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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 23. Juni 2010, 02:04
Running Wild war für mich nach Manowar die zweite traditionelle Metalband überhaupt, von der ich ein richtiger Fan wurde. Somit waren meine ersten vier Metal-Jahre eigentlich reine Manowar-Jahre. Hab zwar auch andere Sachen gehört, aber als Fan im eigentlichen Sinne hätte ich mich bei denen bis dahin nie bezeichnet. Außer vielleicht zur gleichen Zeit oder kurz vorher mit dem Beginn der zweiten Black Metal Welle. Das kann ich nimmer richtig konstruieren, was mich zuerst gepackt hat. Das RW-Feuer entfacht hat sehr spät "Pile Of Skulls", das ich heute noch für eines der 20 besten Alben aller Zeiten halte. Hier ist jeder Song eine Hymne für die Ewigkeit, und das ist wirklich eines der ganz wenigen Alben, bei denen ich noch nicht einmal ansatzweise verstehen kann, wie man es als Fan traditionellen Metals nicht mögen kann. Aber egal... insgesamt habe ich Running Wild bis zur "Masquerade" sehr verehrt und auch öfters mal live bewundert. Ab "The Rivalry" ließ dann die Liebe etwas nach, weil hier einfach immer mehr zu spüren war, dass Rolfs Kreativität nachlässt und zuletzt sogar, dass es sich auch nicht mehr echt anfühlte. Irgendwie fühlte es sich an, als hätte Rolf bei den letzten beiden Alben schon keine richtige Lust mehr darauf gehabt, Running Wild zu sein. Auch die beiden Alben haben ihre Momente, doch die Magie ist verloren gegangen. So hielt sich meine Trauer über die Auflösung einer meiner ewigen Lieblingsbands auch in Grenzen. Running Wild war einfach ausgebrannt. Ich hoffe dennoch, dass es irgendwann ein Comeback geben wird, wenn Rolf die Akkus irgendwann wieder aufgeladen haben und wieder richtig Bock drauf haben sollte. Wenn das nicht der Fall wäre, dann bleibt uns eine Historie voller Überklassiker des deutschen Metals.
Und das Problem, das J.B.O. besingen, haben hunderte anderer Klassikerbands auch.
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von Eike » Mittwoch 23. Juni 2010, 02:16
Will wer aus der Zeit nach der Frühzeit ein Album hören, empfehle ich "Pile Of Skulls". Auch "First Years Of Piracy" soll hier erwähnt werden. Die Kollektion gehörte zu meinem Metaleinstiegsrüstzeug, was mir Grund genug ist. Ich finde die nach wie vor nicht übel. Zudem bin ich der Meinung, "Rogues En Vogue"s Coverdesigner gehörte geohrfeigt.
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von Frozen » Mittwoch 23. Juni 2010, 18:33
Also die Death or Glory, die erste Anspielstation in meinen Neuanschaffungen war, hat jedenfalls meinen Zeitplan etwas nach hinten verschoben, seit zwei Tagen hänge ich an der Platte. Ich kannte nur Riding the Storm, den Rest nur vom Namen her, gerade der Mittelteil mit Marooned, Bad to the Bone und Tortuga Bay hats mir echt angetan. Geniale Gitarren. Die Pile of Skulls steht auch auf meiner Liste. Und nach den starken Eindrücken der Songs die ich noch nicht kannte hat sich deren Priorität deutlich erhöht. Ich schlag mich also ganz klar auf die Seite der Running Wild Liebhaber, und wenn Pile of Skulls wirklich noch eine Nummer über der Death or Glory ist, wird sich das eher noch verstärken. Interessante Kontroverse übrigens, ich hätte eher erwartet dass hier inzwischen Sperren für diejenigen des anderen Geschmacks gefordert würden anhand bisheriger informationen. PM ist aber halt schon deutlich freundlicher als diese bisherigen 
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von Jhonny » Mittwoch 23. Juni 2010, 19:00
naja, ein anderer Geschmack ist doch ok und meist sogar sehr spannend. Aber manche Kritik an Running Wild ist für mich zumindest sehr schwer verständlich - gerade, weil ich sie bei Rage, Grave Digger oder Gamma Ray noch gut nachvollziehen kann (auch wenn ich die Bands ebenfalls alle gut finde!) - gerade Running Wild gehören doch mit zur Creme de la Creme des klassischen Metals.
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von Holger Andrae » Samstag 10. Juli 2010, 23:50
Habe mir übrigens die Mühe gemacht und auf Youtube nochmal in diverse Songs hinein gehört. Das gibt mir - mit Ausnahme der Songs der ersten beiden Alben . ernsthaft gar nichts. Judas Priest B-Seiten, Null Komma Null Abwechslung und ein Gesang, der .... *zensiert*
Das ist genau der Klischee-Heavy-Metal, dem ich nichts abgewinnen kann und dem wir es unter anderem zu verdanken haben, dass über diese Szen geschmunzelt wird. Ist mir ja im Prinzip schnuppe, aber Running Wild stehen da Manowar in n nichts nach. Hätte Rolf mehr Knete würde er auch Peinlichkeiten in Reih und Glied fabrizieren.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Eike » Sonntag 11. Juli 2010, 01:40
Meinst Du klebrig-quatschigen Streichorchesterkitsch mit Pauken und Trompeten? Ich fürchte, da hast Du Recht. Aber ist ja nicht dazu gekommen, glücklicherweise. Wobei ich ein Rolfsches "Fluch der Karibik"-Grusical in Bad Segeberg noch erträglicher fände als eine Manowar-"Meistersinger"-Show mit rockendem Heldentenor in Bayreuth.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 11. Juli 2010, 11:25
Holger Andrae hat geschrieben:Habe mir übrigens die Mühe gemacht und auf Youtube nochmal in diverse Songs hinein gehört. Das gibt mir - mit Ausnahme der Songs der ersten beiden Alben . ernsthaft gar nichts. Judas Priest B-Seiten, Null Komma Null Abwechslung und ein Gesang, der .... *zensiert*
Das ist genau der Klischee-Heavy-Metal, dem ich nichts abgewinnen kann und dem wir es unter anderem zu verdanken haben, dass über diese Szen geschmunzelt wird. Ist mir ja im Prinzip schnuppe, aber Running Wild stehen da Manowar in n nichts nach. Hätte Rolf mehr Knete würde er auch Peinlichkeiten in Reih und Glied fabrizieren.
Ich werd das wohl akzeptieren müssen, aber verstehen kann ich es einfach nicht. Aber gut, was soll's. 
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von OldSchoolFreak » Mittwoch 11. August 2010, 17:28
Running Wild waren nach Accept die deutsche Metal Band,da können gewisse Herren daran Meckern soviel sie wollen!! klar die letzten Outputs waren nicht mehr so der Hit da muss ich Rüdiger recht geben!! die Branded and Exiled war einer meiner ersten Metal Platten und die dreht heute immer noch ihre Runden!!
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von scumi » Freitag 21. Oktober 2011, 10:49
Tatsache, Rolf kündigt ein Comeback an und erklärt gleichzeitig die Gründe. Um ehrlich zu sein, hatte ich die wirklich schon abgeschrieben. Wenn es aber ne ordentliche Platte werden sollte, bin ich der Letzte, der sie links liegen lässt. Ich frag mich wer seine Begleimannschaft sein wird. Auch deshalb weil Jörg Michael ja seinen Ausstieg bei Stratovarius bekannt gegeben hat... aber das ist wohl Träumerei. http://www.running-wild.net/index.php
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von Jhonny » Freitag 21. Oktober 2011, 11:36
Oha - das überrascht wirklich. Bei Rolf hatte ich das Gefühl, dass er keinen Bock mehr auf Running Wild hatte, als er aufgehört hat.
Mir fehlen aber eh noch viele alte Platten; vielleicht ist das jetzt ein guter Grund, langsam mal nachzukaufen.
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