So wie versprochen folgt nun die Track by Track Analyse des neuen Symphony X Albums vom dunklen Lord Revan
SYMPHONY X – Underworld (Track by Track) Overture (2:13)So diesmal geht es wieder mit einen Intro als eigenem Song los. Minute 1 erinnert leicht an Iconoclast und episch geht es weiter bis die Gitarren in den nächsten Song überleiten.
Starker Anfang(9,0)
Nevermore (5:30)Der erste veröffentliche Vorab-Song. Als ich das Lied zum ersten Mal gehört habe fand ich den Song nicht mal so besonders, aber der Song ist mit jeden hören gewachsen und mittlerweile höre ich den Refrain schon im Kopf wenn gar keine Musik läuft
"Nevermooore". Russel Allen singt mal wieder absolut genial und die Riffs und Soli sind auf einer Stufe mit den beiden Vorgängern und am Ende werden noch mal alle Register gezogen. (9,0)
Underworld (5:48)Weiter geht es mit dem Titeltrack. Klingt am Anfang erstmal so, dass er auch ohne Probleme auf der Paradise Lost hätte sein können. Treibend mit DoubleBass und dem aggressiven Gesang treibt es den Song vorwärts. Nach 2 1/2 Minuten singt Russel dann auch mal etwas höher und Pinella darf auch mal wieder zeigen, dass er Keyboard spielen kann. Ein verdammt abwechslungsreicher Song. Am Ende duellieren sich dann Romeo und Pinella nochmal bevor der Refrain wiederholt wird und es anschließend nochmal düsterer wird. (9,5)
Without You (5:51)Eine Ballade darf auf Underworld natürlich auch nicht fehlen, wobei es im Gegensatz zu "The Sacrifice" von Paradise Lost auch hier ein wenig schneller zugeht. Aber die Vocals von Russel stechen auch hier wieder hervor und ich habe das Gefühl, dass er noch nie so vielseitig gesungen hat. Ein wenig ruhiger und ich hätte vermutlich noch mehr Punkte gegeben, aber so bleibt es bei immer noch sehr guten (8,5)
Kiss Of Fire (5:10)Als nächstes folgt ein Song, welcher sich in zu den härteren Songs wie "Domination", "Heretic" und "Inferno" gesellt. "Domination" löst "Kiss of Fire" nicht ab, was aber auch verdammt schwer ist, aber er stellt sich auf eine Stufe mit "Inferno" und somit ein klein wenig vor "Heretic". Somit stimme ich Havoc in dem Punkt zu, dass "Domination" der beste härtere Song ist. (8,0)
Charon (6:07)Weiter geht mit einem Song welcher auch auf "The Damnation Game" oder "Twilight in Olympus" hätte stehen kann. Der Song erinnert mich an "The Orion" von der "Twiligth in Olympus". Die Soli sind natürlich wieder mal perfekt und der Song passt auch von der Lage auf dem Album perfekt als Abkühlung nach dem härteren "Kiss Of Fire". (9,0)
To Hell And Back (9:23)Der Anfang ist einfach nur der Wahnsinn. Absolut spitze und bisher der beste Anfang auf diesem Album. Ich finde Longtracks ja sowieso mit am Besten, ein guter Song kann bei gar nicht lang genug sein, aber er sollte abwechslungsreich und die Zeit verfliegen lassen. Dieser Song bietet zwar auch Soli, Breaks und Veränderungen aber das gewisse Etwas fehlt mir irgendwie, das was "Revelation" von der "Paradise Lost" zu meinem absoluten Lieblingssong macht. Schwer zu beschreiben, aber vielleicht wächst der Song ja noch weiter. Was aber nicht heißen soll, dass der Song schlecht ist, aber mehr als 9 Punkte sind bisher nicht zu machen. (9,0)
In My Darkest Hour (4:23)Das Tempo und die Härte werden wieder angehoben, aber dafür wird es wieder weniger komplex. Ein Song der ohne Probleme auch auf einem der beiden Vorgänger hätte stehen können ohne groß aufzufallen. Also Standardware, ohne aber deswegen komplett abzufallen und somit immer noch gute (8,0)
Run With The Devil (5:38)Der Einstieg in den Song gefällt mir schon besser als bei dem vorigen und Russel klingt auch ein wenig anders als bei den übrigen Songs, zu mindestens bis zum Refrain, da merkt man dann wieder welche Band hier am Werk ist. Am Ende folgen dann noch ein paar Soli, bevor der Refrain wiederholt wird und dann ist der Song auch schon zu Ende. (8,5)
Swan Song (7:29)Hier darf Pinella endlich mal die Führung übernehmen (Okay er hat den Song ja auch geschrieben, da verwundert das eher weniger), und stellt sich in Reihe mit den genialen "The Accolade I +II" und " "Communion And The Oracle". Russell beweist in diesem Song mal wieder, dass er einer der besten Sänger der Welt ist. Natürlich dürfen Gitarren und Keyboard Soli hier auch nicht fehlen. Der Song erinnert wirklich an die alten Alben und könnte ohne Probleme auch auf einem von denen stehen und würde trotzdem herausragen. Allerdings brauchte der Song auch ein paar Durchläufe, bevor er sein volles Potential entfalten konnte. Und so bleibt mir nichts anderes übrig als meinen Hut zu ziehen und für diesen Song die Höchstnote auszupacken. (10,0)
Legend (6:29)Hää wieso ist Winamp denn jetzt auch Schuffle gesprungen und hat eine andere Band ausgesucht. Moment mal, der Sänger ist aber definitiv Russell und von anderen Projekten mit ihm (außer ein Allen/Lande Album, aber das würde ich erkennen) habe ich doch gar keine Alben.

Das waren meine ersten Gedanken bei dem Song. Zumindest den Anfang finde ich für Symphony X ziemlich ungewöhnlich und auch den Song selber als Powermetal klingt erstmal anders als die normalen Symphony X Songs. Im Gegensatz zu den anderen finde ich den Song als Rausschmeißer aber perfekt geeignet, auch wenn er wie die meisten Songs ein paar Durchläufe brauchte um sich voll zu entfalten. (9,5)
Insgesamt beträgt der Notendurchschnitt des Albums somit 9,0 Punkte (ja gut 8,909090909090... aber wir runden auf 9,0 auf) und ich sehe es als ein klein wenig besser als "Iconoclast" an, welches ich mittlerweile ein klein wenig schwächer als noch zum Erscheinungsdatum einordnen würde, aber an das Meisterwerk "Paradise Lost" kommt auch dieses Album nicht heran.
Bisher streitet es sich mit "Alkaloids" - "The Malkuth Grimoire" um die Spitze im Jahrespoll, wobei das auch bisher meine einzigen Album aus diesem Jahr sind. Mittlerweile warte ich lieber ein wenig bis die CDs günstiger sind und kaufe die nicht mehr direkt am Erscheinungstag. Da mache ich nur bei den absoluten Favoriten Bands eine Ausnahme. So "Obscura" you're next. Ich hoffe ihr enttäuscht mich eben so wenig wie "Symphony X"