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von Dekalog der Elemente » Dienstag 31. Januar 2023, 22:13
Ich hab nach Pillamyds ausführlicher Auflistung direkt Lust mich nochmal konzentriert durch alle Alben die ich habe (die Black Market fehlt mir noch) durch zu hören.
BTW, letztens meinte jemand der gute Mick channelt bisweilen den guten Eddie Vedder und nach etwas nachhören verstehe ich den Vergleich tatsächlich.
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Dekalog der Elemente
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von Pillamyd » Mittwoch 1. Februar 2023, 14:56
Dekalog der Elemente hat geschrieben:Ich hab nach Pillamyds ausführlicher Auflistung direkt Lust mich nochmal konzentriert durch alle Alben die ich habe (die Black Market fehlt mir noch) durch zu hören.
Würde mich wahnsinnig interessieren wie du die Alben einsortierst  Zu deinem letzten Absatz kann ich nichts beisteuern. Das müsste ich mir mal anhören.
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von Jens Wilkens » Mittwoch 1. Februar 2023, 20:22
Dekalog der Elemente » 31 Jan 2023 20:13 IBTW, letztens meinte jemand der gute Mick channelt bisweilen den guten Eddie Vedder und nach etwas nachhören verstehe ich den Vergleich tatsächlich.
Lustig. Das haben wir neulich auch festgestellt.
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von Jens Wilkens » Freitag 10. Februar 2023, 20:36
So, gerade lief die "Leaving Eden" durch. Wirklich sehr schön und gesanglich intensiv. Danke für die ausführliche Beschreibung!
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von Pillamyd » Dienstag 14. Februar 2023, 12:38
Jens Wilkens hat geschrieben:So, gerade lief die "Leaving Eden" durch. Wirklich sehr schön und gesanglich intensiv. Danke für die ausführliche Beschreibung!
Freut mich sehr! Mit "Leaving Eden" hast du jetzt das beste Album der Band kennengelernt. Jetzt wird es spannend, was du zum Rest sagst 
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von Eike » Sonntag 19. Februar 2023, 23:04
Pillamyd hat geschrieben:Fear Of A Unique Identity:Mit diesem Album springen wir den Zeitraum, indem ich zum ersten Mal von der Band erfahren habe und dieses intensive Erlebnis erleben durfte, das mir „Leaving Eden“ bescherte. Umso überraschender war die Ausrichtung des Albums. „Fear Of A Unique Identity“ geht den Pfad, weg von den leisen Tönen, die immer wieder von großen und ich meine das sprichwörtlich, großen Soli, die den Songs nochmal mehr Intensivität verleihen. Auch eben durch die Gewichtung zu mehr Stromgitarren und mehr Härte. Da war ich dann schon erst einmal perplex, weil ich das nicht erwartet habe und meine Ohren eben so auf den Vorgänger geschult waren. Somit hat das Album eine Weile gebraucht bis ich verstanden habe, das ein zweites „Leaving Eden“ nur verloren hätte. Und dann konnte das Album auch einfach geschehen. Diese typische Herangehensweise ist vollumfänglich weiterhin gegeben, aber der Sound wurde durch Hinzunahme verschiedener Zutaten erweitert. Man hat auf diesem Album nicht mehr nur das Gefühl von Schwermut. Viel mehr schwingt hier auch eine Gewisse Wut mit, die durch die lauteren Songs erzeugt werden. Kein völlig, aber doch schon ein anderes neues Erlebnis. Das Album klingt mehr nach Zusammenarbeit als nach Alleingang. Was ja durchaus auch schon gegeben war bei dieser Band. Für mich klingt das Album wie der kleine wütende extrovertiertere Bruder von „Lights Out“. Auch weil man musikalisch wieder alte Gegebenheiten wieder miteinfließen lässt. So ist hin und wieder mal der Trip Hop Einfluss zu spüren. Oder wieder weiblicher Gesang vorhanden. Und zwar in der richtigen Dosis zur richtigen Zeit eingesetzt. „Fear Of A Unique Identity“ ist nach satte 5 Jahren Pause erschienen und die Zeit hat die Moss wohl benötigt um losgelöster von „Leaving Eden“ zu agieren. Immerhin gilt jenes Album ja schon auch als das Highlight der Band. Moss hat alles richtig gemacht! Höprobe:Monochrome[...] Fear Of A Unique Identity 8/10
Gerade nochmal gehört... Ja, harter Tobak, wie ich es schon befürchtet habe: Unheimlich traurig, trostlos, desillusioniert, pessimistisch, ohnmächtig, resigniert. Die von dir erwähnte Wut ist da, aber gelähmt, nahezu erstickt von Trauer und Furcht, Verlorenheit in einer anonymen und als kalt empfundenen, dumpfen Masse hohler Masken. Das ist schon gut gemacht, aber gerade darum werde ich mir das allzu bald wohl nicht wieder antun. Das ist die Sorte Musik, die mich so richtig runterzieht.
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von Eike » Donnerstag 11. April 2024, 00:49
Eike hat geschrieben:ANTIMATTER - "Fear Of A Unique Identity"
Noch viel zu selten gehört. Dafür bin ich einfach auch zu selten offen. Gefällt mir insgeamt bislang aber besser als beispielsweise "In Absentia", wo möglicherweise ähnliche Stimmungsgemälde erschaffen werden sollten; denn auch wenn PORCUPINE TREE mit 'Gravity Eyelids', 'Heartattack In A Layby' und 'Collapse The Light Into Earth' einige hochkarätige Stücke aufbietet, von denen vor allem das letztgenannte bei mir präsenter im inneren Ohr bleibt, hat das Album von ANTIMATTER einfach den schlüssigeren Fluss. Beides sind allerdings Werke, mit denen ich als Album nie zu 100% vertraut geworden bin, was aber wohl auch mit an der vergleichsweise seltenen Exposition liegt. Dennoch habe ich den Eindruck, dass bei gleicher Drehzahl, sollte "Fear Of A Unique Identity" irgendwann aufholen, selbiges Werk zumindest im Vergleich emotional eher eingängig werden dürfte. Aber man muss ihn dafür schon zulassen können, den Schwebezustand über dem eigenen Abgrund.
Im Nachgang habe ich eben noch "Saviour" gehört: Etwas harscher aber auch spröder. Da fand ich noch schwerer Zugang zu tieferer Ebene, wobei es oberflächlich halt schon auch "gut" klingt, aber einfacher Wohlklang ohne tiefere Ergriffenheit ist eben nicht wirklich das, was ich mir von ANTIMATTER erhoffe. Das ist auf jeden Fall eine Band, in die man mehr Aufmerksamkeit und Muße involvieren muss, bis sie sich richtig erschließt.
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von Pillamyd » Donnerstag 11. April 2024, 11:47
Interessant... ich kann zwar zu deinem Vergleich zu "In Absentia" nichts sagen, denn so großartig beschäftigt mit "Porcupine Tree" habe ich mich nie. Und als ich es dann vor hatte, hat Wilson eher abgeschreckt, als dass ich da noch bock drauf gehabt hätte.
Aber...
...die Sache mit dem nie zu 100% vertraut werden, kann ich absolut nachvollziehen. Bei mir spielt da aber vor allem auch der Vorgänger eine Rolle, der halt alles überschattet. Und so auch dieses Album. Ist halt ein 11/10 Album. Mindestens. Da waren die Ohren auf den leiseren Sound gepolt.
An "Savior" komme ich ebenfalls nicht ran und ist eines der wenigen Debüt Alben, die ich nicht so ganz abfeier. Für mich das Schlusslicht im Ranking der Diskographie.
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