Orden Ogan

Re: Orden Ogan

Beitragvon Havoc » Freitag 2. April 2021, 23:35

Holger Andrae hat geschrieben:Als Außenstehender wäre ich bislnag nicht auf die Idee gekommen die beiden Bands in einen Topf zu werfen. Dazu ist mir POWERWOLF zu eindeutig plakativ und sehr stark auf Image, Visualisierung und Party aus. Wenn ich etwas von denen höre(n) (muss), muss ich sofort lachen. Während ich Orden Ogan musikalisch einfach gut, aber für mich zu glatt empfinde. Da kommt mir aber der Gedanke des Fremdschämens niemals in den Sinn.


Ah. Ok. Danke für die Antwort. Sowas wollte ich wissen und hören. Ich denke, dann brauche ich mich mit Powerwolf erst mal eher nicht weiter zu beschäftigen. Vielleicht werden OO ja auch insgesamt doch positiver gesehen als ich dachte. Das mit dem "zu glatt" kann ich schon nachvollziehen. Mir geht es meist auch so, dass ich eher nur ein Album hören kann und dann erst mal was anderes auflegen muss. Aber in der richtigen Stimmung kann das echt wahnsinnig viel Freude machen und einem echte Power geben! :riffing:
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Havoc » Freitag 9. April 2021, 22:53

Chavo89 hat geschrieben:Ich finde das neue Album im Verhältnis zum vorherigen Schaffen auch relativ schwach. Ich mag es natürlich trotzdem (wäre momentan wohl etwa bei einer 8 bis 8.5), aber gerade im Vergleich zu deinen (und meinen) Favoriten ist das doch recht simpel gehalten und einfach nicht so aufreibend und aufregend wie früher. Die vielen Chöre und Effekte helfen da auch nicht gerade weiter. Vielleicht war der Ausstieg von Tobias Kersting doch sehr ausschlaggebend. "Gunmen" fand ich ja echt stark, "Final Days" sehe ich etwa auf einer Stufe mit meinem Schlusslicht "Ravenhead".


Also mein Eindruck nach drei Durchläufen ist doch ziemlich positiv. Finde es auf keinen Fall schwächer als "Ravenhead" und vielleicht sogar auch nicht wie "Gunmen". Selbst vor meinen Favoriten muss es sich nicht groß verstecken. Das ist halt wirklich wieder OO in Reinkultur. Eine Kopie ist es aber nicht. Die haben den Dreh schon raus. Selbst die klangliche Anpassung ans Konzept ist immer eher spärlich gehalten. Das finde ich einerseits schade, aber andererseits ist das wohl so gewollt. Man könnte auch sagen auf Nummer sicher, da es den typischen Charakter ansonsten auch verfälschen könnte. Nunja. Wie dem auch sei. Ich bin sehr zufrieden mit dem Album. Stark!
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Havoc » Samstag 27. April 2024, 22:33

Ob ich die hier auch wieder kaufe? Ich weiß es noch nicht. Mal gucken...Anfang Juli kommt das Ding...

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Re: Orden Ogan

Beitragvon Chavo89 » Sonntag 25. August 2024, 19:55

Jetzt waren sie im Fernsehgarten. Das könnte ein Cringe-Level sein, das ich nicht mehr ignorieren kann. Eine weitere ehemalige Lieblingsband, die mich verliert? Ich habe momentan wenig Interesse, das neue Album zu testen...
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Havoc » Sonntag 25. August 2024, 20:53

Chavo89 hat geschrieben:Jetzt waren sie im Fernsehgarten. Das könnte ein Cringe-Level sein, das ich nicht mehr ignorieren kann. Eine weitere ehemalige Lieblingsband, die mich verliert? Ich habe momentan wenig Interesse, das neue Album zu testen...


What? Bei Mross und Co...das ist wirklich ein Ding. Stört mich aber eigentlich jetzt auch nicht wirklich. Habe das neue Album aber auch noch nicht. Hat gerade nicht die Priorität. Habe irgenwie genug von der Band. Vielleicht mal, wenn ich noch mal ne OO-Phase habe und das Ding günstig ist. ;-)
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 25. August 2024, 21:37

Ich hab mich in der Mediathel mal kurz durch die Sendung gezappt. Ich finde, die Bands spiegeln sehr gut die aktuell in den Hitparaden stattfindende (harte) Musik wieder. Alles glatt gebügelt, nur keine tatsächliche Rebellion, keine spitzen Stimmen, keine komischen Rhythmen, nicht zu heftig, die Gitarren schön weich gefeilt, unnütze Tanztruppen, stylisch aufgemotzte Musiker und Songs, die wenig können.
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Chavo89 » Sonntag 25. August 2024, 21:44

Das war bei ORDEN OGAN ja früher anders. Das war durchaus etwas vertrackt und mutig. Das letzte Album fand ich schon ziemlich dünn und auf das neue habe ich nun nach dieser Anbiederung noch weniger Lust.
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 25. August 2024, 21:53

Chavo89 hat geschrieben:Das war bei ORDEN OGAN ja früher anders. Das war durchaus etwas vertrackt und mutig. Das letzte Album fand ich schon ziemlich dünn und auf das neue habe ich nun nach dieser Anbiederung noch weniger Lust.

Man könnte jetzt das überstrapazierte Wort "authentisch" ins Rennen werfen. Wenn sie immer schon kommerziell erfolgrein sein wollte, ist dieser Schritt ein authentischer Schritt. 8-)
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Re: Orden Ogan

Beitragvon TobiasDahs » Donnerstag 29. August 2024, 10:18

Ich empfinde es ähnlich wie Marius ... irgendwie geht's mit ORDEN OGAN gefühlt seit "To The End" bergab. Ich fand "The Order Of Fear" im ersten Moment ganz unterhaltsam, aber das Album hat irgendwie keine Langzeitwirkung. Mich erinnert das Ganze an KISSIN DYNAMITE - so lange die Band noch jünger, unerfahrener und vor allem mutiger war, waren die Alben spannend und toll. Gerade "Easton Hope" ist einfach ein Meisterwerk in meinen Ohren. Seitdem es erfolgreicher werden soll, sind die Songs zwar immer noch gut komponiert, aber eben auch austauschbarer. Ich hab keine Melodie der letzten beiden Scheiben sofort im Ohr ... das ist mit den alten Alben anders.

Der Auftritt im Fernsehgarten passt da irgendwie leider ins Bild, denn in der Reihe der "Bands" (ich bevorzuge ja Showacts für einige davon :) ) die dort aufgetreten sind, stach ORDEN OGAN nicht unbedingt positiv heraus. Aktuell würde ich auch eher nicht mehr auf eine Show gehen, nachdem ich zeitweise jedes Konzert in der Nähe mitgenommen und die Band in drei Jahren fünfmal gesehen hab.
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Re: Orden Ogan

Beitragvon Chavo89 » Donnerstag 29. August 2024, 10:27

Ja, da gehen wir tatsächlich ziemlich konform (was ja selten genug passiert :grins:). KISSIN DYNAMITE interessierte mich noch nie, deshalb kann ich den Vergleich nicht nachvollziehen. Aber auch für mich ist und bleibt "Easton Hope" wohl der Höhepunkt der Diskografie. Ich mochte "Ravenhead" (weniger) und "Gunmen" (mehr) noch ganz gerne. Das letzte Album fand ich allerdings ziemlich belanglos, also auch kompositorisch zu dünn und poppig. Zu viel Knalleffekt ohne Tiefe und viel zu viel Ablenkung von den eigentlichen Songs. Den Fernsehgarten hab ich mir nicht angeguckt, ich weiß so schon, dass ich die gesamte Sendung völlig beschissen finde. Das muss ich nicht nachprüfen. :grins:

An einem Konzert hätte ich allerdings schon noch Interesse (an dem neuen Album ja auch irgendwie, aber es gibt so viele Bands, die spannender sind im Moment), aber mit der Bekanntgabe der Vorbands verschwand meine Bereitschaft komplett.
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