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von cgrage » Sonntag 14. September 2014, 22:26
U2 waren in den 90ern der Zeit voraus. In den 2000ern hat sich das alles wieder etwas verlagert. Bono wurde dann auch wieder zum Weltverbesserer. Am 13.06.1992 spielten U2 in Kiel und ich war dabei. Even better than the real thingWhere the Streets have no NameSoll eines der besten U2 Konzerte überhaupt gewesen sein.
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von Havoc » Sonntag 14. September 2014, 22:32
cgrage hat geschrieben:Am 13.06.1992 spielten U2 in Kiel und ich war dabei. Soll eines der besten U2 Konzerte überhaupt gewesen sein.
Fandest du es denn damals gut?
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von cgrage » Sonntag 14. September 2014, 22:48
Es war geil. Die Stimmung in der Halle war echt am kochen. Lag wohl auch daran, das es das kleinste Konzert der Tour war. Normalerweise wäre Platz für ca. 10.000 Leute in der Halle gewesen. Aufgrund der umfangreichen Technik waren nur ca. 6.000 Leute in der Halle. Man fühlte sich näher an der Band als sonst.
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von Havoc » Sonntag 14. September 2014, 23:00
U2 waren in den 90ern der Zeit voraus.
Definitiv. Was die Band auf "Achtung Baby!" und vor allem "Zooropa" und "Pop" abgezogen hat war schon risikobehaftet und visionär. Eigentlich fast verwunderlich, dass der Band dennoch so viele Leute folgen konnten. Aber...wer nicht wagt der nicht gewinnt. Vielleicht vergleichbar mit heutigen Opeth. Danach kam dann das aus meiner Sicht sehr gelungene 2000er Werk "All That You Can´t Leave Behind", das etwas zurück zu den Wurzeln ging. Vielleicht war dann das aus meiner Sicht ebenfalls sehr gute 2004er Album "How To Dismantle An Atomic Bomb" das letzte wirklich relevante U2-Album. Die 2009er "No Line On The Horizon" fand ich nicht mehr so ganz überzeugend...und auch wenn die Neue wirklich nicht schlecht ist ( Läuft mir bisher ganz gut rein....klingt sehr... poppig, modern, cool und locker. So ähnlich hatte ich mir die Neue auch vorgestellt. Die echten Hits haben sich bisher allerdings noch nicht herauskristallisiert) denke ich, dass die Band irgendwie so langsam an einem Punkt angelangt sein könnte wo vielleicht alles oder zumindest das Wichtigste gesagt worden ist. Könnte aber auch an mir liegen. 
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von Havoc » Dienstag 16. September 2014, 13:25
Schon ne Meinung zur neuen Scheibe Pillamyd? Ich finde sie sicherlich nicht überragend oder bahnbrechend aber schon ziemlich cool...in Noten ausgedrückt so 8 / 10.
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von enemy-of-reality » Dienstag 16. September 2014, 19:54
467 Millionen User lehnten „Geschenk“ ab
Tagelang hat Apple einem „Shitstorm“ von gewaltigen Ausmaßen getrotzt, nun haben empörte iPhone-Besitzer die Computerfirma aus dem kalifornischen Cupertino aber in die Knie gezwungen: Die Zwangsbeglückung mit „Songs of Innocence“, dem neuen Album der irischen Rockband U2, ist zu Ende. Apple-Kunden dürfen wieder selbst entscheiden, welche Musik sie in ihrer Playlist haben.
Apple stellte nun eine „SOI Removal“-Seite ins Netz, „SOI“ steht dabei für den Albumtitel. Die Art, wie die Funktion programmiert wurde, deutet auf einigen Druck hinter den Kulissen hin. Zum Unterschied von den meist makellos designten Apple-Seiten fehlt eine kompakte URL, auch für Redirects bei falschen Eingaben war offenbar keine Zeit. Einigermaßen säuerlich wird dort betont, dass, wer das Album löscht, es allenfalls auf umständlicherem Weg bis 13. Oktober gratis downloaden kann. Die Gefahr ist aber, geht es nach neuen Zahlen, gering.
Ein fragwürdiger „Download-Rekord“
Laut nun erstmals vorgelegten Angaben von Apple wurde das Album in den ersten sechs Tagen 33 Millionen Mal heruntergeladen. Die entsprechende Aussendung über den „Download-Rekord“ wurde im Namen von Apple-Vizepräsident Eddy Cue ausgesandt. Firmenchef Tim Cook, der den Gratisdownload vor einer Woche noch als einer der großartigsten Ideen der Firmengeschichte angepriesen hat, glänzt durch Abwesenheit. Denn auch wenn sich 33 Millionen nach viel anhört, untermauert es doch das Scheitern der PR-Aktion.
Korrekterweise müsste man angesichts der forcierten Musikverteilung formulieren, dass sich rund 467 Millionen iPhone-Besitzer aktiv gegen das Album entschieden haben, und sogar diese Zahl wäre zu gering: Wer seine Musik in der Cloud gespeichert hat und seine Playlists automatisch aktualisieren lässt, dem wurde das Album sofort direkt auf das Handy geladen. Alle anderen hatten und haben es ungefragt so lange in ihrer persönlichen Playlist, bis sie die Zwangsbeglückung auf dem eigenen Computer korrigieren und ihr Handy dann damit synchronisieren.
Verblendete iPhone-Besitzer, die „es nicht schnallen“
Außerdem zählte Apple bei den 33 Millionen „Downloads“ auch jene User mit, die in das Album per Stream oder „iTunes-Radio“ kurz hineingehört haben. Trotzdem ist die Computerfirma mit der Vorlage der Zahl ehrlicher als etwa U2-Manager Guy Oseary, der sagte, dass „sieben Prozent des Planeten“ nun Freude mit dem Album der Band haben. Wer sich über die Manipulation der eigenen Musiksammlung auf dem Handy ärgere, habe zudem nur den Horizont von U2 nicht erreicht. Man könne „nicht erwarten, dass jeder das jetzt schon schnallt“, so Oseary.
Es werde vielleicht „Jahre dauern“, bis die Masse verstanden habe, was U2 mit der Aktion - außer wohl einer kolportierten Abgeltung in dreistelliger Millionenhöhe - bezwecken wollten, so der Bandmanager. „Das ist dann aber nicht mehr unsere Sache.“ Aufgabe der Band sei es vor allem gewesen „sicherzustellen“, dass die Musik so weit verbreitet werde „wie nur möglich“. Klingen die Aussagen des Managers schon nicht bescheiden, werden sie vom Kommentar des U2-Sängers Bono noch in den Schatten gestellt.
Bono findet sich selbst „unerträglich“ gut
Auf der Band-Website steht Bono dazu, dass man mit Fug und Recht 500 Millionen User, also „eine Milliarde Ohren“, nicht danach gefragt habe, ob sie das Album wollen oder nicht. Als einzigen Grund, das Album nicht „wieder und wieder“ hören zu wollen, kann sich der Sänger demnach vorstellen, dass es von zu „unerträglicher“ Qualität und Intensität ist. Für all jene, die „Blut, Schweiß und Tränen von ein paar irischen Burschen in den Mistkübel“ werfen wollen, hat Bono nur Mitleid übrig.
Die Geldflüsse von Apple an die Band stellt Bono als kämpferischen Akt im Namen aller Musikschaffenden dar. Es gehe darum, Musik gratis zugänglich zu machen, aber Musikern künftiger Generationen trotzdem ein Einkommen zu garantieren. Schließlich lässt der Sänger mit einer Ankündigung aufhorchen, die Menschen ohne Faible für irischen 80er-Gitarrenrock als Drohung auffassen könnten: „Wir arbeiten mit Apple an coolem Zeug über die nächsten Jahre, Innovationen, die die Art, wie Musik gehört und gesehen wird, verändern werden.“ Quelle: http://orf.at/stories/2245877/2245893/Removal-Seite: https://buy.itunes.apple.com/WebObjects ... fferOptOut
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von Havoc » Dienstag 16. September 2014, 20:03
Als einzigen Grund, das Album nicht „wieder und wieder“ hören zu wollen, kann sich der Sänger demnach vorstellen, dass es von zu „unerträglicher“ Qualität und Intensität ist.
Haha. 
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von Eike » Dienstag 16. September 2014, 20:55
Das passiert, wenn man den Kopf im Arsch trägt: Sauerstoffmangel.
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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von Pillamyd » Freitag 19. September 2014, 16:56
Havoc hat geschrieben:Schon ne Meinung zur neuen Scheibe Pillamyd? Ich finde sie sicherlich nicht überragend oder bahnbrechend aber schon ziemlich cool...in Noten ausgedrückt so 8 / 10.
Ja, habe ich. Schönes Album. Das ich mir garantiert auch so gekauft hätte. Ist ein sehr cooles Album geworden. Etwas leichter als die Platte zuvor. Was auch gut ist. Obwohl mir die Platte sehr gut gefällt. Aber ein zweites "No Line On The Horizon" hätte ich dann auch nicht gebraucht. Die Band sprach von Einflüssen aus früheren Tagen. Ja, ein bisschen. 8 oder 8,5 / 10 passt.
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von cgrage » Montag 22. September 2014, 13:35
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