Es soll aber auch noch andere gute Scheiben geben und nach viel zu langer Zeit hab ich dann vor kurzem The Perfect Element I gekauft allerdings ohne vorher irgendwas anzuhören. Und das erste Hören war ehrlich gesagt eine Enttäuschung, es kam mir vor wie jede Menge Intros die nie auf den Punkt kommen und ein, zwei Songs dazu. Dann hab ich diese Woche in der Arbeit beim Datenauswerten den zweiten Durchgang gewagt und der Eindruck hat sich um 180° gedreht. Ich hatte Mühe meine Begeisterung zu unterdrücken, konnte aber nicht genau benennen was sich geändert hat. Jetzt, kurz vor Ende der dritten Umdrehung, zeigt der Daumen weiterhin nach oben. Dieser Mix aus zerbrechlichen, emotionalen (Gesangs)Passagen, virtuosen Instrumentalfahrten und dem breit gefächerten Einfluss anderer Genres und Instrumente hat mich auch hier wieder erwischt. Also obwohl das neue Album ja anscheinend eher umstritten ist, hat es zumindest ein unbestreitbar Gutes mit sich gebracht: es hat die Band oft genug durch die Medien gehen lassen, sodass ich zumindest in den Genuss einer weiteren Prog-Perle gekommen bin



