Falkenbach - Tiurida

Falkenbach - Tiurida

Beitragvon SharkPredator » Montag 31. Januar 2011, 19:48

noch kein fred zur besten viking combo die existiert oO

wobei "combo" ja nur auf die jeweiligen albumaufnahmen zutrifft, denn verantowrtlich für die musik ist nur vratyas vakyas. hier darf natürlich auch gern über die alten platten diskutiert werden. aus aktuellem anlass aber mal die frage: hat denn schon jemand die neue scheibe?

bin ein wenig enttäuscht von dem werk. nicht dass es ne schwache platte wäre, viele bands wären froh könnten sie solche songs schreiben, von falkenbach allerdings hatte ich nach den starken vorgängern und dem überwerk "heralding" (gut, diese cd beinhaltet eigentlich neu-aufnahmen von älteren songs) mehr erwartet. richtig überzeugen können mich bisher nur "time between dog and wolf" (unglaubliche epik) und auch "in flames" find ich gelungen. die songs hätten ruhig etwas aggressiver ausfallen können, die beiden tracks mit growl-stimme sagen mir am meisten zu. gelungen find ich ebenfalls den bonustrack "asaland". nummern wie "sunnavend" oder "tanfana" sind in ordnung, allerdings fehlen mir richtig herazsragende und mitreißende melodien wie auf den vorgängern. "runes shall you know" halte ich sogar für ziemlich eintönig....

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Re: Falkenbach - Tiurida

Beitragvon Havoc » Montag 31. Januar 2011, 22:02

Ich habe beschlossen, dass ich das Album nicht brauche. Es gibt für mich derzeit Wichtigeres. Ich fand eh schon, das "Heralding" ein kleiner aber feiner Abstieg war. Ich mag die alten "En Their Medh Riki Fara" und "Magni Blandinn Ok Megintiri" einfach lieber.
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Re: Falkenbach - Tiurida

Beitragvon Martin Loga » Dienstag 1. Februar 2011, 09:56

"Magni Blandinn Ok Megintiri" ist auf jeden Fall der musikalische Höhepunkt der "Band"geschichte.
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Re: Falkenbach - Tiurida

Beitragvon Julian Rohrer » Dienstag 1. Februar 2011, 10:48

Das aktuelle Album ist schön, aber hat nicht diesen genialen Spirit. Da wäre deutlich mehr drin gewesen.
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Re: Falkenbach - Tiurida

Beitragvon SharkPredator » Dienstag 1. Februar 2011, 16:06

genauso seh ich das auch. die meinungen in reviews sind auch ziemlich geteilt, einige stimmen da mit uns überein, andere wieder feiern die platte als das beste, reifste, kompakteste etc. werk ab...

wobei ich "tanfana" immer besser finde. zwar recht fröhlich aber ziemlich geile melodie

von den alten platten gefällt mit "heralding" am besten, "ok nefna tysvar ty" am wenigsten, auch wenn die natürlich ebenfalls spitze ist. nur die aggression fehlt mir da
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Re: Falkenbach - Tiurida

Beitragvon SharkPredator » Dienstag 1. Februar 2011, 16:24

"time between dog and wolf" haut mich total um, was ein brett. diese schleppende epik, wahnsinn... das wechselspiel zwischen den herrlichen melodien, dem chor und dem düsteren "gesang", der mehr oder weniger sprechgesang ist. gänsehaut pur die stellen, wo der gesang nach einer kurzen pause erneut einsetzt, z.b. bei 4:43. ein übersong, der an andere perlen wie "laeknishendr", "heathenpride" oder "when gjallarhorn sounds" ranreicht. wieso nich die ganze scheibe in dem stil?^^
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Re: Falkenbach - Tiurida

Beitragvon Vaillant » Dienstag 1. Februar 2011, 16:31

http://www.mescaline-injection.de/2011- ... h-tiurida/

Wahrscheinlich ist das Genre (wie so viele andere Metalsubgenres) per se so limitiert, dass da kein Meisterwerk mehr entstehen kann.
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Re: Falkenbach - Tiurida

Beitragvon Julian Rohrer » Dienstag 1. Februar 2011, 18:05

Hier mal aus dem Orkus:
Die Zeltplane wird zurückgeschlagen und da steht er: Vratyas Vakyas. Seit 22 Jahren existiert Falkenbach laut Gerüchten, seit dieser Zeit steht der Name für wunderbare Melodien, Reisen durch die nordische Mythologie und für einen starken Naturbezug. Die Mystik um Falkenbach resultierte nicht zuletzt aus der Frage, wer hinter dieser Figur Vratyas, dem Skalden, eigentlich steht. Auch wenn die Offenbarung der deutschen Heimat des Herrn Tümmers den ein oder anderen vor den Kopf gestoßen haben mag, fühlen sich seine Songs wie Direktimporte aus seiner Wahlheimat Island an. Tiurida ist so etwas wie die Rückkehr in das heimische Lager nach einer langen, über sechs Jahre dauernden Jagd. Die ersten Töne des Openers fühlen sich genau da ein, wo das heldenhafte Gen des Viking-Metal-Hörers sitzt. Nach Heralding - The Fireblade stellt Tiurida einen derart romantischen Rückblick in die pathetischen Neunziger dar, dass es den Hörer vor Pathos fast zerreisst. Dennoch lassen sich gewisse, leichte Veränderungen festhalten, denn obwohl das Album von vorne bis hinten Falkenbach ist, sind die Bathory-Bezüge beispielsweise weniger geworden. Vratyas besinnt sich auf seine Fähigkeit, polyphone Klangstrukturen mit verschiedenen Instrumenten zu zaubern. In sich funktioniert das sehr gut, doch genialische Züge einer konsequent zu Ende gedachten Komposition fehlen zum Teil. Manche Parts klingen unfertig, vielleicht sogar zu simpel – und das ist verwunderlich, liefert der Meister mit 'In Flames' doch mal wieder einen absoluten Übersong ab. Fans werden sich (natürlich) über das Album freuen, doch muss sich Tiurida seinen Vorgängern insbesondere aus den Neunzigern geschlagen geben. (8,0)
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Re: Falkenbach - Tiurida

Beitragvon Heydulf » Dienstag 1. Februar 2011, 20:27

Die eine Hörprobe, die ich bis jetzt wahrnehmen konnte, klang gut, aber nicht so nach Killer. Aber ich mag auch die En Their... eh am liebsten...
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Re: Falkenbach - Tiurida

Beitragvon SharkPredator » Mittwoch 2. Februar 2011, 13:28

vaillant ist das verlinkte dein review? sehr poetisch...
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