Hui, welch tiefgreifende Diskussion hier heute lief.
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Von daher liegst du in dem Punkt vermutlich weitgehend richtig, wenn du meinst, meine Liste vorher sehen zu können. Wobei es - ohne zu viel zu spoilern - tatsächlich ein Alder-Album vor ein Album der Arch-Ära von FW geschafft hat, und zwei weitere auch vor die Alben des A/M-Sideprojekts.
Nein, ich möchte deine Liste nicht vorhersehen, ich konnte mir aber nicht vorstellen, dass du dem moderneren FW-Sounds viel abgewinnen kannst.
Dass du mehr die „kauzigen“ Sänger magst, konnte ich aus anderen diversen Threads rauslesen.
Bei mir wird das Ranking wohl etwas ausgewogener, denn ich finde beide Sänger/Phasen auf ihre Weise sehr toll und kann auch dem unterschiedlichen Sound aus allen Phasen viel abgewinnen.
Zur Frage: „Was ist mehr Prog“ oder „Was ist überhaupt Prog“ hätte ich bei FW aus dem Bauch raus gesagt - „Disconnected“ oder „A Pleasant Shade…“ sind für mich am „proggigsten“.
Für mich macht „Prog“ eher eine gewisse Gesamtkomplexität eines Albums aus. Ein Album mit z.B. 9 leicht verdaulichen Songs und einem vertrackten Longtrack ist für mich „unproggiger“ als ein zusammenhängendes Gesamtkunstwerk (wie die beiden genannten Alben).
Aber schwer zu definieren bzw. zu beschreiben und der „Grad der Progressivität“ ist auch nicht unbedingt ein Qualitätskriterium.