Riverside

Re: Riverside

Beitragvon salisbury » Freitag 1. Februar 2013, 23:13

Geduld, meine Herren. Ich habe das alles mit Duda besprochen. Ich werd mir morgen die Finger wund tippen. Das mit der feschen Sekretärin funktioniert irgendwie nicht so wirklich :schade: ;-) .
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Re: Riverside

Beitragvon Oliver Passgang » Dienstag 5. Februar 2013, 14:28

Irgendwie gefällt mir der erste Teil des Interviews nicht sonderlich. Das ist dieses typische "Früher waren wir ganz schlecht, heute sind wir super!"-Geblubber in etwas schickeren Worten.
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Re: Riverside

Beitragvon ishina » Dienstag 5. Februar 2013, 17:36

Mir gefällt das Interview bisher gut. Mit deinen Fragen verstehst du es, mehr in die Tiefe zu gehen, als es die Kollegen vom Magazin "eclipsed" getan haben.

Das Interview ist deswegen bislang gut, weil es mir neue Perspektiven auf die Musik eröffnet.
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Re: Riverside

Beitragvon salisbury » Dienstag 5. Februar 2013, 18:26

Oliver Passgang hat geschrieben:Irgendwie gefällt mir der erste Teil des Interviews nicht sonderlich. Das ist dieses typische "Früher waren wir ganz schlecht, heute sind wir super!"-Geblubber in etwas schickeren Worten.


Ich verstehe den Musiker aber. Mariusz scheint einfach viel daran gelegen zu sein, endlich mal die Zeit gehabt zu haben, die Songs richtig auszuarbeiten und ihnen einen Reifungsprozess zuzugestehen. Sowas kann man sich i.d.R. auch erst leisten, wenn man einen gewissen Status hat. Ich verstehe ihn so, dass früher vieles spontan im Studio entstanden ist, dann muss man da schnell schnell aufnehmen, Gitarren doppeln, Vox doppeln, schnell, schneller und fertig.

Ich denke, wir Hörer können das neue Album erst dann mit den anderen messen, wenn einige Zeit vergangen ist...
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Re: Riverside

Beitragvon enemy-of-reality » Donnerstag 7. Februar 2013, 01:57

salisbury hat geschrieben:Ich verstehe den Musiker aber. Mariusz scheint einfach viel daran gelegen zu sein, endlich mal die Zeit gehabt zu haben, die Songs richtig auszuarbeiten und ihnen einen Reifungsprozess zuzugestehen. Sowas kann man sich i.d.R. auch erst leisten, wenn man einen gewissen Status hat. Ich verstehe ihn so, dass früher vieles spontan im Studio entstanden ist, dann muss man da schnell schnell aufnehmen, Gitarren doppeln, Vox doppeln, schnell, schneller und fertig.

Ich versteh schon, was du meinst, aber spontan entstandene oder schnell geschriebene Musik muss nicht automatisch schlecht sein und oftmals ist genau das Gegenteil der Fall, denn gerade so entsteht oft diese gewisse Magie während Songs/Alben, an denen ewig und drei Tage rumgefeilt wird, dadurch schon auch mal steril und leblos klingen können. Aber jedenfalls klingt für mich nichts, aber auch gar nichts an den ersten drei Riverside-Alben als ob's unter Zeitdruck schnell hingepfuscht worden wäre. Und auch die Kritik am Sound kann ich nicht nachvollziehen. ich bin in dieser Hinsicht ja bekanntlich oftmals etwas pedantisch, wäre aber bei diesen Alben wirklich nie auf die Idee gekommen, wegen des Sounds zu meckern. Der passt genau so, wie er ist. Auf allen drei Scheiben.
Anyway, schönes Inti, ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil. Will ja schliesslich auch wissen, was es mit der Rolltreppe auf sich hat :grins:
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Re: Riverside

Beitragvon Havoc » Donnerstag 7. Februar 2013, 10:42

enemy-of-reality hat geschrieben:Und auch die Kritik am Sound kann ich nicht nachvollziehen. ich bin in dieser Hinsicht ja bekanntlich oftmals etwas pedantisch, wäre aber bei diesen Alben wirklich nie auf die Idee gekommen, wegen des Sounds zu meckern. Der passt genau so, wie er ist. Auf allen drei Scheiben.


Ich würde hier sogar noch weiter gehen. Ich denke, dass der Sound des neuen Albums mit ein Grund dafür ist, warum es bei mir nicht wie eine Bombe eingeschlagen hat. Aber Sally hat schon recht...lassen wir das Album mal ein paar Monate und Jahre reifen. Finde es echt schwer hier jetzt schon ein endgültiges Fazit zu ziehen. Fakt ist bei mir halt momentan, dass es absolut keine Enttäuschung ist...aber es haut mich eben auch nicht um. Ich hatte noch mehr erwartet.
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Re: Riverside

Beitragvon salisbury » Donnerstag 7. Februar 2013, 10:46

@Enemy: Ich stimme Dir im Prinzip zu. Der "Reality Dream"-Zyklus ist so wie er ist perfekt. Doch bevor ich "SONGS" das erste Mal gehört hatte, war meine Erwartungshaltung: Bitte kein "Reality Dream 4". Und bitte keine so starken Ausflüge in den Progmetal wie bei "Anno Domini", weil das eher der Schritt Richtung "machen eh so viele" war. Irgendwie find ich cool, daß Mariusz wohl etwas sehr ähnliches gedacht hat und somit ein Album aufgenommen hat, so wie ich das wollte ;-) .

Dieses Studiotüfteln ist übrigens etwas, das vielen Musikern am meisten Spaß macht. Und ich bin der Meinung, die Musik wächst, wenn der Künstler die Zeit hat, seine Musik wachsen zu lassen und reflektieren kann, welche Details an welcher Stelle die Wirkung verstärken könnten. Ein Schriftsteller veröffentlicht ja auch selten die Rohfassung seines Manuskripts und feilt meist noch länger an den Details als am Grundgerüst.
Back to "Reality Dream": wie gesagt, ich finde, die Alben hören sich absolut professionell und ausgereift an, aber Du weisst ja nicht, was Mariusz dazu viellicht noch so alles im Kopf hatte. Ich bin mit fast 99 % sicher, daß die Alben, falls Marius hätte alles realisieren können was er hm da vorgeschwebt ist, NOCH geiler geworden wären. Man weiss es nicht ;-)
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Re: Riverside

Beitragvon Havoc » Donnerstag 7. Februar 2013, 10:49

salisbury hat geschrieben:...aber Du weisst ja nicht, was Mariusz dazu viellicht noch so alles im Kopf hatte. Ich bin mit fast 99 % sicher, daß die Alben, falls Marius hätte alles realisieren können was er hm da vorgeschwebt ist, NOCH geiler geworden wären.


Kaum vorstellbar. ;-) :P
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Re: Riverside

Beitragvon Oliver Passgang » Donnerstag 7. Februar 2013, 16:30

salisbury hat geschrieben:
Oliver Passgang hat geschrieben:Irgendwie gefällt mir der erste Teil des Interviews nicht sonderlich. Das ist dieses typische "Früher waren wir ganz schlecht, heute sind wir super!"-Geblubber in etwas schickeren Worten.


Ich verstehe den Musiker aber. Mariusz scheint einfach viel daran gelegen zu sein, endlich mal die Zeit gehabt zu haben, die Songs richtig auszuarbeiten und ihnen einen Reifungsprozess zuzugestehen. Sowas kann man sich i.d.R. auch erst leisten, wenn man einen gewissen Status hat. Ich verstehe ihn so, dass früher vieles spontan im Studio entstanden ist, dann muss man da schnell schnell aufnehmen, Gitarren doppeln, Vox doppeln, schnell, schneller und fertig.


Der enemy hat ja schon ganz wesentliche Punkte gebracht.
Mir ging es mit meiner Kritik viel eher darum, dass das (von dir übrigens gut geführte!) Interview bisher das totale Standard-Blabla ist, und dass meine Erwartung an eine Band wie RIVERSIDE nun einmal eine andere ist/war.

Der Platte habe ich in der Gruppentherapie eine 9,0/10 gegeben, daran gibt es absolut nichts auszusetzen - im Gegenteil.
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Re: Riverside

Beitragvon salisbury » Donnerstag 7. Februar 2013, 21:58

Oliver Passgang hat geschrieben:Mir ging es mit meiner Kritik viel eher darum, dass das (von dir übrigens gut geführte!) Interview bisher das totale Standard-Blabla ist,



Standard-Bla? Findet ihr? Okay...nun, zumindest redet er nicht über Rituale und okkulte Messen, die ihm "Inspiration" zu seiner Musik bringen... :grins:
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