Dream Theater

Re: Dream Theater

Beitragvon Havoc » Samstag 2. Februar 2019, 22:41

Pillamyd hat geschrieben:
cgrage hat geschrieben:Und da hier ja "Solitary Shell" gerade genannt wurde, für mich sind da die Anleihen an Peter Gabriel zu stark. Der Song an sich ist klasse und prima zum Luft holen geeignet. Aber irgendwie stört mich die Nähe zu "Solsbury Hill" doch zu sehr.


Krass, das kannte ich jetzt aber auch noch gar nicht. Ja die nähe ist nicht zu verleugnen.


Den Gabriel-Song kenne ich...habe von dem Vergleich mit "Solitary Shell" aber auch noch nie gehört. Ja. Die sind sich schon ähnlich. Und vielleicht diente das ja sogar als Anregung.
Aber soo extrem speigelt sich der Song nun auch wieder nicht in dem DT-Stück wider finde ich. Wie dem auch sei. Ich mag "Solitary Shell" sehr. Und auch der Übergang zum nächsten Stück ist cool.
Anscheinend passiert sowas aber öfters als man denkt...habe letztens einem Kumpel die neueste Steven Wilson-Album vorgespielt...da meinte dieser bei irgendeinem Stück..."Boah...voll krass bei Aerosmith geklaut". Das verwunderte mich. Da ich mich bei Aerosmith nicht auskenne konnte ich dazu leider nix sagen. Weiß aber wirklich nicht mehr welcher Song das war.
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Re: Dream Theater

Beitragvon Havoc » Sonntag 3. Februar 2019, 08:55

@Jhonny: Zur aktuellen Reihe....au wei...ich glaube wir hören die Band echt mit ziemlich unterschiedlichen Ohren. Da steht vieles drin was ich anders sehe. Am komischsten fand ich folgende Aussage...

Und dann folgen noch 41 Minuten Überlänge mit einigen interessanten Momenten, aber vielem, was nicht hängen bleibt. Eigentlich hätte die Band sich vom Titeltrack dieser Scheibe abschauen können, dass solche Konzepte einfach nicht zu ihr passen. Mike Portnoy darf solche Nummern bei NEAL MORSE begleiten, der das kompositorisch gut hinkriegt, aber DREAM THEATER ist bei den Songs weit unter 20 Minuten und Nicht-Konzept-Alben einfach besser dran. Natürlich sind nicht alle Ideen des Longtracks schlecht (mir gefällt 'Solitary Shell' zum Beispiel), aber es fehlt einfach die Magie, die andere DREAM THEATER-Songs auszeichnet.


Zumal du dann selbst ein paar Zeilen später schreibst, dass der 24-Minüter "Octavarium" mit zum besten gehört was die Band je komponiert hat. Was ich im übrigen auch so sehe.
Gerade tolle Longtracks sind doch das Markenzeichen von DT. Und ich finde auch den 42-Minüter nicht ansatzweise zu lang oder langweilig. Naja.
Trotzdem Daumen hoch für die Albenbesprechungen. :dafuer: :)
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Re: Dream Theater

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 3. Februar 2019, 11:02

Ich bin da eher beim Havoc.
Fand die Stelle die er zitiert hat auch verwirrend wenn ich ehrlich bin.

Aber auch hier wieder schön zu lesen. Meine kurze Meinung zu "Train Of Thought" und "Octavarium". Zu "Six Degrees.." ist ja schon einiges geschrieben worden vorher.

"Train Of Thoughts" hat viele herausragende Momente. Mir gefallen "Endless Sacrifice", "Honor Thy Father" und "Stream Of Consciousness " am besten. Ich war zwar zur Veröffentlichung noch kein Dream Theater Fan. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass Fans entweder total Steil auf die neugewonnen Härte gingen oder total vor den Kopf gestoßen wurden.
Letztens ein Interview vom leiblichen Vater von Mike Portnoy gelesen. Darin ging es auch um das "Honor Thy Father" und das viele dachten, das Lied sei gegen ihn gerichtet. Und ob er auch Leute kennt die das falsch verstanden haben. Er stellte daraufhin klar, dass beide immer ein gutes Verhältnis hatten. Mike hat es wohl auch klar gemacht, dass der Song sich nicht um seinen leiblichen Vater handelt.
Aber er mag den Titel sowie das Lied nicht :grins:

"Octavarium":
Mein erstes DT Album. Und dann auch noch an einem Tag, andem meine Schwester zur Welt kam. Ich lasse auf dieses Album nichts kommen. Daran hängen zu viele schöne Erinnerungen. Anders als beim Jhonny finde ich "Sacrificed Son" total super und "Never Enough" hab ich auch im Ohr. Man merkt vielleicht: zu dem Album geh ich in Verteidigungsmodus :grins:
Ich finde auch das Konzept zu dem Album hervorragend. Vor allem weil es zunächst nicht offensichtlich ist. Wer das noch nicht kennt, sollte es mal durchlesen. Sehr gut gemacht und dazu auch noch interessant.

Ich suche gerade das Interview mit Howard Portnoy raus, für die die es interessiert. Wurde mal im Forum von Mike Portnoy gepostet. Man muss ein bisschen runterscrollen, bis zum Beitrag 220. Interivew mit Howard Portnoy
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Re: Dream Theater

Beitragvon Jakob » Sonntag 3. Februar 2019, 14:51

Holger Andrae hat geschrieben:Ich habe gestern Abend mal wieder die "Dreanm Theater" angehört und plötzlich verstanden, woher die negativen Kommentare der Nicht-Möger kommen. Ich war schlussendlich beinahe etwas genervt.

Ich höre gerade seit langem mal wieder "Falling Into Infinity" und verstehe das "genervt sein" tatsächlich. Vor allem trägt LaBrie dazu bei, aber auch die Songs kratzen hart an den Nerven. Unglaublich, dass danach "Scenes..." kam, das mich nach wie vor überzeugt.
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Re: Dream Theater

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 3. Februar 2019, 15:03

Ja, LaBrie kann nerven. Vor allem live. Aber mir ging es in meinem Ausgangpost nicht um ihn. Die Musik berührt mich nicht mehr. Ich kann die spieltechnischen Fähigkeiten beklatschen, aber emotional erreicht mich das nicht mehr. Musiktheorie halt.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Dream Theater

Beitragvon Havoc » Sonntag 3. Februar 2019, 16:49

Holger Andrae hat geschrieben:Ja, LaBrie kann nerven. Vor allem live.


Auf Platte nervt er mich eigentlich nie. Bei den zwei Live-Konzerten die ich besucht habe auch nicht ansatzweise.
Nur bei den Live-DVDs kam mir der Gedanke schon mal kurzzeitig.
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Re: Dream Theater

Beitragvon Jakob » Sonntag 3. Februar 2019, 17:29

Holger Andrae hat geschrieben:Ja, LaBrie kann nerven. Vor allem live. Aber mir ging es in meinem Ausgangpost nicht um ihn. Die Musik berührt mich nicht mehr. Ich kann die spieltechnischen Fähigkeiten beklatschen, aber emotional erreicht mich das nicht mehr. Musiktheorie halt.

Jo, sehr ähnlich bei mir.
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Re: Dream Theater

Beitragvon cgrage » Sonntag 3. Februar 2019, 17:34

Kommt darauf an, wann man ihn gesehen hat. Ich hab Labries "dunkle Periode" wie er es nennt von 1995 bis 2002 mitbekommen und während der Metropolis 2000 Tour war es richtig schlimm.
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Re: Dream Theater

Beitragvon Jhonny » Sonntag 3. Februar 2019, 21:19

Meinungen können verschieden sein - cool, dass ihr das Special lest und euch auch dazu äußert.
Dass wir unterschiedliche Alben abfeiern zeigt doch auch, dass die Band mit ihren vielen Facetten ihre Anhänger hat.
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Re: Dream Theater

Beitragvon Hermann Wunner » Mittwoch 6. Februar 2019, 19:13

Jhonny hat geschrieben:Meinungen können verschieden sein - cool, dass ihr das Special lest und euch auch dazu äußert.
Dass wir unterschiedliche Alben abfeiern zeigt doch auch, dass die Band mit ihren vielen Facetten ihre Anhänger hat.

Genau, vor allem finde ich es auch viel spannender über die Alben zu diskutieren, die eben nicht als Meilensteine gelten. Wenn der vierte Teil online ist, wird es wohl ebenso Aufschreie geben :grins:. Beim fünften dürfte es dann wieder ruhiger werden, denn dass "The Astonishing" keine Glanztat war, darüber sind wir uns sicher alle einig.
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