Virgin Steele

Re: Virgin Steele

Beitragvon frankjaeger » Donnerstag 11. Mai 2023, 19:43

Seltsam, ich dachte, ich könnte mich jetzt in Häme ergehen, da ich die letzten Sachen von Herrn DeFeis doch eher Mist fand, aber ja, das ist schon ganz ordentlich. Die vielen Stimmen als Hauptgesang ist ungewöhnlich, aber originell, und nach einer Weile sogar ziemlich cool.
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Re: Virgin Steele

Beitragvon Julian Rohrer » Samstag 13. Mai 2023, 06:48

Ja, originell trifft es echt gut! Ich habe den Song jetzt rund 10 Mal gehört und bin echt begeistert ...
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Re: Virgin Steele

Beitragvon Julian Rohrer » Samstag 8. Juli 2023, 17:48

Ich finde das neue Album in der Gesamtheit richtig, richtig gut. Das erste Mal seit "House of ... Act 2", dass mich der feiste David so begeistert. Cool!
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Re: Virgin Steele

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 13. Juli 2023, 14:41

Auch die Produktion und die Stimme, die ja für viel Unbehagen sorgen?

Finde ich cool, dass du Freude daran hast. Ich brauche noch ein paar Durchläufe, finde sie aber auch schon jetzt ansprechender als erwartet.
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Re: Virgin Steele

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 26. Juli 2023, 22:17

Bei mir ist das Album heute eingetroffen und es hat nun den ersten Durchlauf über die Anlage, nachdem ich vorher nur die Promo über den Laptop gehört hatte. Anders als viele ehemalige Fans habe ich ja VIRGIN STEELE nie so ganz verlassen, weil ich mit Davids Schrulligkeiten irgendwie doch klar kam und sie teilweise auch spannend fand.

Die produktionstechnischen Mängel wird man möglicherweise sogar objektivieren können, denke ich. Neudi wird den Drumcomputer bemängeln, der ja im Grunde gar nicht bestritten ist, manche vermuten auch einen Bass-Synth. Kann ich nicht beurteilen. Klar ist, dass David für Gesang, Keyboard, Bass und Drums verantwortlich zeichnet, Edward für die Klampfen, bis auf die Siebensaitige in einem Song, die von Herrn Block stammt.

Mir geht's in Sachen ein wenig wie bei Manowar mit "The Lord of Steel". Das mag nicht state of the art sein, vielleicht mangelhaft, aber dafür klingt es auch nicht nach Stangenware. Das Klangbild ist eigenwillig, aber es ist eins nicht, und das ist ballerig. Eher ein wenig dumpf, wobei das für meine Ohren gar nicht mal unangenehm ist. Es ist nicht einfach nur laut und an, sondern ein wenig zurückgenommen, diffuser. Ich weiß nicht, ob ich schon mal eine Platte mit einem solchen Sound gehört habe.

Kompositorisch und gesanglich bin ich durchaus positiv überrascht. Es hat etwas mehr Stringenz als das Vorgängeralbum und einige ziemlich coole Parts. Auch die Leadgitarre hat ihre Momente. Als nächstes muss ich noch die dionysische Story des Konzeptalbums durchforsten. Das fällt mir zunehmend schwerer. Keine Ahnung... eigentlich meine ich, noch ganz gut zu sehen, aber irgendwie strengt es mich inzwischen sehr an, die Texte in CD-Booklets zu sehen. Drucken die immer kleiner, oder brauche ich doch bald eine Brille?

Ach ja, hübsch aufgemacht ist der Digipak auf jeden Fall.

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Re: Virgin Steele

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 27. Juli 2023, 01:03

Jo, die Story und die Texte sind wirklich gut, und das betone ich nicht allzu oft. Meist werfe ich bei solchen verkopften Konzepten schnell das Handtuch, weil sie mich langweilen und ich keinen Bock habe, in des Künstlers Sphären intensiver mitzudenken. Aber die Adaption der Dionysos-Sage ist wirklich spannend, inhaltlich wie lyrisch.
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