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von Frozen » Donnerstag 18. Dezember 2014, 11:28
Raphael Paebst hat geschrieben:Wobei das zumindest bei SABATON schon ein paar viele Prozent waren. 
Und genau darum machts jetzt jeder, obwohl der Erfolg bei denen überblickbar ist. Sie verkaufen etwas mehr - aber das tun auch die bands die dem metallischen an sich treu blieben, weil ihr Bekanntheitsgrad einfach zunimmt. Es ist nicht Stahl oder Plastik, das über den kommerziellen Erfolg entscheidet, sondern die Qualität der Musik, Klasse der Auftritte, Qualität des Tourbookings und damit der Anzahl Anhänger.
Top 5 Jahr 20151. ENFORCER - From Beyond 2. VISIGOTH - The Revenant King 3. ARMORED SAINT - Win Hands Down 4. SATAN - Atom by Atom 5. HORACLE - Dead Eyes Revelations MEINE SAMMLUNGCurrent Taste: Traditional Heavy Metal
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Frozen
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von salisbury » Donnerstag 18. Dezember 2014, 15:53
Raphael Paebst hat geschrieben:Wichtig ist aber eben genau, dass es zusammenpasst, und nicht einfach drangeklatscht wirkt.
Eben. Hier finde ich die Zurücknahme der Gitarren in den Orchester- und Chorpassagen eine sehr gute Lösung. Das sind nämlich überlappende Frequenzen und beides zusammen wirkt oft zusammengemantscht. Man kann die Gitarren auch tiefer legen. Ganz toll war das bei DIABULUS IN MUSICA, aber auch ORDEN OGAN gehen ja den Weg. Bin ja normalerweise kein Fan von tiefergestimmten Gitarren, aber hier ist es ein guter Ansatz. Klar, geht für einige das Metalgefühl verloren. Aber natürlich und authentisch ist es nicht, wenn ein Instument so dominant sein soll wie ein ganzes Orchester. Dasselbe gilt für Drums. - Code: Alles auswählen
Viele Bands haben da offensichtlich kein Gefühl oder keine Vision für den Gesamteindruck, da wird einfach aufgepumpt bis kurz vorm Platzen, weil "More is More", wie Malmsteen mal sagte.
s.o. Hier wieder ein Beispiel für eine locker daher gesagte Verallgemeinerung. Welche Bands sind denn konkret die "vielen"? Ich kenne ehrlich gesagt gar nicht so viele. SAVATAGE, BLIND GUADRIAN, RHAPSODY, eine Handvoll Female Fronted wie XANDRIA oder NIGHTWISH. Und hier machen das die meisten eigentlich prima!
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von salisbury » Donnerstag 18. Dezember 2014, 15:54
Hä, wie sieht n das aus? Wie issn das so grün geworden???
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von Eike » Donnerstag 18. Dezember 2014, 16:54
Ich hoffe, das Blautier hat keine Gelbsucht.
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von Havoc » Samstag 7. Februar 2015, 08:41
Im Gegensatz zur neuen Guardian, die sicher noch 20 Durchläufe braucht bis man so wirklich weiß wo man dran ist, macht die "Ravenhead" schon nach zwei Rotierungen ziemlichen Spaß. Manche Passagen kennt man bereits von den Vorgängern und bei mindestens einem Song (Evil Lies In Every Man) wurde es vielleicht wirklich etwas mit dem melodischen Zuckerguss übertrieben, aber ansonsten ist das wieder ziemlich geil. Tolle Melodien und Songs...fette Produktion....das ist meine Gute-Laune-Spaßmusik für Zwischendurch! Orden Ogan Priester können jedenfalls blind zugreifen.
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von salisbury » Samstag 7. Februar 2015, 16:35
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von Havoc » Samstag 7. Februar 2015, 18:51
Übrigends muss ich Herrn Paebst, auch wenn ich seine Meinung ansonsten gar nicht teile, Recht geben in dem er sagt, dass er die BG-Vergleiche nicht verstehen kann. Ich verstehe die auch nicht so wirklich. Auf der aktuellen Scheibe erinnert mich genau ein einziger Song an die Krefelder. Und auch ansonsten sind OO doch ziemlich anders. Beides ist zwar irgendwo Heavy/Power Metal mit Bombast...aber ich finde dennoch nicht, dass sich die Bands wirklich ähnlich sind. OO machen mehr Spaß, während bei BG alles nach einer großen epischen Geschichte klingt. Wie dem auch sei. Mir gefällt beides. 
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von Martin van der Laan » Mittwoch 18. Februar 2015, 13:53
Darf jetzt auch mitreden, nachdem ich mich endlich mal in Ruhe mit "Ravenhead" beschäftigen konnte. Mein ersten Eindruck hat sich leider bestätigt, das Album ist eine ziemliche Enttäuschung. Am Anfang zwei Hits, dann nur noch belangloses Tralala... Das ist ja fast schmerzhaft einfallslos und abgegriffen. Klingt wie eine Mischung aus RUNNNIN WILD-Ausschuß und Melodic Metal von der Stange. (Danach musste ich dringend wieder die neue BG einlegen um meine Reizunterversorgung zu beheben.  ) Wenn ich da an die "Vale" denke - ein ganz anderes Kaliber. ORDEN OGAN braucht dringend eine Frischzellenkur!!
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von Havoc » Sonntag 22. Februar 2015, 11:25
Martin van der Laan hat geschrieben:Klingt wie eine Mischung aus RUNNNIN WILD-Ausschuß und Melodic Metal von der Stange. Vielleicht besitze ich zu wenig von RW und anderem Melodic Metal. Ich weiß jedenfalls nicht was ihr habt. Das Album ist zwar nix zum jeden Tag oder zweimal hintereinander hören, aber für mal so zwischendurch macht die Scheibe richtig Bock. ORDEN OGAN braucht dringend eine Frischzellenkur!!
Ich fand die beiden Vorgänger zwar wohl auch noch nen Ticken stärker, aber Frischzellenkur? Mhhhh. Sehe ich eher nicht so. Vor allen Dingen. Wie sollte die aussehen frag ich mich da? OO haben sich ihre eigene Nische geschaffen. Zudem weiß ich nicht ob die Band überhaupt was anderes machen kann. Man könnte vielleicht einen noch pompöseren Weg gehen. Aber dann würde man sich wieder mehr BG angleichen. Nee. Die Band soll mal schön weiter die Schiene fahren. Sie müssen nur aufpassen, dass die Zuckermelodien nicht noch süßer werden. Da haben sie mit dem neuen Album nun die Grenze erreicht.
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von Raphael Paebst » Sonntag 22. Februar 2015, 13:41
Ein ordentlicher Drumsound wäre ein Anfang, dazu ein paar Gitarren, die auch im Sound als solche erkennbar sind, ein paar Melodien, die auch etwas wagen, vielleicht mal nicht so weitergehen, wie man es beim ersten Hören schon erwartet und dazu Chöre, die nach echten Chören klingen. Das wär alles fein, könnte die Band vielleicht hörbarer machen.
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