Thin Lizzy

Re: Thin Lizzy

Beitragvon Dr. Best » Samstag 25. Mai 2013, 17:58

Corsair wirst du mögen, find ich toller als das, was ich bisher von Dead Lord gehört habe.
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Re: Thin Lizzy

Beitragvon Jhonny » Samstag 25. Mai 2013, 18:06

Dr. Best hat geschrieben:Corsair wirst du mögen, find ich toller als das, was ich bisher von Dead Lord gehört habe.


ich behalte sie mal im Kopf... wenns sich ergibt, kann ich ja mal zuschlagen.
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Re: Thin Lizzy

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 1. August 2013, 08:47

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Re: Thin Lizzy

Beitragvon Arne Boewig » Dienstag 20. August 2013, 13:53

Da Phil Lynott heute 64 Jahre alt geworden wäre, hier mein liebster Song von Thin Lizzy

http://www.youtube.com/watch?v=76kgo431FDY
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Re: Thin Lizzy

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 5. September 2013, 23:46

Arne Boewig hat geschrieben:Da Phil Lynott heute 64 Jahre alt geworden wäre, hier mein liebster Song von Thin Lizzy

http://www.youtube.com/watch?v=76kgo431FDY


Eine superbe Wahl. Auf Augenhöhe mit 'Emerald'.
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Re: Thin Lizzy

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 5. Januar 2014, 02:44

04.01. --> Todesatg von Phil.

Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen für alle Unwissenden, sich hier ein bisschen schlau zu hören. :grins:
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Re: Thin Lizzy

Beitragvon Jhonny » Sonntag 5. Januar 2014, 18:46

Ich könnte mal wieder ne Thin Lizzy Runde machen und alle Alben am stück hören...
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Re: Thin Lizzy

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 12. Juni 2020, 16:04

THIN LIZZY "Thin Lizzy" (1971)

Bild

Neun Jahre nach der Diskographiekomplettierung dann endlich mal ein weiterer Versuch, mich näher mit der dünnen Liesel vertraut zu machen und mehr kennen zu lernen, als die obligatorischen Hits. Und nach dem Motto "first things first" fangen wir natürlich vorne an, mit dem Debütalbum von 1837 a.k.a. 1971.

Sehr bluesiger, warm groovender Rock'n'Roll mit ausdrucksstarkem Gesang, der allerdings auch noch hundert Prozent der alten Schule der Rock'n'Roller folgt. Proto-metallisches findet sich hier noch weniger als beispielsweise Priests "Rocka Rolla" oder den zeitgenössischen Werken Hawkwinds. Die Grundlage dessen, was Thin Lizzy später ausmachen sollte, findet sich aber sehr wohl. Bluesiges wie 'Diddy Levine', Proto-Hardrockiges wie 'Look What The Wind Blew In' oder Folkiges wie 'Eire' oder das für spätere Hits wie 'The Emerald' fast schon prototypische 'Return Of The Farmer's Son' stecken den späteren Rahmen schon ganz gut ab, wenn auch die Schlagzahl, der Drive und die Heaviness sich noch erhöhen werden. Fantastisch gesungen sind aber auch auf dem Debüt schon einige der ruhigeren Blues-Songs, wie etwa 'Clifton Grange Hotel', die auch großartige Gitarrenleads aufbieten, und so verdammt gefühlvoll und "heartfelt" wirken. Das gilt auch für die sehr folkrockigen Schlusstracks 'Saga Of An Ageing Orphan' und 'Remembering (Part 1)', der allerdings schon recht harte, angezerrte Gitarrensounds verbrät, so im KINKS-Stil, irgendwie.

Die 2010er CD-Auflage kommt mit stattlichen 9 Bonustracks, darunter der kompletten "New Day"-EP, inklusive des tollen Songs 'Dublin', der Single A-Seite 'The Farmer' und einigen Remixes aus dem Jahr 1977.
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Re: Thin Lizzy

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 12. Juni 2020, 21:29

Ich freue mich. Sehr.
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Re: Thin Lizzy

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 13. Juni 2020, 11:30

THIN LIZZY "Shades Of A Blue Orphanage" (1972)

Bild

Der Zweitling klingt spontan noch nicht nach einer Erhöhung der Schlagzahl, sondern gibt sich nochmals tief in den Sechzigern verwurzelt, was der bluesige Opener und das lässig schwofende 'Buffalo Gal' direkt klarstellen, und auch der kurze Piano-Rock'n'Roller "I Don't Want To Forget How To Jive" ist klassisch tanzbar und zitiert gar spürbar die 50er. Der erste progressivere Songs des Albums ist die fragile und bei aller Kürze doch sehr epische Ballade 'Sarah', die ganz besonders gefühlvoll gesungen ist. Das protometallische Erweckungserlebnis folgt dann erst an fünfter Stelle, aber dafür umso eindrucksvoller: 'Brought Down' ist aus meiner doch deutlich später sozialisierten Metallerperspektive einer der ersten echten Hardrock-Hits der Band, der schwere Riffs mit einem angezogenen Grundtempo, intensiven Leadgitarren und auch ein wenig mehr fiesem Grit im Gesang verbindet. Daran scheint die Band damals, vor knapp 50 Jahren zunehmend Gefallen gefunden zu haben, denn auch 'Baby Face' gibt sich ähnlich hard'n'heavy, so dass ich bereits jetzt sagen würde, das die echten Anfänge der "Stahlwerdung" der Band hier, im Herzstück des zweiten Albums zu finden sind, und das ist richtig guter Stoff, noch heute. Trotzdem ist das Album insgesamt noch recht weit davon weg, als echt hart rockendes Werk betitelt zu werden, denn schon bei 'Chatting Today' sind wir eher bei akustisch dominiertem, funky'n'folky Rock, dafür drückt 'Call The Police' wieder deutlich mehr, und beim ausladenden finalen Titelstück kommt eine ganz dicke Dosis psychedelischen Space Rocks zum Tragen, der zu jener Zeit auch gerade im Werden oder frisch geworden war.

Bei den auf dem 2010er-Rerelease erneut zahlreich vorhandenen Bonustracks begegnet und dann auch erstmals die unnachahmliche Lizzy-Version des Traditionals um das güldene Wässerchen im dickwandigen Glas. Auch die Single-B-Seite 'Black Boys Round The Corner' ist sehr fein, und die 77er-Remixes der Albumsongs sind sehr hörendwert, da erkennbar anders. Und ganz toll ist am Ende die BBC Radio 1 John Peel Session, die dann wirklich zeigt, wie heavy die Band schon 1972 sein konnte, die aber mit 'Saga Of An Ageing Orphan' auch mega-gefühlvoll sein kann.
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