Wenn ich mich nicht verzählt habe, knapp 30 Besetzungswechsel

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AnnihilatorRe: AnnihilatorDas schlägt doch Megadave um Längen, oder?
Wenn ich mich nicht verzählt habe, knapp 30 Besetzungswechsel ![]()
Re: Annihilator
So oder so ähnlich dürfte es auch bei Cradle Of Filth aussehen. ![]()
Re: AnnihilatorIch hab mir jetzt auch mal wieder die "Never, Neverland" und die "Alice In Hell" aufs Handy gezogen.
Re: AnnihilatorSet The World On Fire: bockt wie sau!
Re: Annihilator
Das ist schön. Hast du schon Songs, die du besonders gut findest? Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask
Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
Re: Annihilator
Ja, nach 5 Durchläufen gefallen mir Songs wie "Sounds Good To Me" und "Phoenix Rising" wirklkch sehr gut. Ich kannte aus dem Album den letztgenannten Song schon. Aber der hat mir nie so sonderich gefallen. Auch kannte ich "Knight Jumps Queen". Aber auch die letzten 3 Songs finde ich fantastisch.
Re: AnnihilatorDie "King Of The Kill" lief jetzt ebenso oft wie die "Set The World On Fire". Hab da schon einige Gedanken dazu. Schreibe ich aber später nieder. Mir ist erst beim 2 Durchlauf aufgefallen, dass meine Version sich wesentlich von der Erstveröffentlichung unterscheiden. Da hatte ich dann beim bearbeiten der Dateien Fehler in den Titeln gehabt. Auf meiner Version sind drei Bonüsse drauf von dem man den letzten so gar nicht braucht. Weil es nur komisches gestöhne enthält. Der Kommentar von Jeff ist gut, aber mir etwas zu oberflächlich. "Only Be The Lonely" ist aber wundervoll und zu Recht ein Bonus Track. Hätte niemals zum Album gepasst, Wobei ich nicht weiß, ob er in der gleichen Session entstanden ist.
Re: AnnihilatorWie jetzt hinlänglich bekannt sein sollte, habe ich bei ANNIHILATOR zugeschlagen und mir die Alben drei und vier ins Regal gestellt.
Nach mehreren Durchläufen von "King Of The Kill" bleibt bei mir der Eindruck hängen, den ich erst nicht greifen konnte: Es klingt nicht "Anders" - es klingt verschoben. Nicht besser, nicht schlechter. Nur mit einem anderen Schwerpunkt. Im Vegleich zu "Alice In Hell" und "Never, Neverland" atmen die Songs anders. Die Riffs stehen länger im Raum. Wiederholungen wirken bewusster gesetzt. Strukturen klarer gezogen. Keine Reduktion - eher Fokussierung. Die ersten beiden Alben klingen rückblickend wie kontrollierte Eskapaden voller jugendlicher Verspieltheit: technisch abgedreht, virtuos, manchmal fast überbordend - und gerade da liegt ihr Charme. Wenn ich "The Fun Palace" höre, zeigt sich das exemplarisch: ein Solo am Nschlag, purer Übermut und doch immer in den Song eingebettet. Auf "King Of The Kill" fehlt dieser Überschwang weitestgehend - aber erstaunlicherweise vermisse ich ihn nicht. Statt "Schaut her, was möglich ist" höre ich hier: "Ich weiß, was möglich ist. Ich spiele nur, was nötig ist". Die Gitarrenarbeit dominiert nicht mehr permanent im Kopf - sie trägt. Die Sings treiben, ohne zu drängen. Das Midtempo bekommt Gewicht, ohne schwerfällig zu wirken. Die Fokussierung fühlt sich organisch an. Kein Trend, sondern natürliche Schwerpunktverlagerung innerhalb der Band-DNA. Selbst neben "Set The World On Fire" entsteht kein Bruch, sondern ein Perspektivwechsel. Dort Offenheit und Melodien, hier Verdichtung im Riffing. VIelleicht ist genau das der Reifeprozess: Früher jugendliche Eskapaden, hier konzentrierte Klarheit. Und ganz ehrlich - Waters Signature Gitarrenarbeit lässt sich trotz der Verschiebung sehr gut raushören. Er hat mit dem Albun keinem den Rücken gekehrt - das Rückgrat ist kar spürbar, auch wenn die Sings eben anders atmen. Dass Jeff Waters praktisch alles selbst verantwortet hat, verstärkt diesen Eindruck: gesammelt, klar, zielgerichtet. Kein Versuch, sich neu zu erfinden oder die Vergangenheit zu übertrumpfen - nur der Eindruck, dass jemand genau weiß, wer er ist und wie viel er sagen will. Als kleines Higlight für CD-Sammler: Auf meiner Version ist "Only Be The Lonely" als Bonustrack enthalten. Ob aus derselben Session oder nicht, der Song hätte den Fluss des Albums gestört. Trotzdem: sagenhaft schön, vielleicht sogar noch breiter angelegt als die größten Balladen aus "Set The World On Fire" - ein kleiner, glänzender Ausreißer. Und genau deshalb wächst das Album bei mir. "King Of The Kill" ist keine Eskalation mehr - es ist kontrollierte Konzentriertheit. Weniger Spektakel. Mehr Haltung. Und genau das macht es für michvso spannend und sympathisch.
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