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von Eike » Samstag 25. Januar 2020, 12:16
Drumtier hat geschrieben:Vom Album Edge Of Thorns gefiel mir Conversation Piece und das hat das Kunststück geschafft, über 15 Jahre in meinem Kopf zu bleiben.
Ich liiiiiiiiiebe das komplette Album. Oft ist einfach das Stück, das gerade läuft, in diesem Moment mein liebstes des Albums, und so sollte es ja eigentlich auch sein. Sehr gut arrangiert, auch in der Stückabfolge. 'Conversation Piece' hat mich schon zum Weinen gebracht, 'Sleep' war manches Mal die akustische Umarmung, die mir real fehlte, 'Labyrinths' und 'Exit Music' darf man gerne auf meiner Beerdigung spielen, und und und... 1996 auf Schüleraustausch in Topeka, Kansas (USA) gekauft, zurück in Deutschland über Wochen und Monate hinweg erschlossen. Ein Grower vor dem Herrn, auch nach Jahren von Ruhephasen gleich wieder frisch und heimelig zugleich. Groß!
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von Jhonny » Samstag 25. Januar 2020, 22:14
Eine SAVATAGE-Tour wäre für mich wohl eines der bestmöglichen Konzerterlebnisse - meinetwegen könnten die fast alles aus dem Repertoire spielen. Außer "Fight For The Rock" und "Poets And Madmen" gibts kaum was schwaches... das wäre ein Traum...
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von Drumtier » Dienstag 28. Januar 2020, 21:26
Peter Kubaschk hat geschrieben:Nun, über den Einfluss auf die Szene und die Größe der Band habe ich neulich erst im Deaf Forever Forum diskutiert und dabei die Behauptung aufgestellt, dass eine Reunions-Tour der Band wohl in 10,000er-Hallen stattfinden würde. Zumindest, wenn sie in nur 3-4 Konzerte in Deutschland spielen. Davon bin ich ziemlich überzeugt. In den Achtzigern flog die Band zwar etwas unter dem Radar, hat da aber auch schon gut besuchte Clubshows gespielt, als Mitte der 90er der Matthias Breusch ein 32-seitiges Special im Rock Hard geschrieben hat, hat das einen bemerkenswerten Schub gegeben und die Truppe hat fantastische Konzerte in 1500er-Hallen gespielt. Und davon sicher 8-12 pro Tour in Deutschland. Wenn man das nimmt, plus den Faktor Nostagie, plus den Faktor TSO, plus Jungfans, die noch nie die Chance hatten.... da bin ich sicher, dass da in Deutschland ca. 30-40,000 Konzertbesucher zusammen kommen.
Und ja, die Criss' Gitarrensoli speziell auf der "Edge of Thorns" sind der helle Wahnsinn und ein exzellentes Vermächtnis dieses viel zu früh verstorbenen Gitarrenhelden. Bester Song auf dem Album ist für mich übrigens 'Follow Me', gefolgt vom Titeltrack, 'Conversation Piece' und 'Miles Away'.
Alles klar, danke für die Einschätzung! Dass sie nicht ganz klein sein können, ist ja eigentlich eh schon daran erkennbar, dass sie sich so lange gehalten haben und immer noch ein Begriff sind. Wär wohl eine Band, die ich mir auch ansehen würde!
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von Raphael Paebst » Donnerstag 6. Februar 2020, 15:52
Drumtier hat geschrieben:Peter Kubaschk hat geschrieben:Nun, über den Einfluss auf die Szene und die Größe der Band habe ich neulich erst im Deaf Forever Forum diskutiert und dabei die Behauptung aufgestellt, dass eine Reunions-Tour der Band wohl in 10,000er-Hallen stattfinden würde. Zumindest, wenn sie in nur 3-4 Konzerte in Deutschland spielen. Davon bin ich ziemlich überzeugt. In den Achtzigern flog die Band zwar etwas unter dem Radar, hat da aber auch schon gut besuchte Clubshows gespielt, als Mitte der 90er der Matthias Breusch ein 32-seitiges Special im Rock Hard geschrieben hat, hat das einen bemerkenswerten Schub gegeben und die Truppe hat fantastische Konzerte in 1500er-Hallen gespielt. Und davon sicher 8-12 pro Tour in Deutschland. Wenn man das nimmt, plus den Faktor Nostagie, plus den Faktor TSO, plus Jungfans, die noch nie die Chance hatten.... da bin ich sicher, dass da in Deutschland ca. 30-40,000 Konzertbesucher zusammen kommen.
Und ja, die Criss' Gitarrensoli speziell auf der "Edge of Thorns" sind der helle Wahnsinn und ein exzellentes Vermächtnis dieses viel zu früh verstorbenen Gitarrenhelden. Bester Song auf dem Album ist für mich übrigens 'Follow Me', gefolgt vom Titeltrack, 'Conversation Piece' und 'Miles Away'.
Alles klar, danke für die Einschätzung! Dass sie nicht ganz klein sein können, ist ja eigentlich eh schon daran erkennbar, dass sie sich so lange gehalten haben und immer noch ein Begriff sind. Wär wohl eine Band, die ich mir auch ansehen würde!
Ich war ja in Wacken bei diesem Savatage / TSO Ding und da war es schon verdammt voll und die Tatsache, dass sich die Wacken-Organisatoren das einen Headlinerslot mit entsprechender Bezahlung haben kosten lassen, spricht ja auch Bände. So zynisch das klingen mag, ich glaube, dass die Chancen für ein neues Savatage Album oder eine Tour durch den Tod Paul O'Neills deutlich gestiegen sind. Wie hoch sie nun tatsächlich sind, vermag ich aber nicht abzuschätzen.
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von Drumtier » Samstag 8. Februar 2020, 18:55
Ich fürchte, da fehlt mir der Hintergrund, warum das?
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von Raphael Paebst » Samstag 8. Februar 2020, 19:03
Drumtier hat geschrieben:Ich fürchte, da fehlt mir der Hintergrund, warum das?
TSO war vor allem Pauls Baby und er war wohl auch der Hauptgrund dafür, dass es in Wacken eben keine reine Savatage Show gab, sondern eben Savatage auf einer Bühne, TSO auf der anderen und so weiter. Daher war halt die Arbeitsteilung zwischen TSO und JOP klar. Wenn John Oliva Metal machen wollte, dann als JOP und nicht als Savatage, dafür halt Kitsch bei TSO, von dem alle Beteiligten gut leben konnten.
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von Rüdiger Stehle » Freitag 7. Mai 2021, 01:08
Wo nun mein Klassiker-Abend in die vermutlich letzte Runde geht, habe ich des Bergkönigs Halle betreten, und ich wäre sehr gerne frohen Mutes, dass ähnlich wie in den anderen beiden reanimierten Threads (Rage und Running Wild) vielleicht bald erfreuliche Nachrichten ins Haus stehen könnten, aber bei Savatage bin ich da irgendwie doch vorsichtig, weil da einfach zu viel passen muss, dass das was wird. Aber die Gerüchte halten sich ja durchaus hartnäckig, dass der eine oder andere Protagonist des letzten Albums und der letzten Touren hin und wieder mal ein paar Worte fallen lässt, dass es doch nochmal ernst werden könnte.
Vielleicht ist es sogar die weltweite Krise, die hier nochmal ein bisschen Schwung in die Sache bringt. Jedenfalls hat Jon Oliva zwei Monate lang mit COVID-19 gekämpft und die Sache trotz seiner angeschlagenen Konstitution offenbar ganz gut überstanden. Er sagt, dass er aus Langweile viele Songideen mit Chris Caffery und Al Pitrelli ausgetauscht habe, dass er Lust darauf hätte, nochmal was mit Savatage zu machen, und dass es "very possible" sei.
Wollen wir hoffen, dass es nochmal was gibt von SAVATAGE, aber vor allem, dass es dem Mountain King noch lange gut oder besser gehen möge. Er ist einer der Großen und Guten!
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von Eike » Sonntag 13. Februar 2022, 21:20
Witzig, dass das jetzt kommt, wo ich mir vor wenigen Tagen die "Dead Winter Dead" angehört habe. Irgendwie ein sperrig Ding. Aber dieses eine Intro/Zwischenspiel, worin sie die Europahymne gefleddert haben, gab mir doch Gänsehaut. Dennoch tue ich mir mit den sinfonischen Elementen und dem Bombastmetal etwas schwer. "Edge of Thorns" bleibt mein liebstes SAVATAGE-Werk. Aber jetzt lese ich erstmal den Artikel.
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von Eike » Sonntag 13. Februar 2022, 21:52
Hm, da ist "Posts And Madmen" aber erstaunlich weit abgeschlagen. Ich weiß noch, dass ich vor ~20 Jahren das, "Gutter Ballett" und "The Wake Of Magellan" anhörte, und dass "Poets And Madmen" dabei klar am besten abschnitt. Gekauft habe ich mir stattdessen dann zwar irgendwas von einer anderen Band, aber das hat damit ja nur bedingt was zu tun.
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