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von Jhonny » Freitag 15. März 2024, 11:59
Pillamyd hat geschrieben:"Savatage" muss unbedingt genannt werden, weil großer Name und große Auswirkung.
Da interpretierst du mich richtig.[/quote] Pillamyd hat geschrieben:"Warrior" soll einem noch verborgen bleiben, weil kein großer Name und keine große Auswirkung aufs Genre. Sorry, aber das interpretiere ich darin und ich hab große Probleme mit solchen Abgrenzungen, die ich einfach nicht mag.
Da interpretierst du mich zumindest nicht völlig falsch Wenn sich jemand grob mit (klassischem) Metal befassen will, finde ich: An SAVATAGE darf er nicht vorbei kommen. WARRIOR dagegen wird nicht jeder kennen, selbst am KIT hat das nicht jeder im Regal stehen. Und das ist auch ok - und sagt ebenfalls nix über die Klasse aus. Ich finde ja zum Beispiel das ADRAMELCH-Debüt völlig großartig. Aber bei 10 Prog-Metal-Scheiben würde ich es wahrscheinlich auch nicht nennen. Da sind Plätze sicher für FATES WARNING, QUEENSRYCHE, DREAM THEATER und PSYCHOTIC WALTZ, und selbst wenn ich auf alle moderneren Prog-Schienen verzichten würde, wären WATCHTOWER, VOIVOD, OPETH z.B. einfach viel prägnanter als ADRAMELCH. Da haben wir vielleicht einfach eine andere Definition davon, was in so eine Liste "muss". Wenn es um Sachen gibt, die ein Neueinsteiger haben sollte, dann würde ich von SAXON, JUDAS PRIEST, IRON MAIDEN oder ACCEPT wahrscheinlich jeweils 3-4 Alben nennen, bevor ich an WARRIOR denke.
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von Eike » Freitag 15. März 2024, 18:24
Ich würde einem Einsteiger möglichst auch eine gewisse Breite bieten wollen, nicht unbedingt mehrere Alben einer Band. Die können dann immer noch nach-entdeckt werden, wenn einem der Stil zusagt.
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von Holger Andrae » Freitag 15. März 2024, 22:24
Die Frage nach Underground-Alben in einem Starter-Paket finde ich schwierig. Ich denke zwar auch in erster Linie an ALben, die stilprägend waren und würde Frank zustimmen, dass die Suche nach unbekannterem Zeug bei Gefallen automatisch eintreten sollte. Allerdings spricht auch nichts gegen eine Prise Underground, um dem Newbie zu zeigen, dass es eben nicht nur die großen Namen gibt.
Als ich angefangen habe, waren zum Beispiel so unbekannte Interpreten wie Black Sabbath, Rush oder Uriah Heep jahrelang nicht in meiner Sammlung vertreten.
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von Pillamyd » Freitag 15. März 2024, 22:50
Na ja...was in eine Liste "muss". Das kam nicht von mir. Vielleicht finde ich nicht die richtigen Worte dafür. Aber ich bin froh, das Holger und auch Frank teilweise das sagen, was ich in ähnlicher Form auch schon wieder von mir gegeben habe. Sinngemäß: ein bis zwei Abstecher können nicht schaden. Wenns gefällt, kommt man selbst auf den Trichter.
Aber...
...von dir Jhonny, wird gerade so getan, als hätte ich in meiner Liste den tiefsten Underground reingepackt. Um den ganzen noch mehr Gewichtung zu verleihen kommt man dann damit, dass selbst auf dem KIT nicht jeder dieses Album im Regal stehen hat und dass man von Bands wie "Saxon", "Judas Priest" oder "Accept" lieber 3-4 Alben empfehlen würde, als einmal "Warror".
Wen interessiert denn in so einem Fall, was die Leute auf dem KIT so in ihren Regalen stehen haben? Vor allem, wenn nach jeder geschriebenen Meinung versucht wird, zu entschärfen, dass das ja kein Qualitätsmerkmal sei oder nichts über die Klasse aussagen würde. Mich stört das ziemlich, für das was das hier sein soll.
Jhonny, sorry... ...aber was ist das denn bitte für ein Gespräch? Über was diskutieren wir hier? Worauf willst du denn hinaus?
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von kingdiamond » Samstag 16. März 2024, 03:36
Ich glaube hier sollte nichts „überinterpretiert“ werden. Ich versuche mal neutral zu lesen: - Jhonny hat nicht von „empfehlen“, sondern von „nennen“ geschrieben. Ich verstehe wie er es meint. Die großen bieten auch eine gewisse Breite, die darf man gerne erst kennen, bevor es an den Underground geht… - Frank und Holger waren meines Erachtens eher bei Jhonny. - Ich war auch schon mehrfach KIT-Besucher und bei mir steht auch keine WARRIOR im Regal. Ich könnte nicht sagen, was mit WARRIOR bei mir passiert wäre - aber ohne WARRIOR bin ich zumindest zum HM gekommen. Das hat auf jeden Fall funktioniert und ist erprobt! Ich bin in der Diskussion eher auf der Jhonny-Schiene: erstmal die Großen schmackhaft machen, wenn die gefallen wird automatisch der Entdeckungsdrang in die 2. oder 3. Reihe kommen. Und ja, definitiv SAVATAGE vor vielen anderen. Ob die anderen nun WARRIOR oder sonst wie heißen, spielt hier keine Rolle und ist auch qualitativ nicht als Abwertung gemeint. Hier wurde nichts gegen die von dir genannte Band gesagt, sondern eher pro „große Bands“ in einer Liste mit dem genannten Zweck. 10 Plätze sind halt auch schnell mit relevanten Bands befüllt…
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von Pillamyd » Samstag 16. März 2024, 08:22
Ach Leute, mir wird das jetzt langsam echt zu anstrengend und mir vergeht hier gerade massiv die Lust. Wenn hier nur die Hälfte gelesen wird und jetzt auf einmal wichtig ist, bei wem Holger und Frank näher bei einer Meinung waren und ich das Gefühl habe alles außeinanderbröseln zu müssen, dann ist es wohl besser, wenn ich ab jetzt einfach die Klappe halte und nicht weiter Öl ins Feuer gieße. Das hätte ich fast...aber es ist wohl besser, wenn ich mir meinen Teil denke. Schade, dass ein eigentlich tolles Thema wieder so massiven Unmut hervorruft. Dafür entschuldige ich mich...auch beim Threadersteller, der sich sicher anderes für den Thread vorgestellt hat.
Ich hätte nichts dagegen, wenn man meine Beiträge hier löscht und wieder zum wesentlichen übergeht. Ich halte mich ab jetzt aus solchen Themen raus. Ich denke mir einfach meinen Teil.
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von kingdiamond » Samstag 16. März 2024, 11:34
Ich dachte, es ist gerade eine breitere Beteiligung an Diskussion erwünscht? Und das ist auch mal ein Thread, indem es nicht um eine komplette Nische geht, sondern man allgemein auch mal was beitragen kann. Die Ansätze sind doch alle in Ordnung und jeder kann was anderes für richtig halten. Was soll sich der Threadersteller anderes vorgestellt haben, als eine leidenschaftliche Diskussion?! Ich verspüre hier keinen massiven Unmut, sondern lediglich eine Nuance einer Meinungsverschiedenheit. Das ist in etwa so, als wenn wir alle in der gleichen Partei sind - grundsätzlich sind wir uns einig übers Programm, lediglich über die Höhe von bspw „Freibeträgen“ wird diskutiert.  Ich will damit sagen: wir liegen hier alles andere als weit auseinander…
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von Holger Andrae » Samstag 16. März 2024, 11:47
Genau! Das hat sich der Threadersteller erhofft: Eine anregende Diskussion über das Thema. Wobei wir das böse Wort "relevant" noch gar nicht benutzt haben, was ich extrem cool finde. Spannungen habe ich bisher auch keine gelesen, sondern nur leicht unterschiedliche Ansätze. Wäre ja auch langweilig, wenn wir das alle exakt gleich betrachten würden. Kleine Anekdote am Rande: Wir hatten im Sacred Metal Board vor Jahren mal die lustige Situation, wo ein absoluter Metal-Nerd nicht wusste, von welcher Band "Sentinel" ist. So etwas liest sich halt erstmal minimal befremdlich, aber ich denke, dass hier wahrscheinlich jeder solche Wissenslücken hat. Für einen Ami ist es wahrscheinlich unvorstellbar, dass man sich nicht mit Cheap Trick, Aerosmith, Ted Nugent oder Montrose auskennt. Es spielt also auch die geographische Ausgangslage eine Rolle. Darüber kann man sich doch wunderbar austauschen und das machen wir hier auch. Bitte weiter machen!
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von Pillamyd » Samstag 16. März 2024, 12:18
kingdiamond hat geschrieben:Ich dachte, es ist gerade eine breitere Beteiligung an Diskussion erwünscht?
Habe ich etwas anderes behauptet? Eines stört mich mit am meisten. Das es am Ende des Tages nur darum geht, wer auf welcher Seite der Meinung steht. Um Himmels Willen, wo sind wir denn hier? Meine Intention war die Aussage von Frank und Holger damit zu bekräftigen, dass ich jenes auch schon erwähnt habe. Nämlich, dass ich es nicht schlecht finde, wenn man dem geneigten Interessenten auch einen Farbtupfer aus dem Underground nicht vorenthält, weil man lieber "10 weitere Alben einer großen Band" empfiehlt als "Warrior". Kann man machen sehe ich aber anders. Ich wäre gerne weiter auf das Thema eingegangen. Aber ich habe schon gar keine Lust, wenn man sich hier fühlen muss, als wenn man mit der eigenen Auswahl ja massiv daneben liegen würde und man das mit der krampfhaften Benennung von 20 Bands entkräften muss. Aber wo habe ich das bitte als Falsch angesehen? Ich habe lediglich behauptet, was ich weiter oben mit „Farbtupfer“ gemeint habe. Ebenso wie ich erwähnt habe, dass es bei so einer Liste hoffentlich zu einer Kettenreaktion kommt und das Interesse so groß ist, dass man selbst weiter eintaucht. Weswegen ich doppel-, dreifach- und vierfachnennungen bewusst weglasse. Und der wichtigste Punkt: dass es mir nicht gefällt, Bands wie "Warrior" nur deswegen hintenanzustellen, weil es einflussreicheres gegeben habe. Ich mag diese Ansicht einfach nicht. Aber was daraus gefolgt ist, mag ich ebenso nicht. Ich habe das Gefühl, dass es seitdem letzten Beitrag schon lange nicht mehr um das eigentliche Thema geht, sondern wer hier wem zustimmt. In welcher Gewichtung man recht haben muss. Und das fühlt sich so unfassbar unwohlig an, dass ich da einfach keine Böcke darauf habe und es dann lieber sein lasse, bevor ich mich hier im Kreis drehe, was ich hiermit wieder tue. Bei jedem Geschriebenen denke ich, ich sollte aufgeben. Weil dann wieder ein Neues hinzukommt und mir jetzt auch noch damit kommt, dass doch sonst immer breite Meinungen erwünscht sind. Sind sie. Ich fühle mich hier aber mal wieder, massiv in eine Ecke gedrängt. Es wird halt auch Null darauf eingegangen oder überlesen, was ich zum Thema beizutragen habe. Mir geht es nur auf den Zeiger, wenn hier alles, was man schreibt in den falschen Hals rutscht. Und ich mich ständig wiederholen muss, um mich zu rechtfertigen, weil: -die Frage aufkommt, dass doch sonst Meinungen auch immer erwünscht seien. -anscheinend überinterpretiert wird. -Wortklauberei zwischen "Empfehlung" und "Nennung" entsteht. -weil auf einmal aufkommt was in so eine Aufstellungen "muss". -Frank und Holger ja mehr bei Jhonnys Meinung sind als bei mir. -KIT Besucher wohl wichtig für den Konsens sind und man die Gewichtung dahin verschiebt um natürlich damit recht zu behalten. Mir ist das zu persönlich, als dass es ums eigentliche Thema geht. Denn das ist wichtiger, als diese Negativität, die ich verspüre, wenn ich zu irgendeinem Thema etwas beizutragen habe.
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von Jens Wilkens » Samstag 16. März 2024, 12:58
Ich glaube, es geht tatsächlich darum, mit so einer Liste eine mögliche Kettenreaktion auszulösen. Die Chance, dass die großen Namen da mehr Potenzial haben als Bands aus dem Underground, liegt meiner Meinung nach auf der Hand. Das sagt nichts über die Qualität der Undergroundbands aus. Ich höre tendenziell lieber Bands aus diesem Spektrum, würde sie aber nur jemandem empfehlen, bei dem ich weiß, dass die Empfehlung auf fruchtbaren Boden fällt. Schon MERCYFUL FATE ist ein Love-it-or-hate-it-Ding. Deshalb wäre MERCYFUL FATE nicht in meiner persönlichen 10er-Liste von Empfehlungen für einen Neueinsteiger vertreten, egal wie herausragend ich die ersten beiden Alben finde. Selbst QUEENSRYCHE würde ich wegen des Gesangs nicht auf die Liste setzen.
Unser Spiel zeigt ja auch ganz deutlich, dass die bekannten Namen deutlich besser abschneiden als die ganz unbekannten. Was landet ganz weit vorne? DIO, BLACK SABBATH, METALLICA (okay, nicht alle drei Songs!), HELLOWEEN. Das kommt ja nicht von ungefähr.
Kaum jemand wird in den Heavy Metal wegen einer Undergroundband eingestiegen sein. Das mag vorkommen, ist aber wohl eher selten. Wenn man das Gefühl hat, jemandem eine solche nahebringen zu wollen, soll man das machen. Das hängt wohl auch von der Person ab, um die es geht.
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