Jag Panzer

Re: Jag Panzer

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 25. Juni 2023, 12:27

kingdiamond hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Jup. Nicht näher, aber aus zahlreichen Foren und von unzähligen KITs vom Sehen her, den Herrn mit dem Bandana.



Les dir mal die „thanks-Liste“ von BRIODY im Booklet durch… wie auch immer er da reingekommen ist… da musste ich jetzt aber doch lachen ;-)


Jau, habe ich gesehen.
:subber:

Kommt vor. Ich bin mal in der Thanks to Liste der kasachischen Band HOLY DRAGONS aufgetaucht, was besonders auffällig war, da "Rüdiger Stehle" und "POWERMETAL.de" die einzigen Lateinschrift-Worte in einem komplett in Kyrillisch verfassten Booklet waren.
:grins:
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Re: Jag Panzer

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 25. Juni 2023, 13:20

kingdiamond hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Jup. Nicht näher, aber aus zahlreichen Foren und von unzähligen KITs vom Sehen her, den Herrn mit dem Bandana.



Les dir mal die „thanks-Liste“ von BRIODY im Booklet durch… wie auch immer er da reingekommen ist… da musste ich jetzt aber doch lachen ;-)

Auch wenn ich immer mal wieder in Thankslisten auftauche, ist das doch immer noch schmeichelhaft. Von daher ... :dafuer:
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Re: Jag Panzer

Beitragvon Loomis » Sonntag 25. Juni 2023, 15:37

In Helloween's "Better Than Raw" wird übrigens Mark Briody gedankt, worüber er sich sehr gefreut hat, als ich ihn fast 25 Jahre später darauf aufmerksam gemacht hatte... :grins:
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Re: Jag Panzer

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 26. Juni 2023, 20:19

Hier reiche ich euch mal noch unsere Gruppentherapie nach, mit meiner 10-Punkte-Affekthandlung:
https://powermetal.de/content/artikel/s ... 595-1.html

Gerade läuft übrigens nach 24 nur durch zwei andere Gruppentherapie-Kandidaten unterbrochenen Serienlauschungen von "The Hallowed" seit Längerem erstmals wieder der direkte Vorgänger "The Deviant Chord". Die beiden Alben haben schon einen sehr deutlich anderen Charakter, und der Vorgänger scheint mir einen Tick mehr Loudness-War abbekommen zu haben. Sind aber schon auch ein paar sehr hübsche Liedchen drauf. Am liebsten mag ich allerdings das Foggy-Dew-Cover. Einfach schon immer einer meiner liebsten Irish-Rebel-Songs.
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Re: Jag Panzer

Beitragvon kingdiamond » Montag 26. Juni 2023, 23:04

Gruppentherapie-Schnitt bei 8,75… klasse!

Die 2 Kollegen mit den kleinen Abstrichen in der B-Note, würde ich nicht Übergewichten. Wobei sich auf längere Sicht erst zeigt, ob es ein „Klassiker“ ist. Sehr gut ist es auf alle Fälle.

Ich denke ein würdiges Album des Monats.
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Re: Jag Panzer

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 26. Juni 2023, 23:40

Ein bisschen komisch sind unsere Notendefinitionen im oberen Bereich ja schon:

9.0 - Ein Album, das dafür sorgt, dass man mitsingt/tanzt/zuckt.
9.5 - Ein Album für die Dauerrotation. Kratzt am Klassikerstatus.
10.0 - Ein Album, das in jeder Beziehung perfekt ist.

Also, dass ich bei der neuen Jag Panzer mitsinge und zucke, wird mir jeder glauben. Vom Tanzen sprechen wir nicht. Es gibt Leute, die behaupten, mich tanzen gesehen zu haben. Sie lügen. Oder sie halluzinierten. Oder ich war neben mir. Ein wippender Fuß ist zwar Abgehen, aber nicht Tanzen. Aber ja, also die 9 ist mal das Minimum, weniger geht nicht.

Dauerrotation für die 9,5? Check! Ich höre selten ein neues Album 24x am Stück bevor wieder etwas anderes in den Player geht, und da werden noch einige weitere Durchläufe folgen. Grenzt am Klassikerstatus? Nun, wie du sagst, kann man das ja bei Veröffentlichung schlecht sagen, außerdem ist in den alten, traditionellen Genres die Zeit der Klassiker wohl weitgehend vorbei. Klassiker werden immer Alben, die zu irgend einem Zeitpunkt in der Geschichte neu, unerhört, revolutionär, unheimlich einflussreich waren, und das wird Jag Panzer vermutlich nicht noch einmal gelingen. "Ample Destruction" ist ein Klassiker des US Metals der 1980er, ganz fraglos, und vielleicht kann man auch eines der Neunziger-Alben noch guten Gewissens als Klassiker des Trad-Metal-Revivals ansehen. Möglicherweise auch noch "Thane To The Throne" als doch sehr exponiertes Macbeth-Konzeptalbum in der Sparte der Konzeptalben. Danach wird's schwierig, weil die Band wie fast alle anderen 1980er-Veteranen eben ihr Feld abgesteckt hat und nichts überwältigend Neues oder Einflussreiches mehr kommen kann, so lange man seinem Stil treu bleibt. Das heißt aber eben nicht, dass man nicht noch wunderbare Alben schreiben und aufnehmen kann, die wirklich verdammt nahe an die eigenen Klassiker kommen. Und hier ist dann eben die 9,5 angesagt.

Die 10 für das in jeder Hinsicht perfekte Album. Hmm. Was ist ein perfektes Album? Ist es immer nur das beste Album einer jeden Band? Wohl kaum, denn warum soll eine Band nicht mehrere gleichermaßen tolle Alben machen können. Ist es perfekt, wenn man nichts daran ändern möchte? Nun, dann habe ich eine vierstellige Anzahl an perfekten Alben in der Sammlung, denn ich bin einfach regelmäßig nicht der Typ, der Musik so hört, dass er sich hernach wünschen würde, dass dieses oder jenes auf dem Album anders wäre. So ticke ich nicht. Ich freue mich, wenn eine Band ihr Ding macht und ich dabei sein darf. Wann also die Zehn? Ich denke einfach, dass ein Album etwas nicht mehr ganz alltägliches in mir auslösen muss, um diese Wertung einzustreichen. Es sollte ein heißer Kandidat aufs Jahrestreppchen sein, und noch dazu eben ganz subjektiv eine Begeisterung entfachen, die ich bei einfach "normal guten" Alben nurmehr selten habe, und die sich dann auch in meinem Leben manifestiert, indem ich vielleicht unbedingt das Boxset haben will, dass ich direkt wieder Lust bekomme, wieder tief in die ganze Diskographie einzutauchen, dass ich diverse Hebel in Bewegung setze, die Band möglichst schnell wieder live zu sehen, dass ich selbst die Musiker anschreibe, um meiner Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen. All das hat die neue JP dieses Jahre eben bei mir ausgelöst, und das passiert in der Form echt nimmer so oft. Daher kann und will ich mich da der 10 nicht verschließen, ganz egal, ob "The Hallowed" jetzt die Beste, die Viertbeste oder die Sechstbeste JAG PANZER sein mag, wenn ich in 5 Jahren nochmal sortieren soll.
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Re: Jag Panzer

Beitragvon kingdiamond » Dienstag 27. Juni 2023, 00:10

Ja, die Noten-„Definition“ in den hohen Nuancen ist schon interessant. ;-)

Wobei ich auch da immer denke, es spielt sich bei den Hauptreview-Schreibern viel im Bereich 7,5 bis 9,5 ab. Nach unten wird selten ausgelotet, selbst wenn es dem Schreiber nicht wirklich gefällt. Ist ja auch der Band gegenüber fair… aber dadurch wird die Benotung eigentlich nur in ein enges Spektrum gedrängt. Bei einigen taucht die 10 auch häufiger auf, da muss ich dann schon schmunzeln wie häufig dann doch „rundum perfekte“ Alben neu veröffentlicht werden ;-)

Eine 10 kann ich selber für mich erst meist nach Monaten vergeben. Selbst bei der von mir meistgehörten CD dieses Jahr (CROWN LANDS) schwanke ich noch zwischen 9,5 und 10. Denke aber es könnte letzteres werden.

Ja, bei mir kann die gleiche Band ebenfalls mehrere 10er haben und es muss auch nicht jedes 10/10er davon „revolutionär“ sein.
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Re: Jag Panzer

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 27. Juni 2023, 09:41

Die Tatsache, dass wir relativ selten wirklich niedrige Noten verteilen, liegt daran, dass jeder Scheiben nach seinen Vorlieben bespricht. Alles andere macht ja auch wenig Sinn, denn da hat weder der Schreiber Freude am Hören und späteren Besprechen, noch die Band etwas davon. Wenn es weniger gute Noten gibt, sind es oftmals Interpreten, die man eigentlich schätzt oder wenn man anhand der Beschreibung "mehr" erwartet hatte.

Da fallen dann manchmal solch Begriffe wie "Allesgutfinder", was man vielleicht denkt, wenn man sich die hohe Durchschnittswerte fast aller Schreiber bei uns anschaut. Dies stimmt aber nicht, wir haben als ehrenamtliche Scribbler bei der unfassbaren Flut der Neuheiten alle einfach keine Ziet für schlechte Musik. Man kommt ja bei den interessanten Veröffentlichungen schon kaum hinterher.
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Re: Jag Panzer

Beitragvon Feamorn » Dienstag 27. Juni 2023, 10:01

Holger Andrae hat geschrieben:Alles andere macht ja auch wenig Sinn, denn da hat weder der Schreiber Freude am Hören und späteren Besprechen, noch die Band etwas davon.


Der Leser auch nicht... Eine Kollegin einer Konkurrenz-Seite hat vor vielen Jahren mal eine Therion-Veröffentlichung besprochen, offenbar ohne größere Ahnung von Therion zu haben, noch sonderlich viel Zuneigung für diesen Stil. Da kam dann eine 5/10 raus, für eine Parallel-VÖ zweier Alben, die bei den meisten Fans sehr gut ankamen. Das bringt halt keinem was. (Man kann das "Review" sogar so lesen, als wolle sie dem doofen Gothic Metal und/oder großen Bands jetzt endlich mal eins auswischen.) Die darf das gerne so bewerten, aber dann geh ich halt nicht mehr zu der Seite und schaue mir Reviews an, wenn das das einzige zu der VÖ ist. Ich hätte dann halt wenigstens eine Einordnung zum restlichen Werk der Band erwartet, aber das konnte die Rezension dann eben auch nicht leisten. (Man merkt, ich war damals echt sauer, tatsächlich habe ich die entsprechende Seite danach kaum noch besucht.)
Ich will echt nicht alles abgefeiert bekommen, aber für ein "find ich doof" oder "beste Erfindung seit Brot", ohne nachvollziehbare Erörterungen, braucht es halt auch kein Review auf einer Szene-Seite, das find ich überall ausreichend im Netz.
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Re: Jag Panzer

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 27. Juni 2023, 10:08

Feamorn hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Alles andere macht ja auch wenig Sinn, denn da hat weder der Schreiber Freude am Hören und späteren Besprechen, noch die Band etwas davon.


Der Leser auch nicht... Eine Kollegin einer Konkurrenz-Seite hat vor vielen Jahren mal eine Therion-Veröffentlichung besprochen, offenbar ohne größere Ahnung von Therion zu haben, noch sonderlich viel Zuneigung für diesen Stil. Da kam dann eine 5/10 raus, für eine Parallel-VÖ zweier Alben, die bei den meisten Fans sehr gut ankamen. Das bringt halt keinem was. (Man kann das "Review" sogar so lesen, als wolle sie dem doofen Gothic Metal und/oder großen Bands jetzt endlich mal eins auswischen.) Die darf das gerne so bewerten, aber dann geh ich halt nicht mehr zu der Seite und schaue mir Reviews an, wenn das das einzige zu der VÖ ist. Ich hätte dann halt wenigstens eine Einordnung zum restlichen Werk der Band erwartet, aber das konnte die Rezension dann eben auch nicht leisten. (Man merkt, ich war damals echt sauer, tatsächlich habe ich die entsprechende Seite danach kaum noch besucht.)
Ich will echt nicht alles abgefeiert bekommen, aber für ein "find ich doof" oder "beste Erfindung seit Brot", ohne nachvollziehbare Erörterungen, braucht es halt auch kein Review auf einer Szene-Seite, das find ich überall ausreichend im Netz.


Sorry, das klnag in meinen Post sehr eigennützig. Natürlich soll der Leser etwas davon haben und da sehen wir es genau so, wie Du es beschreibst. Habe ich eine Scheibe zu besprechen, die mir trotz der passenden Stilstik nicht zusaget, kann ich das ja dann zumindest erläutern, während ich bei Djent oder Black Metal eher am rumeiern wäre, wenn ich das analysieren müsste. Das merkt man oft auch den Reviews an. Musste der Schreiber sich zwingen, etwas zu schreiben oder hatte er Bock sich mit der Scheibe zu beschäftigen.
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