Judas Priest

Das beste Priest-Album aller Zeiten?

Sad Wings Of Destiny
10
17%
Sin After Sin
2
3%
Stained Class
2
3%
Killing Machine
0
Keine Stimmen
Unleashed In The East
1
2%
British Steel
8
14%
Screaming For Vengeance
5
9%
Defenders Of The Faith
7
12%
Painkiller
23
40%
Angel Of Retribution
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt : 58

Re: Judas Priest

Beitragvon Eike » Montag 24. Januar 2022, 16:43

Loomis hat geschrieben:Judas Priest - Jugulator (1997)
[...]
Richtig gut finde ich auf dem Album nur das finale Cathedral Spires

Höre ich auch so.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: Judas Priest

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 24. Januar 2022, 18:50

Für mich hat die "Jugulator" ganze fünf Volltreffer, und zwar diese hier:

- Cathedral Spires
- Bullet Train
- Abductors
- Jugulator
- Burn In Hell

Ferner sehr gut:

- Dead Meat
- Death Row
- mit Abstrichen: Blood Stained

Weniger fein:

- Decapitate
- Brain Dead

Damit war das Album tatsächlich dann mit drei Songs auch mein meist vertretenes in meinen 1997er-Charts und zusammen mit Jag Panzers "The Fourth Judgement" mein Trad-Metal-Album des Jahres.
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Re: Judas Priest

Beitragvon Pillamyd » Montag 24. Januar 2022, 19:16

Sehr cool, Loomis!
Ich werde zu beiden 90er Alben auch noch was schreiben. Schön wenn das schon jemand gemacht hat. Daraus kann sich sowas ähnliches dann wie im "Enslaved"-Thread ergeben.
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Re: Judas Priest

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 24. Januar 2022, 19:35

Loomis hat geschrieben:Judas Priest - Jugulator (1997)

Dieses Album landet ja in Judas-Priest-Albenrankings bei den meisten Fans auf den hinteren Plätzen. Zu Recht? Woran liegt es?
Nun ja, meiner Meinung nach liegt es jedenfalls nicht am damaligen Neusänger Tim "Ripper" Owens, der hier einen mehr als ordentlichen Job macht. Das Songmaterial beinhaltet immer wieder ordentliche Riffs und teilweise hört man sogar den Bass gut heraus, was bei Priest ja seit längerer Zeit nicht der Fall war.

Warum gilt dann das Album nicht als gut? Weil Judas Priest einfach zu verkrampft versucht haben, das Album auf "modern" zu trimmen (und mit dem, was sie für modern hielten fast schon wieder ein paar Jahre zu spät kamen):
Ein sehr trockener Drumsound, extrem verzerrte Gitarren in den Soli (immerhin gibt es noch welche, auch wenn deren Qualität zum Teil eher mäßig ist; ließ man sich hier von Slayer-Outtakes inspirieren?), ständig tiefe "Growls" als Backing Vocals, unharmonische Soundsamples, sinnlose Intros... Wo Priest früher Vorreiter waren, laufen sie jetzt Trends hinterher.
Das Album wirkt fast ein bisschen wie Kreator's Renewal, das sich für die Kreator aber schon 1992 als einmaliges Experiment entpuppte.

Ein kompletter Remix würde dem Album gut tun:
Etwas mehr Hall auf den Drums, keine möchtegernbösen Backing Vocals, weg mit den Intros, weg mit dem unharmonischen Quatsch... Kurz - es kann alles weg, was Priest mit aufs Album genommen haben, weil sie es für angesagt und deshalb angebracht hielten.

Die Chancen auf einen Remix stehen aber denkbar schlecht, denn seit Rob Halfords Rückkehr werden Jugulator und Demolition ja komplett totgeschwiegen und selbst mit Remix hätte Jugulator keine Chance, zu den Top-Judas-Priest-Alben aufzusteigen. Schade, ich hätte es schon gerne mal gehört...

Richtig gut finde ich auf dem Album nur das finale Cathedral Spires, auch wenn es genauso von meinem gewünschten Remix profitieren würde. Von den anderen Songs sind auch einige ganz gut (Blood Stained, Death Row, Bullet Train), leiden aber noch mehr unter der "moderner-Murks-Soße".


Es zeichnet sich im Übrigen ein Schema ab:

"Renewal" ist für mich ohne Wenn und Aber die beste Kreator.
:subber:

Ansonsten muss ich in fast allen Punkten widersprechen. Nicht in objektiver Hinsicht, denn die Elemente, die dich stören, sind in der Tat da. Aber in subjektiver Hinsicht, denn im Gegensatz zu dir stören sie mich nicht nur nicht, sondern ich finde sie sehr gelungen eingefangen, und ich finde das auch typisch für Priest. Das hat die Band immer wieder getan; nicht Trends gesetzt, sondern aktuelle Trends aufgegriffen, um sie in ihren Sound zu integrieren. Das geschah, als man vom episch proggigen Hippie-Outlet von Rocka Rolla zum deutlich straighteren Hardrocker von Sad Wings mutierte, das gesah, als man zu Anfang der Achtziger von der NWoBHM zurück inspiriert wurde, das geschah, als man die Synthpop-Einflüsse der Mitt- und Spätachtziger bei Turbo integrierte, das geschah, als man mit Painkiller auf das Thrash-Movement reagierte; das geschah, als man mit Jugulator auf Fear Factory reagierte und später mit Demolition auf den Nu Metal, und das geschah erneut, als man mit der Reunion erst wieder auf Retro-Metal und dann auf Rockoper setzte. Priest hangelte sich immer an Trends entlang, aber es geschah immer mit Stil und ohne Anbiederung, und so empfinde ich auch Jugulator (und Demolition).
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Re: Judas Priest

Beitragvon Loomis » Dienstag 25. Januar 2022, 12:40

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Loomis hat geschrieben:Judas Priest - Jugulator (1997)

Dieses Album landet ja in Judas-Priest-Albenrankings bei den meisten Fans auf den hinteren Plätzen. Zu Recht? Woran liegt es?
Nun ja, meiner Meinung nach liegt es jedenfalls nicht am damaligen Neusänger Tim "Ripper" Owens, der hier einen mehr als ordentlichen Job macht. Das Songmaterial beinhaltet immer wieder ordentliche Riffs und teilweise hört man sogar den Bass gut heraus, was bei Priest ja seit längerer Zeit nicht der Fall war.

Warum gilt dann das Album nicht als gut? Weil Judas Priest einfach zu verkrampft versucht haben, das Album auf "modern" zu trimmen (und mit dem, was sie für modern hielten fast schon wieder ein paar Jahre zu spät kamen):
Ein sehr trockener Drumsound, extrem verzerrte Gitarren in den Soli (immerhin gibt es noch welche, auch wenn deren Qualität zum Teil eher mäßig ist; ließ man sich hier von Slayer-Outtakes inspirieren?), ständig tiefe "Growls" als Backing Vocals, unharmonische Soundsamples, sinnlose Intros... Wo Priest früher Vorreiter waren, laufen sie jetzt Trends hinterher.
Das Album wirkt fast ein bisschen wie Kreator's Renewal, das sich für die Kreator aber schon 1992 als einmaliges Experiment entpuppte.

Ein kompletter Remix würde dem Album gut tun:
Etwas mehr Hall auf den Drums, keine möchtegernbösen Backing Vocals, weg mit den Intros, weg mit dem unharmonischen Quatsch... Kurz - es kann alles weg, was Priest mit aufs Album genommen haben, weil sie es für angesagt und deshalb angebracht hielten.

Die Chancen auf einen Remix stehen aber denkbar schlecht, denn seit Rob Halfords Rückkehr werden Jugulator und Demolition ja komplett totgeschwiegen und selbst mit Remix hätte Jugulator keine Chance, zu den Top-Judas-Priest-Alben aufzusteigen. Schade, ich hätte es schon gerne mal gehört...

Richtig gut finde ich auf dem Album nur das finale Cathedral Spires, auch wenn es genauso von meinem gewünschten Remix profitieren würde. Von den anderen Songs sind auch einige ganz gut (Blood Stained, Death Row, Bullet Train), leiden aber noch mehr unter der "moderner-Murks-Soße".


Es zeichnet sich im Übrigen ein Schema ab:

"Renewal" ist für mich ohne Wenn und Aber die beste Kreator.
:subber:

Das klang bei mir vielleicht nicht ganz so, wie ich es gemeint habe:
Jugulator erinnert mich vom Klangbild und der teilweise vorhandenen Disharmonie an Renewal. Völlig unabhängig von Jugulator war Renewal für Kreator ein einmaliges Experiment, aber nicht deshalb, weil es von der Band ungeliebt oder erfolglos sei, sondern weil Kreator in den 90ern einfach ständig experimentierten und sich mehrmal neu orientierten.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ansonsten muss ich in fast allen Punkten widersprechen. Nicht in objektiver Hinsicht, denn die Elemente, die dich stören, sind in der Tat da. Aber in subjektiver Hinsicht, denn im Gegensatz zu dir stören sie mich nicht nur nicht, sondern ich finde sie sehr gelungen eingefangen, und ich finde das auch typisch für Priest. Das hat die Band immer wieder getan; nicht Trends gesetzt, sondern aktuelle Trends aufgegriffen, um sie in ihren Sound zu integrieren. Das geschah, als man vom episch proggigen Hippie-Outlet von Rocka Rolla zum deutlich straighteren Hardrocker von Sad Wings mutierte, das gesah, als man zu Anfang der Achtziger von der NWoBHM zurück inspiriert wurde, das geschah, als man die Synthpop-Einflüsse der Mitt- und Spätachtziger bei Turbo integrierte, das geschah, als man mit Painkiller auf das Thrash-Movement reagierte; das geschah, als man mit Jugulator auf Fear Factory reagierte und später mit Demolition auf den Nu Metal, und das geschah erneut, als man mit der Reunion erst wieder auf Retro-Metal und dann auf Rockoper setzte. Priest hangelte sich immer an Trends entlang, aber es geschah immer mit Stil und ohne Anbiederung, und so empfinde ich auch Jugulator (und Demolition).

Da kommt dann die Geschmacksfrage ins Spiel. Klar, da kann man unterschiedlicher Meinung sein. Ist ja kein Problem.
Wenn ich ein Album total mies finde (was bei Jugulator nicht der Fall ist!), dann bin ich da relativ emotionslos, dann hake ich das einfach als "ist nichts für mich" ab.
Schade finde ich halt, wenn ich den Eindruck habe, ein Album hätte nur ein paar kleine Änderungen gebraucht, damit es mir richtig gut gefällt. Deshalb auch mein Interesse an dem (wohl nie kommenden) Remix.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Damit war das Album tatsächlich dann mit drei Songs auch mein meist vertretenes in meinen 1997er-Charts und zusammen mit Jag Panzers "The Fourth Judgement" mein Trad-Metal-Album des Jahres.


Mal sehen, was meine Sammlung für 1997 an starkem traditionellen Metal hergibt:
Cauldron Born - Born Of The Cauldron
Bruce Dickinson - Accident Of Birth
Elegy - State Of Mind
Exciter - The Dark Command
Gods Tower - The Eerie
Gods Tower - The Turns
HammerFall - Glory To The Brave
Jag Panzer - The Fourth Judgement
Machine Head - The More Things Change... (wenn Jugulator noch traditionell ist, dann auch die hier :grins: )
Saxon - Unleash The Beast
Scanner - Ball Of The Damned
Steel Prophet - Into The Void (Hallucinogenic Conception)
Symphony X - The Divine Wings Of Tragedy
Xerxes - Falling Leaves

Die würde ich jetzt alle noch vor Jugulator sehen. Allerdings kannte ich die Ende 1997 natürlich noch längst nicht alle.
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Re: Judas Priest

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 25. Januar 2022, 13:14

Mein Voting war vor ein paar Jahren bei einer Chartsrunde. Ich ging da jetzt nur danach, von welcher Band ich in meine Top-25-Tracks die meisten Songs nominiert habe, und das war die "Jugulator" mit derer drei (Spires, Bullet, Burn). Wenn ich explizit jetzt und hier ein Ranking machen sollte, dann wären aus deiner Liste vermutlich die folgenden in meinen Top-25-Alben:

Bruce Dickinson - Accident Of Birth
Exciter - The Dark Command
HammerFall - Glory To The Brave
Jag Panzer - The Fourth Judgement
Saxon - Unleash The Beast

Vor der "Jugulator" davon sicherlich insgesamt die Jag Panzer, ggf. auch die Exciter und die Hammerfall. Einfach, weil sie ein runderes Gesamtbild haben und insgesamt toll sind. Trotzdem hab ich zur Jugulator eine ganz besonders positive Beziehung. Das war meine erste Priest-Tour, mein erster Hausbesuch bei meinem Stammplattenhändler am VÖ-Tag, ich liebe das Artwork etc...
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Re: Judas Priest

Beitragvon Havoc » Donnerstag 27. Januar 2022, 22:16

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Nach mehr und mehr Durchläufen von "Sermons of the Sinner" bin ich übrigens ziemlich verknallt in die Scheibe. Als nach und nach die Vorabsongs auf YT kamen, war ich zwar nicht enttäuscht, aber doch ein bisschen unterwältigt schon. Klang irgendwie auch ein bisschen nach Schema F. Aber im Albumkontext funktionieren an sich alle Songs prächtig und auch der Abwechslungsreichtum passt. Es freut mich vor allem auch für Tim Owens, dass er mal ein Album in einem sehr klassischen Judas-Priest-Stil einsingen darf.


Die Scheibe drehte in der vergangenen Woche etliche Runden. Allen voran auch im Auto. Und sie macht mir richtig viel Spaß. Das ist sicher kein Überalbum oder so. Auch würde ich z.B. die "Firepower" von Priest nie im Leben dafür hergeben. Es ist schon ein wenig Schema F wie du schon schreibst. Einige sehr auffällige Priest-Zitate natürlich. Aber KK darf das. Und es sind sogar gerade diese Zitate, die richtig Bock machen und die Songs besser machen (wie z.B. bei "Metal Through And Through"). Ich finde das nicht schlimm. Im Gegenteil. Auch Owens macht einen guten Job. Sein Gesang nervt mich nicht. Er ist natürlich nicht Rob. Aber das ist nunmal niemand außer der Metalgod selbst. ;-) Meine Lieblingssongs sind der "Titeltrack" und "Hail For The Priest". Die machen einfach irre Laune. Mein einziger Kritikpunkt ist das teilweise ein wenig zu präsente/laute Schlagzeug. Insbesondere bei den beiden Longtracks klingt es stellenweise etwas zu laut und fast klickend komisch. Ich denke wenn Priest nicht zuletzt mit "Firepower" noch mal so abgeliefert hätten, dann wäre dieses Album hier noch weitaus mehr abgefeiert worden. Habe es jedenfalls zu keiner Sekunde bereut mir das Ding geholt zu haben. 8-) :riffing:
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Re: Judas Priest

Beitragvon Pillamyd » Freitag 28. Januar 2022, 11:48

Ich möchte dann auch mal etwas zur "Jugulator" sagen.

Ich bin da etwas hin und hergerissen und kann die Kritikpunkte von Loomis sehr gut verstehen. Die riesengroße Begeisterung stellt sich bei mir auch nicht ein.
Warum bin ich dann also hin und hergerissen? Und was stört mich?
Ich habe mich beim Hören des Albums immer wieder dabei ertappt, dass ich zwischenzeitlich vergessen habe, dass ich da "Judas Priest" höre. Das mag zum Einen wohl auch an mir liegen ( :grins: ). Zum Anderen klingt das einfach und da gehe ich mit Rüdiger nicht konform, einfach sehr untypisch für Priest Verhältnisse. Ripper singt hervorragend und das will ich echt hervorheben. Es liegt da tatsächlich an der Musik und diese 90er Härte die da in der Luft liegt. Einen Song wie "Death Row" zum Beispiel finde ich ganz fürchterlich. Auch von der Gesangslinie, vor allem im Refrain. Das klingt in meinen Ohren einfach nach Baukasten.

Hin und hergerissen deshalb, weil ich weiß das Judas Priest immer aus den Vollen gegriffen hat und in der Heavy Metal Landschaft wohl das größte Chamäleon ist. Für mich immer ein Pluspunkt bei der Band gewesen. Wenn ich dann einen Song wie "Cathedral Spires" höre, höre ich da so viel typische Priest Elemente raus, wie auf dem gesamten Rest nicht und ich frage mich, warum man sich daran nicht orientiert hat? Denn der Song ist trotz seiner Länge hervorragend. Jetzt könnte man natürlich das Argument des Chamäleons bringen. Aber der Song klingt ja trotz des Sounds und der eingezogenen Härte des Albums gut. Das hätte für mich so viel besser funktioniert.

Der Ansatz des Gedanken an einen Remix ist mit Sicherheit interessant. Halte ich aber ebenfalls für schwierig. Das liegt daran, dass ich es nicht gern habe, wenn an Alben aus einer bestimmten Zeit im Nachhinein rumgebastelt wird. Das war halt damals so und das muss auch wohl so. Selbst wenn es mir nicht gefällt, habe ich viel mehr spaß daran mich mit einem solchen Album zu beschäftigen, meinen Stand zu dem Album zu festigen, welches mir dann vielleicht nicht ganz so gut gefällt. Aber das ist dann die purste Form meiner Meinung. Vielleicht etwas Eigen, diese Meinung. Die muss man auch nicht teilen. Aber ich würde mich da schon durchaus unwohl fühlen.

Hui, das ging jetzt locker von der Hand. Zur "Demoliton" wird dann auch noch etwas kommen :)
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Re: Judas Priest

Beitragvon Loomis » Freitag 28. Januar 2022, 14:01

Also einen umfangreichen Remix statt des Originals auszuliefern mag ich auch nicht so gerne, aber wenn es eine Doppel-CD werden sollte mit Original und zusätzlich dem Remix, dann wäre ich voll dabei.
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Re: Judas Priest

Beitragvon Havoc » Freitag 28. Januar 2022, 22:25

Wo habt ihr diesen Jugulator/Demolition-Doppelpack denn her? Gibt es den irgendwo relativ günstig?
Dadurch, dass mir das KK-Album mit dem Gerippten richtig gut gefällt...hat auch mein Interesse an diesem Doppelpack noch mal zugelegt.
Außerdem wäre ich dann bei Priest endlich mal Studiotechnisch komplett. :)

Und noch was. War bestimmt auch schon mal Thema. Wie findet ihr denn so die HALFORD-Alben. Also "Resurrection" etc. Ist das ein Muss?
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