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von Michael Sommer » Mittwoch 8. Januar 2014, 15:02
Soweit ich informiert bin, hat mit Vegan Reich leider auch die Gewalt in die Szene Einzug erhalten und mit der aufkommenden Hardline-Bewegung haben sich (verständlich) immer mehr Straigth X-Bands von den Idealen der Bewegung distanziert. Musikalisch ist Vegan Reich sicher gut, aber die Ideologie, die dahinter steckt ist fragwürdig...
...This is so Death Metal! (M. van Drunen)
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Michael Sommer
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von Drumtier » Freitag 31. Januar 2014, 21:57
Im Gegensatz zum Thread-Pendant zum Thema Thrash sind wir hier weit entfernt davon so etwas wie einen Konsens zu finden. Das liegt zweifelsfrei daran, dass Death Metal einfach das bessere Genre ist und viel mehr gute Bands und Songs bietet. Muss so sein.
Außerdem hab ich jetzt einmal Zeit gefunden in ein paar der genannten Songs reinzuhören die ich nicht so gut oder gar nicht kannte. Von Rüdigers Seite war natürlich relativ klar was auf mich warten würde aber kann die Auswahl dann aus seiner Sicht durchaus verstehen. Dismember hält was in den einleitenden Zeilen versprochen wurde und der gewählte Unleashed-Song hat seinen Hauptriff auch nicht zu laut angepriesen, der macht ordentlich Dampf. Revenant kannte ich gar nicht, klingt halt wie gesagt schon ziemlich thrashig, würd ich also mit einem kleinen Fragezeichen für diesen Thread versehen. Morgoth hab ich glaub ich einmal gesehen und war da vom Gesang ziemlich abgeschreckt. Dieser und auch das Gesamtpaket klingen in Studioqualität gleich um Längen besser, auch vom Songaufbau kann ich schon verstehen, dass die Nennung in diesem Thread erfolgt. Klaus' Vorschlag ist da vielleicht ein wenig eindimensionaler und "gewöhnlicher" gefällt mir aber fast noch besser, weil er ziemlich Arsch tritt. Autopsy hab ich ja auch immer noch aufgeschoben, wird aber sicher jetzt dann einmal kommen. Angesichts der Tatsache wie Death Metal damals halt geklungen hat, dürfte das sicher ein würdiger Vertreter sein. Messiah sind mit einigen guten Riffs ausgestattet, das stimmt schon. Was sind sie nicht? Death Metal.
So, dann weiter mit Holg, zuerst mit Massacre. Eine Band die ich immer ausgelassen habe obwohl sie eigentlich auch zu den großen Namen zählt. Klingt auch recht ansprechend, retrospektiv gesehen ist das halt nichts mehr für mich. Obituary, Death und Morbid Angel sind dann jeweils exzellente Vorschläge, Slaughter hab ich noch nie gehört, klingt zwar ganz nett aber für eine Nennung für den besten Song im Death Metal ist das für mich schon gefährlich unspektakulär. Savage Death zum Abschluss kann ich dann auch beim besten Willen nur als nett bezeichnen, was diese Band herausheben soll, erschließt sich mir nicht.
Insgesamt schon einmal ein interessanter Einblick, ich werde schauen wann ich da weitermach.
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von Holger Andrae » Freitag 31. Januar 2014, 22:56
Drumtier hat geschrieben:Im Gegensatz zum Thread-Pendant zum Thema Thrash sind wir hier weit entfernt davon so etwas wie einen Konsens zu finden. Das liegt zweifelsfrei daran, dass Death Metal einfach das bessere Genre ist und viel mehr gute Bands und Songs bietet. Muss so sein.
Wenn Du mir jetzt noch erklärst, wie man ein _besseres_ Genre definiert, wäre ich sehr glücklich. Aber mal ernsthaft: Ich habe gerade fantastische Senfeier gegessen und bin deshalb bestens aufgelegt. Insofern: Höchst amüsant, Dein polemischer Versuch hier etwas Schwung in den Thread zu bekommen. Drumtier hat geschrieben: So, dann weiter mit Holg, zuerst mit Massacre. Eine Band die ich immer ausgelassen habe obwohl sie eigentlich auch zu den großen Namen zählt. Klingt auch recht ansprechend, retrospektiv gesehen ist das halt nichts mehr für mich. Obituary, Death und Morbid Angel sind dann jeweils exzellente Vorschläge, Slaughter hab ich noch nie gehört, klingt zwar ganz nett aber für eine Nennung für den besten Song im Death Metal ist das für mich schon gefährlich unspektakulär. Savage Death zum Abschluss kann ich dann auch beim besten Willen nur als nett bezeichnen, was diese Band herausheben soll, erschließt sich mir nicht.
"Retrospektiv gesehen ist das auch nichts mehr für mich" : Diesen Satz verstehe ich nicht, da ich Massacre bis heut zu den besten Bands des Genres zähle. Obendrein eine absolute Vorreitertruppe. Ebenso Slaughter, die ja schon Chuck damals für wegweisend befunden hat. Das war ungewöhnlich frostig, simpel und effektiv. Savage Death finde ich zwar immer noch gut, kann aber verstehen, weshalb ein junger Hüpfer das unspannend findet.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Jakob » Samstag 1. Februar 2014, 17:19
Für mich kommt der beste Death Metal-Song ziemlich wahrscheinlich von CRYPTOPSY. Die haben eigentlich auf jedem Album (1994 bis dato) ein paar richtige Bringer!
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von Drumtier » Samstag 1. Februar 2014, 21:06
Holger Andrae hat geschrieben:Drumtier hat geschrieben:Im Gegensatz zum Thread-Pendant zum Thema Thrash sind wir hier weit entfernt davon so etwas wie einen Konsens zu finden. Das liegt zweifelsfrei daran, dass Death Metal einfach das bessere Genre ist und viel mehr gute Bands und Songs bietet. Muss so sein.
Wenn Du mir jetzt noch erklärst, wie man ein _besseres_ Genre definiert, wäre ich sehr glücklich. Aber mal ernsthaft: Ich habe gerade fantastische Senfeier gegessen und bin deshalb bestens aufgelegt. Insofern: Höchst amüsant, Dein polemischer Versuch hier etwas Schwung in den Thread zu bekommen.
Puh, jetzt hab ich beim ersten Satz kurz geglaubt das wäre tatsächlich falsch aufgefasst worden aber mein ausgefuchster Plan wurde durchschaut Holger Andrae hat geschrieben:Drumtier hat geschrieben: So, dann weiter mit Holg, zuerst mit Massacre. Eine Band die ich immer ausgelassen habe obwohl sie eigentlich auch zu den großen Namen zählt. Klingt auch recht ansprechend, retrospektiv gesehen ist das halt nichts mehr für mich. Obituary, Death und Morbid Angel sind dann jeweils exzellente Vorschläge, Slaughter hab ich noch nie gehört, klingt zwar ganz nett aber für eine Nennung für den besten Song im Death Metal ist das für mich schon gefährlich unspektakulär. Savage Death zum Abschluss kann ich dann auch beim besten Willen nur als nett bezeichnen, was diese Band herausheben soll, erschließt sich mir nicht.
"Retrospektiv gesehen ist das auch nichts mehr für mich" : Diesen Satz verstehe ich nicht, da ich Massacre bis heut zu den besten Bands des Genres zähle. Obendrein eine absolute Vorreitertruppe. Ebenso Slaughter, die ja schon Chuck damals für wegweisend befunden hat. Das war ungewöhnlich frostig, simpel und effektiv. Savage Death finde ich zwar immer noch gut, kann aber verstehen, weshalb ein junger Hüpfer das unspannend findet.
Ja, mit dem von dir zitierten Satz war ich eh auch nicht glücklich. Ich meinte damit, dass das wie gesagt auf jeden Fall gut klingt und ich das damals wohl ebenfalls verehrt hätte und es somit heute bei mir in so einem Thread auftauchen würde, aber wenn ichs im Nachhinein kennenlerne, an ein paar ähnliche Old School Bands und dazu die ganzen seitdem entstandenen "neuen" Bands schon mein Herz verloren habe, ist es schwer zu so einem Klang noch einmal dieselbe Verbundenheit aufzubauen.
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von Drumtier » Samstag 1. Februar 2014, 22:25
Wenn ich schon einmal da bin, könnt ich eigentlich auch gleich weitermachen, mit meiner Reise: Klaus haut mit Baphomet gleich einen Namen raus der sich in die bei mir endlose Liste der bekannten aber nie wirlich ausprobierten Bands einreihen darf. Er haut aber auch einen Zerstörer raus der gleich viel mehr meine Wellenlänge trifft. Außerdem kann ich hier so richtig nachvollziehen, dass das nicht einfach nur ein Song einer guten Band ist und deshalb gewählt wurde sondern, dass dem "Warum" Rechnung getragen wurde. Sehr ansprechendes Songwriting, bleibt bis zum Schluss spannend und dazu dieser Mördersound, jop, das muss ich mir glatt merken. Bei Hexx merkt man dann die Thrash-Wurzeln der Band und des Nominators offensichtlich, das ist nur teilweise meine Baustelle aber wenn der aggressive Ansatz des Thrash Metal mit Mitteln des Death Metal eingesetzt wird überzeugt das auch mich. Entombed. Ich hab mir ja vor gar nicht allzu langer Zeit das Album gekauft weil das seit meinen Anfangstagen als einer DER Genreklassiker schlechthin angepriesen wird, ich mich aber in eine andere Richtung bewegt hab und das somit immer ausgelassen hab. Naja, jetzt hab ich halt diese Wissenslücke aufgefüllt, musikalisch hat mir das nicht gefehlt. Brutality hab ich auch noch nie gehört, aber es ist ja schon die Rede von einer zu kurz gekommenen Band. Es ist außerdem die Rede von einem Meisterwerk. Das kann ich jetzt noch schlecht beurteilen aber ich denke das ist nicht unbegründet. Geiles Intro, geile Riffs, geiles Solo. Ja, von der Band wird mehr in Erinnerung bleiben als dass einer der Gitarristen heute eine Frau ist Golem hab ich mir glaub ich im allgemeinen DM-Thread schon einmal angehört, weiß aber nimmer wie ich das da gefunden habe also nicht auslachen wenn ich mir jetzt diametral widerspreche. Die Beschreibung, dass die Band einen eigenen Stil entwickelt hat, kann ich angesichts der genreuntypischen Riffs sofort nachvollziehen. Leider ist der zweifelsfrei charismatische Sänger nicht so mein Fall, was halt immer Gefahr und Chance gleichzeitig ist. Die Beschreibung zu Dark Millenium hat schon Hoffnungen geweckt aber die wurden jetzt so nicht erfüllt. Kann nicht einmal genau festmachen was es ist, aber irgendwie spricht mich das nicht an. Vielleicht braucht das aber auch einfach nur mehr Zeit, ich werds noch nicht abschreiben. Dann auf Platz 3 Messiah die weiter oben ja schon einmal vorgekommen sind. Ich bin mit ihrer Diskographie nicht vertraut und was als ihre DM-Phase gilt und was nicht, aber im Gegensatz zu dem anderen Song der ja von dem Album kommt, das gleich ein Jahr nach der hier vertretenen EP erschien, fühlt sich das viel eher nach Death Metal an. Die meisten Riffs und eigentlich fast alles bis auf den Gesang sind zwar auch hier für mich eher Thrash aber insgesamt hinterlässts einen besseren Eindruck. Diese Grooves gibt es so vielleicht im Thrash nicht aber bis auf diese läuft die Musik großteils an mir vorbei. Death mit Spirit Crusher auf Platz 2 ist sowieso kein Thema, super Wahl. Platz 1 belegt dann Bolt Thrower also auch eine der Klassiker-Bands. Die Scheibe hab ich sogar und irgendeine, ich glaub War Masters (oder so ähnlich?) hatte ich einmal gebrannt. Die Those Once Loyal hat mich zwar nie in dieselbe Verzückung versetzt wie viele andere hier aber von Zeit zu Zeit hör ich die Scheibe gern. Verständliche Nennung. So, ein bisschen Zeit hab ich noch, es folgen die Einzelnennungen. Der Name Nocturnus war mir auch noch völlig unbekannt, dafür schon einmal danke, die Musik ist schwer einzuschätzen. Ich bin hin und hergerissen, manche Passagen hämmern sich schön voran bei anderen finde ich diese Herangehensweise dann schon wieder zu eingängig oder, hmm, überladen ist vielleicht das bessere Wort. Der Refrain zum Beispiel geht gar nicht, mit dieser Aufforderung den Titel mitzugrölen, ansonsten hauen sie ein paar echt gute Riffs um die Ohren. Ich sehe da kamen gar nicht nur mehr Einzelnennung sondern noch eine volle Palette. Entombed hatten wir ja schon, Cannibal Corpse überrascht mit der Songauswahl, aber ist eh geil da gibts gar nichts. Besonders das Intro Dismember hatten wir zwar auch schon aber hier wird noch ein zweiter Song genannt und auch den hör ich mir an, und die zweite Songhälfte weiß durchaus zu gefallen. Das Drumming ist zwar ermüdend eindimensional für meinen Geschmack aber ansonsten weiß die Band einen durchaus bei Laune zu halten. Das Vader-Debüt hab ich ja bis heute nicht und auch dieser Song wird an dieser Tatsache wohl nichts zu ändern vermögen, das klingt mir irgendwie alles noch zu unausgewogen. Die Gitarren und der Gesang spielen zwar scheinbar denselben Song, aber viel zu oft wirken sie auf mich irgendwie getrennt und mit unterschiedlichen Zielen. Master, also noch ein Klassiker und, ihr ahnt es schon, noch einer der mir fehlt. Warum sollte auch nicht mehr so überraschend kommen, das ist einfach nicht das warum ich Death Metal lieben gelernt habe. Dabei treten einige Riffs so richtig schön in den Arsch, da gibts überhaupt nichts auszusetzen daran also wer weiß, vielleicht ist es beim nächsten Anfall von zwanghaftem Klassiker-Nachkauf ja einmal dabei. Dann freu ich mich Terrorizer zu sehen, wenn einige nahe am Thrash agierende Bands genannt werden, sind die sicher auch nicht verkehrt. Und wenn man sich gepflegt in die Fresse hauen lassen will, führt an diesem Album sowieso früher oder später kein Weg vorbei. Napalm Death waren vor kurzem einmal Nutznießer eines Klassiker-Nachkaufes mit ihren ersten drei Alben, zwei davon hättens nach streng musikalischen Regeln wohl nicht geschafft und auch dieses wird das anscheinend nicht. Ein paar Passagen sind angenehm nackenfeindlich aber im Gesamtpaket brauch ich das nur live. Das wars für heute, ein paar Sachen muss und werd ich mir noch anhören auch wenn da jetzt dann eh ein paar bekanntere Namen kommen.
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von Klaus » Sonntag 9. Februar 2014, 08:44
Drumtier hat geschrieben:Brutality hab ich auch noch nie gehört, aber es ist ja schon die Rede von einer zu kurz gekommenen Band. Es ist außerdem die Rede von einem Meisterwerk.
Von MEISTERwerk war nicht die Rede, sondern von KUNSTwerk. Für mich ist der Song ein in sich geschlossenes Werk. Drumtier hat geschrieben:Die Beschreibung zu Dark Millenium hat schon Hoffnungen geweckt aber die wurden jetzt so nicht erfüllt. Kann nicht einmal genau festmachen was es ist, aber irgendwie spricht mich das nicht an. Vielleicht braucht das aber auch einfach nur mehr Zeit, ich werds noch nicht abschreiben.
Die Band braucht definitiv Zeit, war für mich auf Anhieb nur schwer verdaulich, hat sich aber als Ringeltäubchen entpuppt.
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Klaus
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von Drumtier » Donnerstag 13. Februar 2014, 15:39
Klaus hat geschrieben:Drumtier hat geschrieben:Brutality hab ich auch noch nie gehört, aber es ist ja schon die Rede von einer zu kurz gekommenen Band. Es ist außerdem die Rede von einem Meisterwerk.
Von MEISTERwerk war nicht die Rede, sondern von KUNSTwerk. Für mich ist der Song ein in sich geschlossenes Werk.
Stimmt, hab ich falsch übernommen aber spielt keine so große Rolle weil ich dir eh grundsätzlich zugestimmt hab. Hör mir auch jetzt grad noch etwas an und ja, das werd ich mir definitiv merken müssen, diese Mischung aus walzenden Doomparts, Grooves und Maschinengewehrfeuer zusammen mit den fantastischen Vocals hat was. Klaus hat geschrieben:Drumtier hat geschrieben:Die Beschreibung zu Dark Millenium hat schon Hoffnungen geweckt aber die wurden jetzt so nicht erfüllt. Kann nicht einmal genau festmachen was es ist, aber irgendwie spricht mich das nicht an. Vielleicht braucht das aber auch einfach nur mehr Zeit, ich werds noch nicht abschreiben.
Die Band braucht definitiv Zeit, war für mich auf Anhieb nur schwer verdaulich, hat sich aber als Ringeltäubchen entpuppt.
Auch in die hör ich noch einmal rein aber das wird nichts mehr. Klingt mir nicht nur vom Sound her irgendwie zu leer, offen (?) sondern es passt für mich auch die Musik überhaupt nicht zu den sehr stimmungsvollen Vocals und zerstört da für mich fast die ganze Atmosphäre. Aufgehört hab ich vor Asphyx, auch ein ganz großer Name der mir zumindest nicht ganz unbekannt ist. Hab die vor einigen Jahren am Death Feast gesehen und mich deshalb ein wenig eingelesen/-gehört wurde aber nie so ganz warm mit denen. Die doomige Stimmung gefällt mir immer wieder sehr gut aber ich bin leider kein allzu großer Fan der Vocals und auch die schnelleren, klassisch deathigen Passagen geben mir nichts. Muss deshalb bei denen passen, kann aber schon verstehen woher ihr Standing kommt. Von Pestilence kenne ich eigentlich nur die Spheres weil sie ständig in einem Zug mit Cynic, Atheist, etc genannt wird und ich deshalb dachte es würde auch so gut sein. Falsch gedacht, eine der wenigen CDs meiner Sammlung die gefährlich nahe in Richtung Fehlkauf geht. Von den älteren, "normaleren" Scheiben hab ich mich dann sowieso ferngehalten aber hätte damit wohl auch nicht viel mehr falsch machen können. Hätte nicht gedacht, dass das so viel mehr Thrash als Death ist aber das klingt so gar nicht verkehrt, schön angepisst und holzend. Erster Schritt in Richtung Versöhnung. Meinen Grundkonsens zu Death hab ich ja schon kundgetan, meinen "Dissens" zu Living Monstrosity als besten Song der Spiritual Healing ebenso. Soll jetzt aber nicht klingen als hätt ich was gegen den Song, ist schon eine gute Wahl Zu Massacre hab ich glaub ich auch schon etwas gesagt oder gehts jetzt langsam in Richtung Senilität mit mir? Naja, die Scheibe steht schon länger am Einkaufszettel als einer der vielen Klassiker obwohl mir das mit Holgs Vorschlag nicht so gefallen hat. (Ja, hab nachgeschaut, Demenz ist ein Hund...) Zumindest Dawn Of Eternity fand ich aber eigentlich recht ansprechend wenn man in der richtigen Stimmung ist und auch Holgs Chamber Of Ages geht jetzt viel besser, liegt vielleicht am Frühlingswetter. Bleibt am Einkaufszettel und wird bei akutem Schnäppchenangebot einmal kommen. Morgoth wird mit diesem Song endgültig ins kenn-ich-brauch-ich-nicht-Eck abgeschoben. Das ist einfach nicht meins. Obituary ist keine Band die es bei mir in diverse Best Of Listen schaffen würde, hör ich aber doch immer wieder gern. Hab mir auch den Song noch einmal angehört weil ich sonst die Alben "freiwillig" eh viel zu selten aufleg. Oh ja, das passt so. Von Carcass hab ich auch von den alten noch viel zu wenig, auch die Necroticism nicht. Warum nicht? Gute Frage, hab mir vor vielen Jahren einmal alt und einmal neu gekauft und mich dann zu viel anderem zugewendet. Jeff Walker und ich werden gesangstechnisch keine Freunde mehr aber der tonnenschwere Gitarrensound und die Riffs entschädigten dazumals noch dafür. Sollte ich vielleicht doch einmal holen. Bolt Thrower hier mit einem anderen Album, auch wenn das für einen Laien der ich bei der Band bin auch von der Those Once Loyal sein könnte. Klingt auch ganz gut, is aber bei der Band für mich kein Einkaufsmaterial. Benediction kenn ich auch so gut wie nur vom Namen her, weil ich irgendwann aufgehört habe, dass ich mich noch nach Old School Bands umgesehen habe als sich mein Geschmack merkbar nicht weiter in diese Richtung entwickelte. Ich werd ab jetzt behaupten, dass ich die Band kenne aber den Klassiker-Bonus den eine Band dieser Richtung braucht um in Nachkaufreichweite zu rücken bekommt sie von mir nicht umgehängt. Pungent Stench hätten letztens in Wien gespielt, ich hatte aber leider einfach keine Zeit dafür. Werd sie hoffentlich am Brutal Assault sehen, dann hätte ich diese Scharte ausgewetzt. Wann ich die Scharte, dass ich weiter kein Album besitze auswetzen kann ist nicht absehbar. Sie hatten wie ich hörte auch beim Konzert keine CDs dabei, aber ich werd weiter hoffen. So, ich bin durch. Schon eine ganze Menge was da zusammenkomment, danke jedenfalls für die Anregungen. Wann hört das eigentlich endlich auf, dass man neue Bands kennenlernt?
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