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von Oliver Passgang » Montag 25. Februar 2013, 13:36
Jakob hat geschrieben:Auf THE HAARP MACHINE bin ich sehr gespannt, die wurde ja ne komplett neue Band (bis auf den Gitarristen) innerhalb von 3 Wochen auf die Beine gestellt. Schön zu Hören, dass das geklappt hat!
Das hat man überhaupt nicht gemerkt. Die Jungs wirkten perfekt aufeinander eingespielt und hatten richtig viel Spaß an der Sache! Jakob hat geschrieben:AFTER THE BURIAL und digitaler Sound? Wie meinste das? Der Schlagzeuger triggert, keine Frage. Ist es das  ?
Die benutzen doch überhaupt keine analogen Verstärker mehr, oder? Der Sound kommt doch ausschließlich aus dem Kasten, wenn ich mich nicht komplett vertue. Und das hört man auch. Dadurch wird der Gitarrenklang so unglaublich hart und klinisch. Jakob hat geschrieben:BORN OF OSIRIS habe ich bisher noch nicht live gesehen, finde aber "The Discovery" ziemlich gelungen.
Ich bin enorm auf deine Einschätzung gespannt. Behaupte nachher nur nicht, ich hätte dich nicht gewarnt. 
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von Jakob » Montag 25. Februar 2013, 14:27
Die Prog-Plauderecke verkommt immer mehr zur Djent-Plauderecke  ^^ Oliver schrieb: Die benutzen doch überhaupt keine analogen Verstärker mehr, oder? Der Sound kommt doch ausschließlich aus dem Kasten, wenn ich mich nicht komplett vertue. Und das hört man auch. Dadurch wird der Gitarrenklang so unglaublich hart und klinisch.
Ahso. Ja, da haste Recht! Machen immer mehr Bands, auch ANIMALS AS LEADERS. Oliver schrieb: Ich bin enorm auf deine Einschätzung gespannt. Behaupte nachher nur nicht, ich hätte dich nicht gewarnt. 
Ich bin enorm aufs Konzert gespannt  ! Gebe dann asap Feedback!
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von Nils Macher » Montag 25. Februar 2013, 14:29
Jakob hat geschrieben:Die Prog-Plauderecke verkommt immer mehr zur Djent-Plauderecke  ^^ Oliver schrieb: Die benutzen doch überhaupt keine analogen Verstärker mehr, oder? Der Sound kommt doch ausschließlich aus dem Kasten, wenn ich mich nicht komplett vertue. Und das hört man auch. Dadurch wird der Gitarrenklang so unglaublich hart und klinisch.
Ahso. Ja, da haste Recht! Machen immer mehr Bands, auch ANIMALS AS LEADERS.
Auch PERIPHERY im Vorprogramm von DREAM THEATER. Und dann raucht ihnen das Rack ab und es gibt keinen Ton mehr 
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von Jakob » Montag 25. Februar 2013, 14:31
Nils schrieb: Auch PERIPHERY im Vorprogramm von DREAM THEATER. Und dann raucht ihnen das Rack ab und es gibt keinen Ton mehr 
LOL  !
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von Oliver Passgang » Montag 25. Februar 2013, 14:53
Ich habe mal einen eigenen Djent-Thread geschaffen. Das ist mittlerweile wohl angebracht.
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von Jakob » Montag 25. Februar 2013, 15:00
Mighty Oliver! Du bist der Größte  ! Ja, es ist angebracht  .
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von Christian Schwarzer » Montag 25. Februar 2013, 15:11
Salisbury hat geschrieben:Das limitiert die Rhythmnusgitarren ein wenig und zwar auf dieses typische "djent, djent, djent", die Harmonien oder sagen wir eher - Riffing - bleiben dabei auf der Strecke. Dazu ist mir der Sound generell etwas zu "geleckt". Halt voll auf Technik getrimmt. Ich persönlich stehe ja auch sehr auf möglichst komplexen Prog, aber die Komplexität suche ich eher in abgedrehten Sounds, kranken Harmoniewechseln, "seltsamen" Soundaufbauten. Bei Deinen Songbeispielen habe ich immer den Eindruck, die Musiker musizieren nach einer Formel, klar, einer sehr komplexen, aber für mich als bislang Djent-untrainierten Hörer entsteht der Eindruck, dass diese Rhythmusverschiebungungen und Betonungen immer irgendwie ähnlich sind. Was die Beiträge mit Gesang angeht: Alle Sänger waren gut, aber keiner irgendwie besonders, alle aus der Ecke- der Rabe würde sagen "faustfreies Alternativ-Genöle". Was für mich ja fast immer ein Qualitätsmerkmal ist.
Ich bedanke mich gleich mal mit für die Musik-Auswahl.  Eigentlich sollte ich ja total Djent- (und Prog-)affin sein, da ich auf technische Musik und "langweiliges Gitarrengenudel" etc stehe. Die "Brüllaffen"-vocs haben mich dann immer etwas von ersterem abgehalten, insofern kommt mir Sallys Frage nach cleanem Djent ziemlich gelegen. Und ich merke, dass ich ungefähr die gleichen Probleme habe. Interessanterweise unterläuft das Genre oftmals seinen Wunsch nach Komplexität selber durch diese extreme Rhythmusfixierung, bei der man vorzugsweise über Ewigkeiten hinweg mit zwei oder drei Tönen (oder meinetwegen auch Akkorden) Nachschlagsrhythmen spielt, die durchaus mantra-artig repititiv wiederholt werden, wodurch in der Tat eine Ähnlichkeit entsteht. Insofern freue ich mich auch auf die Entwicklungen hin zu einem reiferen Djent, bei welchem eine Linie bestimmt auch darauf kommt melodisch komplexer vorzugehen. Hinzu kommt, dass für mich "faustfreies Alternativ-Genöle" normalerweise überhaupt kein Qualitätsmerkmal darstellt. Aber bei aller Kritik muss ich sasgen, dass mir besonders CHIMP SPANNER und HACKTIVIST extrem gut gefallen, aber auch MODERN DAY BABYLON und THE ALGOYTHM.
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von Jakob » Montag 25. Februar 2013, 16:41
Christian schrieb: Ich bedanke mich gleich mal mit für die Musik-Auswahl.
Gerne  ! Christian schrieb: extreme Rhythmusfixierung, bei der man vorzugsweise über Ewigkeiten hinweg mit zwei oder drei Tönen (oder meinetwegen auch Akkorden) Nachschlagsrhythmen spielt, die durchaus mantra-artig repititiv wiederholt werden,
Das, was du hier beschreibst, trifft m.E. vor allem auf MESHUGGAH (der Ursprung allem, was Djent ist. So sagt man.) zu. Bei mir läuft MESHUGGAH nicht regelmäßig, ab und zu macht ein Album mal Spaß und es kristallieren sich eine handvoll Songs heraus, die ich auch außerhalb des Albums gerne höre. Was heute unter "Djent" läuft, hat sich von dem meiner Ansicht nach ziemlich abgespalten und differnziert - siehe bspw. die Linksammlung. Christian schrieb: Aber bei aller Kritik muss ich sasgen, dass mir besonders CHIMP SPANNER und HACKTIVIST extrem gut gefallen, aber auch MODERN DAY BABYLON und THE ALGOYTHM.
Schön  . CHIMP SPANNER ist halt teilweise voll von den 80ern beeinflusst, andererseits gibt es die volle Djent-Bedienung. MODERN DAY BABYLON ist wohl der Inbegriff des Djent, sehr fett und ALGORITHM sind sehr speziell  . Vor allem live sind sie sehr zu empfehlen!
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von Christian Schwarzer » Montag 25. Februar 2013, 18:41
Jakob hat geschrieben:Das, was du hier beschreibst, trifft m.E. vor allem auf MESHUGGAH (der Ursprung allem, was Djent ist. So sagt man.) zu.
Ja, so hab ich MESHUGGAH auch immer empfunden, konnte mich bis jetzt auch nicht recht damit anfreunden. Naja, du hast sicherlich einen extrem viel besseren Überblick, allerdings spielen diese Rhythmus-Pattern eigentlich auch bei allen der Beispielbands eine mehr oder weniger große Rolle, aber CHIMP SPANNER und HACKTIVIST gehen etwas "melodischer" zu Werke, weswegen ich sie auf Anhieb am meisten gemocht hab. ALGORITHM fallen ja sowieso so ziemlich komplett aus dem Rahmen, wobei ich mir gerade bei denen schwer vorstellen kann, sie live zu genießen (hab mir mal was angesehen). Wie auch immer, spannend ist das Ganze allemal.
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von Oliver Passgang » Montag 25. Februar 2013, 18:45
Christian Schwarzer hat geschrieben:allerdings spielen diese Rhythmus-Pattern eigentlich auch bei allen der Beispielbands eine mehr oder weniger große Rolle
Auf jeden Fall. Das ist (in Kombination mit der Palm-Mute-Technik) sicherlich der Grundpfeiler des Djent. So wie es im Thrash bretternde Riffs und im Black Metal disharmonisches Distortion-Geschwurbel sind. Christian Schwarzer hat geschrieben:ALGORITHM fallen ja sowieso so ziemlich komplett aus dem Rahmen, wobei ich mir gerade bei denen schwer vorstellen kann, sie live zu genießen (hab mir mal was angesehen).
Als Metal-Fan ist man tatsächlich etwas hilfos, wenn man dazu abgehen will.  Aber alleine die Tatsache, dass man das unbedingt will, spricht einfach für die Band. Richtig gut.
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