|
|
von Havoc » Donnerstag 1. März 2018, 23:47
Die "Faith Divides Us - Death Unites Us" finde ich auch wirklich richtig gut. Das ist sicher kein Überalbum oder so, aber man hört es einfach gerne. Hätte es wirklich kaum für möglich gehalten, dass diese Band mich eines Tages mal so interessieren würde. Aber hier wird ein Sound aufgefahren, der mir aktuell wirklich super reinläuft. Sehr gute Songs, viele schöne Melodien, aber dennoch hart und manchmal zäh. Aber nicht wirklich depressiv oder langweilig. Auch die Vocals (Growls sowie Clean) gefallen mir richtig gut. Ich denke hier müssen demnächst noch mehr Alben her. Mich interessieren auch die zwiespältigen Alben. Glaube das könnte mir auch gefallen, auch wenn die wohl teilweise weniger mit Metal zu tun haben. Mal sehn.
-

Havoc
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 23746
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10
von Havoc » Samstag 3. März 2018, 19:40
Peter Kubaschk hat geschrieben:Ich habe zu PARADISE LOST ein etwas zwiegespaltenes Verhältnis. Die Alben bis "Icon" (und mit Abstrichen "Draconian Times" und "One Second") mag ich eigentlich ziemlich gerne
"Draconian Times" nur mit Abstrichen? Aha. Ich finde die schon ziemlich stark, auch wenn es jetzt für mich auch nicht der Überklassiker ist. Denke die "One Second" könnte dann wohl auch ziemlich interessant für mich sein. Mal sehn.
-

Havoc
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 23746
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10
von Peter Kubaschk » Montag 19. März 2018, 12:41
Jo, für mich ist "Draconian Times" halt nur ein Abklatsch von "Icon". Ich muss aber auch zugeben, dass ich die Scheibe seit ca. 15-20 Jahren nicht mehr gehört habe. Dieses "Nummer sicher"-Album zusammen mit einem sehr schlechten Live-Gig hat mir PARADISE LOST halt schon ziemlich verhagelt.
-

Peter Kubaschk
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 21958
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 10:16
von frankjaeger » Montag 19. März 2018, 13:10
Seltsam, diesen Eindruck hatte ich noch nie. Während die "Icon" ein reine Doom-Album ist, ist "Draconian Times" ein deutlich moderneres, poppigeres Werk, das ich tatsächlich als passendes Bindeglied in der Entwicklung von "Icon" zu "One Second", ja sogar zu "Host" sehe.
Live ist die Band aber in der Tat wenig spannend.
-

frankjaeger
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 16786
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 22:29
- Wohnort: Burtenbach
-
von Rüdiger Stehle » Montag 19. März 2018, 13:37
Jo, die Drachenzeiten sind wie die Ikone, nur halt mit etwas weniger Leidenschaft und Tiefgang, dafür mit ein wenig mehr Lockerheit und Rockigkeit. Ich mag das Album dennoch sehr gerne. Bei Erscheinen waren mir speziell die erste Single 'The Last Time' und das zugehörige Video zu seicht und zu flockig, was ja letztlich logisch ist, wenn man einer war, der aus "As I Die"-Zeiten (und davor!) an der Band interessiert war; aber aus heutiger Sicht ist "Draconian Times" schon ein echt feines Werk. Darfst du gerne mal wieder auflegen. EDIT: Wie Frank das so sieht, kann ich das heute auch sehen. Damals waren eher Begriffe wie "Verrat!", "Verweichlichung!" und dergleichen im Oberstübchen. Der C.O.T.D. wird natürlich bestreiten, dass PL jemals auch nur irgendetwas mit Doom Metal zu tun gehabt haben soll. 
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
-

Rüdiger Stehle
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 35285
- Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
- Wohnort: Schwabenland
-
von Holger Andrae » Montag 19. März 2018, 23:07
War das Drachenalbum nicht quasi Stadionalbum ohne Stadion? Habe die auch seit 7000 Tagen und länger nicht gehört und besitze auch nur eine Tapekopie davon, aber irgendwie habe ich es das schwarze Album ohne 'Exit Light' abgespeichert.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
-

Holger Andrae
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 26373
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44
von Eike » Mittwoch 27. Mai 2020, 02:09
Top 5:
"The Plague Within" "Draconian Times" "Obsidian" "Lost Paradise" "Host"
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
-

Eike
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 24502
- Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30
von Havoc » Donnerstag 28. Mai 2020, 21:18
Eike hat geschrieben:Top 5: "The Plague Within" "Draconian Times" "Obsidian" "Lost Paradise" "Host"
Oh. Die Neue schon in den Top 5. Ansonsten bestimmt eine ziemlich diskutable Top 5 denke ich mal. Kann aber nicht wirklich mitreden. Mir fehlt noch zu viel von der Band. Ich mag aber eigentlich alle neueren Alben. "Obsidian" kenne ich aber noch nicht.
-

Havoc
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 23746
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10
von Eike » Freitag 29. Mai 2020, 00:40
Fand ich solide, nach "The Plague Within" aber nicht so überraschend/frisch/beeindruckend.
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
-

Eike
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 24502
- Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30
von Eike » Mittwoch 3. Juni 2020, 19:19
Rüdiger Stehle hat geschrieben:"Obsidian" ist sehr gut; hab das auch im Soundcheck entsprechend vermerkt. Aber ich brauch noch einige Durchläufe, bis ich richtig zu Hause drin bin.
Ich finde die "Obsidian" echt großartig, es gibt nur einen Song darauf, der in meinen Ohren deutlich abfällt, und der ist - selbst bei doppelmoralischer Betrachtung gemessen an meinen hohen Erwartungen an PARADISE LOST - immer noch knapp gut, und klänge er nicht verdächtig nach ermüdend stilistischer Wiederholung auf nicht ganz so hohem Niveau wie ehedem, dann schnitte der möchtegernobjektiv spekuliert vermutlich auch deutlich besser ab, als er es subjektiv empfunden je können wird, es sei denn mein Gedächtnis erodierte. 'Fall From Grace' klingt für mich nach achtlos hingeworfenem Knochen für knurrende Altfans, die so gar keine Lust auf neue Tricks haben. Aber weil es eben Paradise Lost ist, fördert selbst die Resterampe noch nahrhaftes Material zutage, das viele andere Bands längst nicht so gut hinbekommen. Richtig leckeres Frischfleisch finde ich dann bei 'The Devil Embraced' und 'Ravenghast'. Die übrigen Stücke sind insgesamt zwar keine Stilrevolution, aber dessen ungeachtet auf sehr, sehr hohem Niveau und erweitern darüberhinaus den Bandsound gekonnt in interessante Richtungen. Alles Songs sind sehr gut ausproduziert und als Album auch äußerst differenziert von Song zu Song, das katapultiert sie in meinen Ohren noch einmal deutlich vor "Medusa" (das war zwar auch gut aber klang für meinen Geschmack schon zu sehr aus einem Guss und etwas spröde produziert). Ich meine auf "Obsidian" insbesondere einen AMORPHIS- und einen SISTERS OF MERCY-Einfluss herauszuhören. Was das in meinen Ohren andere ganz große Album der letzten Jahre angeht, finde ich das neue deutlich smoother als das mitunter schonmal garstigere, stilistisch noch weiter aufgesplitterte "The Plague Within"; es fließt unglaublich gut, auch wenn die Hits einen diesmal nicht alle so ganz offensichtlich anspringen wie dort. Es wächst immer noch. Ich bin froh, dass es dich anscheinend in einer Phase erwischt hat, wo du dich drauf einlassen konntest und die Bereitschaft geweckt wurde, dich weiter damit zu beschäftigen. 
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
-

Eike
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 24502
- Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30
Zurück zu Heavy / True / Doom / Power Metal
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.deTime : 0.098s | 10 Queries | GZIP : Off
|
|