Opeth

Re: Opeth

Beitragvon cgrage » Dienstag 1. Oktober 2019, 05:27

Ich habe so das Gefühl, das beim Album der Weg wichtiger als das Ziel ist.
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Re: Opeth

Beitragvon Nils Macher » Dienstag 1. Oktober 2019, 09:14

cgrage hat geschrieben:Ich habe so das Gefühl, das beim Album der Weg wichtiger als das Ziel ist.


Was meinst du damit?
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Re: Opeth

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 2. Oktober 2019, 23:10

Dieses mal die englische Version. Ich bilde mir ein, dass es mir besser reingelaufen ist. Kann mich aber auch täuschen. Was Akerfeldt zum neuen Album zu sagen hat, ist teilweise sehr interessant und unterhaltsam.
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Re: Opeth

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 3. Oktober 2019, 20:24

Unverhofft kommt oft.
Aufgrund der Neuen hab ich mich nochmal quer durch die Diskografie gehört. Zum Zuge is dabei die "Orchid", "Ghost Reveries", "Heritage" und "Pale Communion" und natürlich die Neueste gekommen.

Auch wenn mir die "Heritage" immer noch am wenigsten zusagt war das schon eine tolle Reise. Meine Erkenntnis: Ich höre die Band tatsächlich zu selten.
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Re: Opeth

Beitragvon Havoc » Donnerstag 3. Oktober 2019, 23:10

Pillamyd hat geschrieben:Aufgrund der Neuen hab ich mich nochmal quer durch die Diskografie gehört.


Ich glaube das sollte ich dann auch noch mal von A bis Z machen wenn ich die Neue richtig durch hab. Bisher lief hier nur die SWE-Version. Aber bald kommt auch die andere Version mal rein. Und dann werden wir sehen. Bisher kann ich sagen, dass ich die Scheibe schon echt gerne höre und auch interessant und spannend finde. Aber aus den Latschen haut sie mich nicht. Ich sollte vielleicht wirklich noch mal alle Alben der Band nach und nach auflegen...
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Re: Opeth

Beitragvon CaptainMorgan » Samstag 14. Dezember 2019, 13:40

Habe "In cauda venenum" bisher zweimal gehört, aber bei OPETH brauche ich imm erin bisschen länger bis ich da warm werde mit. Das war bisher bei allen Alben so. Grundsätzlich hört sich das Ganze aber mal nicht grundverkehrt an, jedenfalls wurde der Härtegrad wieder ein wenig angezogen.
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Re: Opeth

Beitragvon Eike » Dienstag 17. Dezember 2019, 13:37

badrick hat geschrieben:Und täglich grüßt das Murmeltier...

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8. Opeth - In Cauda Venenum
Genre: Progressive Rock
VÖ.: 27. September 2019

Ich bin wohl nicht der einzige der sich die "alten" Opeth zurückwünscht.
Opeth war die erste Band mit Growls die ich gehört habe und mauserten sich schnell zu einer meiner Lieblingsbands.
Zudem öffneten sie mir das Tor zu den härteren Spielarten des Metal.
Daher bin auch immer ein bisschen enttäuscht, wenn ein neues Album ohne Death Metal Heaviness daherkommt.
Immerhin, In Cauda Venenum ist wohl das härteste Album der neuen Phase.
Opeth zeigt allen wie Retro Prog geht. Objektiv betrachtet ist das Album brillant.
Persönlich fehlen mir irgendwie die Höhepunkte, daher nur der 8. Platz.
Eventuell habe ich das Album einfach noch nicht genug gehört und habe die Platte noch nicht ganz verstanden.

Vergleichbar mit: Opeth
Anspieltipps: Svekets Prins (Dignity), De Närmast Sörjande (Next of Kin)


Rüdiger Stehle hat geschrieben:Nein, du bist sicherlich nicht der Einzige, der alte OPETH-Sachen besser findet als neuere OPETH-Sachen. War jetzt zwar auch nie der ganz große Fan alter OPETH-Werke, aber ich fand die stilistisch weitaus origineller als das, was die Band heute macht.



Ich mag, dass sich die Band nicht wiederholt. Das war auch die erste Death-Growl-Band, die von mir ausgiebig gehört wurde, trotzdem ich damals mit Growls nur ganz bedingt etwas anfangen konnte. Um "Blackwater Park" schlich ich lange herum, bevor es zündete, auch wenn mir die kompositorische Klasse davon schon recht schnell bewusst wurde. "Damnation" hat mich dann schneller an den Bandsound von seiner anderen Seite herangeführt. "Ghost Reveries" fand ich dann wahrhaft meisterlich, auch die Umbrüche empfand ich dort viel flüssiger als in einigen früheren Werken wie etwa "Deliverance". Die Geisterträumereien sind denn insgesamt auch immer noch meine liebsten Werke der härteren Seite von OPETH. "Heritage" fand ich interessant, weitaus innerlicher, verspielt, phasenweise fast schon jazzig, aber im Ansatz eben doch typisch für die Band, wenn man sich denn einmal eingehört hatte. Danach habe ich die Bandhistorie zunächst nicht weiter verfolgt, da ich ein paar Jahre lang generell etwas fremdelte mit Musikhören auf Albumlänge (was nicht an der Musik an sich liegt, sonderen daran, dass eine schwere Depression nicht bloß Lebensfreude, Entdeckergeist, Enthusiasmus, Lautstärkeempfinden und Energielevel auch für einst liebgewonnene Hobbies erheblich minderte, sondern auch meine Konzentrationsspanne auf erschreckendste Weise einschränkte. "In Cauda Venenum" läuft hier gerade das erste Mal als erste Annäherung, also bin ich da sehr fern von einer dezidierten Einschaätzung, aber es erscheint mir schon eine geschickte und interessante Verknüpfung der mittleren Schaffensphase und der Hinwendung zu den ruhigeren Tönen im beginnenden reiferen Werk zu sein. Da ich zwei Alben komplett übersprungen habe, kann ich den mitunter geäußerten Vorwurf, die Band schwelge im eigenen stilistischen Saft, also nicht wirklich nachvollziehen. Klar, steven-wilson-eske Töne gab es bereits auf "Watershed" zu hören, allerdings wirkte dieses Album damals eher zerfahren auf mich, wohingegen das neue wieder typisch nach OPETH für mich klingt, allerdings noch einmal deutlich um für diese Band recht frische Klangfarben erweitert. Übrigens höre ich die schwedische Version, da Mikael irgendwann einmal angemerkt hat, dies sei die Originalversion vor der Übersetzung gewesen, also die im Schaffensprozess ursprüngliche Verbindung von Text, Gesang und Instrumentierung.
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Re: Opeth

Beitragvon badrick » Dienstag 17. Dezember 2019, 14:19

Sehr gut geschrieben, danke! Tut mir leider wegen deiner Depression, ich hoffe du hast deine Lebensfreude zurück!

Bin auch der Meinung, dass es besser ist wenn sich eine Band entwickelt und nicht immer nur das selbe wiederholt.
Ich habe die letzten Wochen die kompletten Diskographien von Katatonia und Anathema gehört und ich fand es faszinierend wie sich die Bands über die Jahre entwickelt haben.
Bei Opeth sehe ich das gleiche. Von Album zu Album hört man kleine oder auch grosse Entwicklungen. Ab einem die Entwicklung als Hörer gefällt ist die andere Seite.
In Cauda Venenum finde ich das reifste Werk der neuen Schaffensphase. Weil wie du geschrieben hast, schaffen sie eine Verbindung von der mittlere Phase zur neuen.
Diese Verbindung hat mir bei den letzten 3 Alben gefehlt.
Ich bin gespannt wo der Weg von Opeth noch hinführen wird.
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Re: Opeth

Beitragvon badrick » Dienstag 17. Dezember 2019, 14:21

PS: Ich hänge einfach noch zu sehr an Still Life und Blackwater Park ;-)
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Re: Opeth

Beitragvon Eike » Dienstag 17. Dezember 2019, 18:05

Danke, die Depression ist ein hartnäckiges Ding, aber in den letzten anderthalb Jahren war sie zum Glück über Wochen bis Monate hinweg eher latent und fast schon leicht (soweit man das bei sowas sagen kann...) im Hintergrund; und so richtig fies war es zuletzt Anfang 2018, was aber auch mit an der damaligen Wohnsituation (einen monatelang akut psychotischen Mitbewohner gönne ich so gut wie niemandem...) lag. Insgesamt geht die Tendenz wieder aufwärts, weshalb ich mir auch wieder den kleinen aber feinen Luxus leiste, über Musik zu schwadronieren... :-) Als es damals so richtig abwärts ging, hatte ich zeitweise geradezu Schreibblockaden selbst im Allerallerkleinsten. Joa, aber davon genug. Hier soll es ja um erfreulichere Dinge gehen!
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