessere Sachen als das hier.
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von Jesus » Montag 28. April 2014, 15:47
IridiumKaiju hat geschrieben:Hätte auch nicht gedacht, dass Death Metal mit weniger Geschwindigkeit gut klingt! Gerade dann klingt er doch am besten 
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von IridiumKaiju » Dienstag 29. April 2014, 11:21
"Beyond" von Omnium Gatherum gefällt mir auch. Es hat auch schöne langsame Passagen mit atmosphärischen Klanglandschaften... 
"wie Tom seiner Überzeugung Ausdruck verlieh, 'dass dieser Mord das Werk von Aktivisten war'. Ich hätte ihn ja zu gern gefragt, wie er es geschafft habe, so schonungslos die Möglichkeit auszuräumen, dass dieser Mord das Werk von Passivisten sei"
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von Teichfrosch » Dienstag 29. April 2014, 17:07
Jesus hat geschrieben:Gerade dann klingt er doch am besten IridiumKiju hat geschrieben:Hätte auch nicht gedacht, dass Death Metal mit weniger Geschwindigkeit gut klingt!
Find ich auch. Böse, grummelnde Todeswalzen haben deutlich mehr Flair.
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von Jesus » Dienstag 29. April 2014, 17:11
Nun ja, um vielleicht ein bisschen mehr zu schreiben als eine augenzwinkernde Zeile zum Thema Geschwindigkeit im Death Metal, könnte ich ja auch was zu einigen Todesblei-Alben schreiben, die ich mag oder die mich in irgendeiner Weise beeinflusst haben. Im Gegensatz zu Herrn Drumtier bin ich kein allzu großer Deathmetaller und bevorzuge bekanntermaßen Black Metal, aber vielleicht kann ich unserem Neuling ja ein oder zwei Alben schmackhaft machen. Insbesondere, da ich persönlich OMNIUM GATHERUM nicht einmal annähernd als Death Metal bezeichnen würde  An den "puren" Death Metal heran führten mich seinerzeit die Barden von MORBID ANGEL, denn vom Thrash Metal der Marke SLAYER, KREATOR und SEPULTURA war es ja nun kein großer Schritt zu "Altars of Madness", welches ich hier mal als ein für mich sehr einflussreiches Album aufzähle. Mag ich es am liebsten? Das war ja an sich IridiumKaijus Frage. Keine Ahnung, lange nicht mehr gehört. Aber es würde bei einer erneuten Umdrehung sicherlich angenehme Gefühle von Nostalgie und Vertrautheit auslösen. Was spricht mich daran an? Das Geschredder, die thrashigen Riffs, die altmodische Produktion, die klassisch-okkulte Atmosphäre und Daves garstiges Gekeife. GHOOOUUUULLLSSSS! ATTACK THE CHURCH! CRUSH! THE HOLY PRIEST! TURN! THE CROSS TOWARDS HELL! WRITHE! IN SATAN'S FLAMES! Es lädt zum Mitkeifen, Headbangen und Faustrecken ein. Nennen wir diese Eigenschaft mal vorsichtig Faustfaktor — wohlwissend, dass man irgendwann mal diesen Satz gegen mich verwenden wird. To be continued...
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 29. April 2014, 17:25
"Altars" ist der Hammer. Eine sehr wichtige und auch großartige Scheibe mit absoluten DM-Hits. Manchmal finde ich es echt schade, dass vor lauter DEATH- und Chuck-Anbeterei, die morbiden Engel oft fast irgendwie totgeschwiegen oder vergessen werden, wenn es um die Protagonisten des frühen DM geht.
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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