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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 28. Januar 2021, 22:37
Havoc hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Meine Wenigkeit - ohnehin beinhart "Team Udo"
Mark Tornillo IST GEIL. Punkt. Ausrufezeichen!
Ist das nicht ein kleiner Gegensatz?
Nein, finde ich nicht. Die Antagonisten sind für mich nicht Mark und Udo, sondern Udo und Wolf. Mark habe ich schon zu seinen Zeiten bei TT QUICK für einen phantastischen Sänger gehalten, und selbiger ist er natürlich auch bei Accept. Und seine Stimme passt auch wunderbar zu dem Sound und zum Stil, den Accept hat. Dass ich mich in solche Kontroversen nicht so emotional einklinke, dass ich deswegen gute Arbeit schlecht finden müsste, ist ja im Zweifel nichts Neues. Trotzdem finde ich es einfach ein wenig suspekt, wie Wolf Hoffmann sich zum Alleinherrscher der Band aufgeschwungen hat, und nach und nach alle Gründungsmitglieder über Bord gegangen sind oder gehen mussten. Je nach Lesart, ist Hoffmann selbst ja gar kein Gründungsmitglied. Daher tue ich mir schon sehr schwer damit, "Accept" ohne Udo Dirkschneider als Accept anzusehen. Das schmälert aber halt in keiner Weise die Tatsache, dass Tornillo ein großartiger Sänger ist, und dass Hoffmann mit ihm als Frontmann gute Songs und Alben hinaus gehauen hat. Das ist bei mir wie mit "kontroversen" Bands und Musikern in sonstigen politischen oder menschlichen Belangen. Da mag ich manches Mal wenig davon halten, was die tun und denken, aber gute Musik ist gute Musik. Das kann ich an sich immer unumwunden anerkennen und auch honorieren. @ Pillamyd: Jau, das war die kurze Version... 
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 1. September 2021, 23:25
So, die letzten Lage lief wieder einige Male die aktuelle ACCEPT-Scheibe "Too Mean To Die", und ich muss mit einigem Abstand sagen, dass es mich freut, dass sie nach wie vor gerne in den Player wandert und dann dort auch nicht nur einen Umlauf hat, sondern gerne ein paar. Das ist in Anbetracht der Tatsache, dass ich von der Scheibe nichts erwartet hatte und auch der aktuellen Inkarnation der Band skeptisch gegenüber stehe, echt viel mehr, als ich hoffen konnte. Die grüne Schlangenscheibe ist eine echt coole Langspielplatte mit einigen richtig tollen Songs, allen voran der so herrlich trotzigen Ballade "The Best Is Yet To Come".
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von Dekalog der Elemente » Samstag 27. November 2021, 20:34
Heute aus der Grabbelkiste mal die Balls to the Wall mit genommen.
Die ist schon echt ziemlich stark und ja der Udo erinnert hier teilweise sehr stark an den guten Bon Scott. Hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht dieses Album heute endlich mal zu entdecken.
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Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
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von Holger Andrae » Samstag 22. Oktober 2022, 21:02
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Samstag 22. Oktober 2022, 21:47
Saucool. Wie damals als einmal Halford für Black Sabbath sang. EIne Live-LP wäre cool. 
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von Holger Andrae » Samstag 22. Oktober 2022, 21:59
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Saucool. Wie damals als einmal Halford für Black Sabbath sang. EIne Live-LP wäre cool. 
Lustig, dass der Mensch, der abliest mehr abgehet als die beiden Statisten links und rechts.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Samstag 22. Oktober 2022, 22:02
Ja, absolut. Ich bin ja nicht zuletzt deshalb auch 100% Team U.D.O., und das sage ich als jemand, der Mark Tornillo als Accept-Sänger absolut gelungen findet und Fan des Mannes ist, und auch die Alben mit ihm gar nicht so schlecht findet. Aber die Begleitband wurde durch Hoffmanns isolierte Führungsposition halt vollkommen neutralisiert und kickt so gar nicht mehr. Das ist bei Dirkschneider & Co. schon eine völlig andere Baustelle. Letztes Mal hat er mir knapp zu viele Accept-Songs gespielt (2 Stück).
Dennoch ist es natürlich saucool, mal Jason als Accept-Fronter zu sehen und zu hören.
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von Holger Andrae » Samstag 22. Oktober 2022, 22:06
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ja, absolut. Ich bin ja nicht zuletzt deshalb auch 100% Team U.D.O., und das sage ich als jemand, der Mark Tornillo als Accept-Sänger absolut gelungen findet und Fan des Mannes ist, und auch die Alben mit ihm gar nicht so schlecht findet. Aber die Begleitband wurde durch Hoffmanns isolierte Führungsposition halt vollkommen neutralisiert und kickt so gar nicht mehr. Das ist bei Dirkschneider & Co. schon eine völlig andere Baustelle. Letztes Mal hat er mir knapp zu viele Accept-Songs gespielt (2 Stück).
Bei UDO war ich ja noch nie im Boot, obwohl ich mich an ein sehr gutes Album aus dem SC erinnere. "Dominator" war es wohl. Aber irgendwie sträubt sich vieles in mir, Alben von UDO zu kaufen. Bei Accept gab es mit dem ersten Reh einen tollen Neustart, den auch ich gefeiert habe und danach war bei mir der Ofen wieder aus. Wenn ich das jetzt sehe, weiß ich auch weshalb. Bei den Klassikern, von denen es ja ein paar Dutzend gibt, whippt auf faustballed es sich aber noch immer gut.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Samstag 22. Oktober 2022, 22:15
Ja, "Dominator" war echt gut. Wie man bei den Charts immer sieht, habe ich ja eh ganz allgemein ein ziemlich starke Accept-und-Udo-Bindung, die bei kaum sonst jemandem aus der Runde so ausgeprägt ist. "Animal House" ist sicherlich in meinen Top-5-Teutonen-Alben aller Zeiten, und ich bin zudem ein riesengroßer Fan von Mathias Dieth. Dirkschneider ist für mich einfach eine Bank. Knorrig, sich selbst treu, unzerstörbar, und aus meiner Sicht immer mit dem Herzen dabei. Außerdem passt bei der Solotruppe für mich Bandgefüge und Performance einfach insgesamt besser als bei den ex-Kollegen: https://www.youtube.com/watch?v=AIYHfjApzl4 - '24/7' https://www.youtube.com/watch?v=FKU9I6uiSlo - 'Princess of the Dawn' Hier sogar mit Baltes, weil der etatmäßige Basser erkrankt ist.
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