Warlock & Doro

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Beitragvon Jhonny » Mittwoch 7. März 2012, 10:43

Es gibt noch keinen WARLOCK / DORO Thread!

Ich hab ja jetzt das WARLOCK-Debüt, habs mir gestern reingezogen. Wirklich großartiger deutscher Metal! Sind die anderen Alben auch so stark? Wenn ja werd ich sie mir schnell zulegen :D

sägende Gitarre, schnell, gut produziert (also nicht zu schmalzig), toll gesungen.
Von wegen deutscher Metal ist immer was fürs Schlagerzelt!
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Re: Warlock & Doro

Beitragvon firestarter » Mittwoch 7. März 2012, 11:09

"Burning The Witches" ist natürlich das purste Album, da sie ab dem Nachfolger "Hellbound" ja einen Major-Deal hatten, aber ich finde alle Alben richtig gut. "Triumph Of Agony" hat aber natürlich einen DER Ausfälle der Metal-Geschichte - "Für Immer".

:bruellhusten:

Die Doro-Sachen brauche ich aber nicht.

Ach ja, hab ich eigentlich schon mal erzählt, dass ich damals ein komplettes ACCEPT-Konzert mit Doro zusammen auf der Tribüne verfolgt habe... Ja ja, ich langweile... :)
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Re: Warlock & Doro

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 7. März 2012, 11:23

Ne, du langweilst nicht ;-)

Die WARLOCK-Alben werde ich mir wohl alle zulegen. DORO-Alben lohnen sich dann nicht so? Oder gibts da auch stärkere?
Den Gesang finde ich nämlich klasse!
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Re: Warlock & Doro

Beitragvon firestarter » Mittwoch 7. März 2012, 11:43

Der ein oder andere hat meine Doro-Story aber schon einige Male gelesen... ;-)

Bezüglich Doro fragst du besser andere, da kenne ich mich nicht aus.
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Re: Warlock & Doro

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 7. März 2012, 11:54

Vielleicht mag Rüdiger was zu DORO sagen? Der hat doch bestimmt die meisten Scheiben :grins:
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Re: Warlock & Doro

Beitragvon frankjaeger » Mittwoch 7. März 2012, 13:26

Ich glaube, ich habe mehr DORO als Rüdiger... O_o

Warlock fand ich die ersten beiden total toll damals. Danach ging es etwas bergab. Einen totalen DORO-Schock bekam ich auf dem Bang Your Head, als sie spielte und ich zu meinem Freund sagte "hoffentlich spielen sie nicht das nervige 'All we are'" und das Publikum (!!! Alles Geschmacksverirrte!!!) kurz danach anfing, in Sprechchören dieses Lied zu fordern :P Das und besagtes 'Für Immer' geht gar nicht.
Spätere Werke sind immer typisch Doro, mit eventuell der Machine To Machine-Ausnahme, aber irgendwie ist doch immer Doro drin wo es draufsteht. Die erste Soloscheibe ist dabei stark, die zweite hat mich nie gepackt, und danach ist es immer ganz okay gewesen, ohne mich total umzureissen.

Ich würde sagen: "Burning" und "Hellbound" zulegen, beim Rest erstmal reinhören.
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Re: Warlock & Doro

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 7. März 2012, 13:32

Die "Burning" hab ich ja schon - die "Hellbound" wird beim nächsten 3-für-15-Kauf dann mitgeordert.
Danach kann ich ja nach und nach gucken, was passt...
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Re: Warlock & Doro

Beitragvon Julian Rohrer » Mittwoch 7. März 2012, 17:31

Doro = toll! Noch Fragen? Okay:

DORO ist die unumstrittene Metalqueen. Jetzt blickt sie auf ihrer neuen DVD „25 Years In Rock“ auf ihre lange Karriere zurück – und wir mit ihr. Kurz vor der Japan-Tour mit einem kräftigen Schnupfen stellt sich Doro Pesch den Fragen und beweist, dass sie sich auch durch eine Grippe nicht unterkriegen lässt.

Wer diesen blonden Orkan mit der gewaltigen Stimme je auf der Bühne gesehen hat, weiß: DORO Pesch ist ein Garant für eine gepflegte Metalparty. Und nun steht sie seit unglaublichen 27 Jahren auf den Bühnen dieser Welt und hat mehr als 2.500 Konzerte gegeben. Das bedeutet wiederum, dass Doro in diesem Zeitraum etwa jeden vierten Tag ein Konzert gegeben hat. „Wow!“, entfährt es der sympathischen Düsseldorferin. „Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass das soviel ist!“ Bleibt einem in diesem ganzen Trubel überhaupt noch Zeit für ein eigenes Privatleben? „Eigentlich gar nicht,“ stellt sie ohne zu überlegen fest. „Es dreht sich alles um die Musik und die Fans. Eigentlich habe ich kein Privatleben, keine Hobbys und in dem Sinn auch keine Familie. Ich bin mit dem Metal verheiratet und die Fans sind mir das Allerliebste.“ So eine Einstellung ist in dem schnelllebigen Musik-Buisness, in dem es primär um Verkaufszahlen geht, richtig selten geworden. Vielleicht ist das der Grund, warum DORO seit den Warlock-Zeiten in den Achtzigern eine treue Fangemeinde hat. Doch wie ging es eigentlich los, mit blutjungen 17 Jahren? „Seitdem ich drei Jahre alt bin, war es mein Traum, Sängerin zu werden. Meine erste Band hatte ich mit 15 oder 16, das war 1980. Wir haben wirklich jeden Tag geprobt und das intensiv betrieben. Dann war ich in vielen anderen Bands und auf einmal haben wir 1983 Warlock gegründet. Das war das klassische zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, denn wir kamen gerade recht zum Anfang der Metalszene.“ Doch richtig los ging es erst mit der Judas-Priest-Tour zum Debutalbum „Burning The Witches“. Seitdem ist DORO aus der Szene nicht mehr wegzudenken.

Dabei stand diese langjährige, erfüllte Karriere Anfang der Achtziger auf des Messers Schneide: „Ich war ein Jahr lang extrem krank,“ blickt Doro auf eine schwere Lungentuberkulose zurück. „Ich war so glücklich, dass ich das überlebt habe, denn es war wirklich Hardcore, da hatte ich auch ein bisschen Narrenfreiheit.“ Und so konnten es ihre Eltern gar nicht verhindern, dass das blonde Powerpaket in diese fremde Metalszene einstieg und sie nachhaltig prägen sollte. Doch Doro verrät, dass ihre Eltern immer eine wichtige Stütze waren: „Mein Vater hat instinktiv gespürt, dass ich keinen Scheiss baue. Er meinte nur, ob das denn so laut sein muss? Er hat klassische Musik geliebt und ich musste ihm erklären, dass Metal so große Emotionen, Tiefe und Power bedeutet. Da meinte er 'ach so, naja gut, dann mach du dein Ding'. Er hat nie gedacht, dass ich auf die schiefe Bahn gerate. Eltern machen sich ja immer Sorgen a la im Proberaum herrschen Sex, Drugs und Rock'n'Roll. Aber ich habe gesagt, dass ich das schon mache.“ Und diese Zuversicht behält sie sich bis heute. Was macht Doro eigentlich zu diesem positiv denkenden Menschen? „Viele Schicksalsschläge und Erfahrungen mit Leuten, denen das Schicksal nicht so wohlgesonnen war“, antwortet Doro nachdenklich. „Und man merkt, dass man Arme und Beine hat, und überall hin kann. Musik machen zu können und vor Leuten Konzerte spielen zu dürfen, ist das beste und schönste, was man sich vorstellen kann. Da hat mir der liebe Gott wirklich etwas geschenkt, denn auch wenn ich krank bin oder so: Meine Stimme verlässt mich nicht, ich kann zehn Stunden am Stück singen, alles kein Problem. Ich bin einfach extrem glücklich.“

Die Fans dürfen sich allerdings glücklich schätzen, da DORO im November eine DVD mit dem markigen Titel „25 Years In Rock“ in die Läden bringt. Gefilmt wurde das Jubiläumskonzert am 13. Dezember 2008 in Düsseldorf. Es beinhaltet einen Mitschnitt von über 155 Minuten und eine 77-minütige Dokumentation über das ganze Drumherum. Neben der klassischen Besetzung von DORO hat die Metalqueen jede Menge Gäste eingeladen. Und wer den Ruf dieser Ikone vernimmt, der folgt natürlich auch. Deshalb befinden sich beim Grand-Final des letzten Songs eine Menge bekannter Gesichter auf der Bühne. Von Angelripper über Tarja und Klaus Meine sind eine Menge Leute dabei, die Doro über die 25 Jahre hinweg begleitet haben. Wie ist das Gefühl, kommt heute noch Gänsehaut beim Gedanken an diese überwältigende Show auf? „Och, total!“, ruft Doro aus und ihre Freude über dieses Event springt förmlich aus dem Hörer heraus. „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Es war so schön, das ganze Konzert nochmal zu sehen, die Gäste und all das Liebe, was die gesagt haben, denn das habe ich ja auch erst im Nachhinein alles gesehen. Das war mit Sicherheit einer der schönsten Tage in meinem Leben und eines der besten und längsten Konzerte, das wir je gepsielt haben. Es war eine wunderschöne Feier. Wir haben drei Stunden und 20 Minuten gespielt, bei der DVD aber natürlich etwas rausgeschnitten: Die Ansagen, ein paar Songs, die live super waren, aber technisch nicht zu gebrauchen, und andere Dinge wie Feedbacks. Auch die Gäste sind alle happy. Wir haben die DVD rumgeschickt und die fanden das alle toll. Ich bin einfach total glücklich über die DVD, wie sie jetzt fertig geworden ist.“ Die DVD ist nicht zuletzt wegen der Gastauftritte vor einer nostalgischen Achtziger-Kulisse ein echtes Highlight.

Dass Doro ihre Fans über alles liebt, ist spätestens jetzt kein Geheimnis mehr. Aber sieht sich die sympathischste aller sympathischen Frontfrauen auch in einer Verantwortung als Metalqueen? „ Ich bin selber Metalfan, habe aber halt die große Chance, auf den Bühnen zu stehen, und Musik machen zu dürfen. Aber natürlich, wenn ich als Metalqueen bezeichnet werde, will ich das natürlich gut machen und gebe Gas. Das ist die Verantwortung: Jedes Konzert so schön wie möglich zu machen, dass die Leute ein tolles Erlebnis haben und einen Tag haben, an dem sie alle Sorgen vergessen können, und überwältigt sind von der Musik und dem Visuellen. Und wenn die Fans dann inspiriert sind, selbst zu singen oder ein Instrument zu spielen, dann finde ich das schön und freue mich total.“

Bin schon ein bisschen verliebt...
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Re: Warlock & Doro

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 7. März 2012, 18:00

Das ist ja alles ganz nett, aber welches Album empfiehlst du jetzt? ;-)
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Re: Warlock & Doro

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 8. März 2012, 01:56

Ich die "Force Majeure", weil die für dich am Warlockigsten klingen dürfte. Dann chronologisch weiter, wenn du die noch magst.
alias Hugin der Rabe.
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