Antimatter

Re: Antimatter

Beitragvon Drumtier » Dienstag 25. Dezember 2012, 20:49

Ein Album das mit Riesenschritten wächst, eindeutig. War ich am Anfang noch ein wenig abgeschreckt vom vermehrten Elektronik-Einsatz und dem teilweise erhöhten Tempo (Double Bass bei Antimatter, wtf??) so bin ich mittlerweile hin und weg. Ob sie rockig nach vorne marschieren oder Mick's einzigartige Stimme nur von einem Keyboard-Klangteppich unterlegt wird, alles ergibt Sinn, trägt diese unüberwindliche Schwermut in sich und zieht einen kontinuierlich runter. Trotzdem fühlt man sich danach nicht müde und ermattet sondern eher, hmm, frisch und ausgeschlafen. Starkes Album!
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Re: Antimatter

Beitragvon Havoc » Freitag 28. Dezember 2012, 12:15

Habe noch nix von der Band. Habe mal reingehört. Klingt gut. Erinnert schon stark an Anathema. Und mit elektronischen Klängen konnte ich mich zuletzt in Form von "OSI" ja auch anfreunden. Sollte mir vielleicht mal was von der Band holen.
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Re: Antimatter

Beitragvon salisbury » Freitag 28. Dezember 2012, 12:42

Um den vollen Kontrast, den diese Band bietet, auszuloten, empfehle ich "Saviour", "Planetary Confinement" und "Leaving Eden". Erstere ist verspulte Elektronik mit viel Mädelsgesang, eher Trip Hop als Melancholic Rock, zweitere ist sehr trauriger Akustikgitarren-"Rock", meist nur Mick Moss und seine Gitarre und "Leaving Eden" eine Dark/Melancholic Rock Highlight. Hmm, und die Neue von allem ein bischen ;-)
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Re: Antimatter

Beitragvon Havoc » Freitag 1. Februar 2013, 22:30

So. Jetzt hat mich auch diese Band in ihren Fängen.

Ich finde die "Fear Of A Unique Identity" bisher äußerst stark. Man hat hier das Gefühl, dass man es mit einem echten Könner zu tun hat. Die Musik liegt in der Tat irgendwo zwischen Anathema und Katatonia. Das muss mir ja auch gefallen. Das große Plus der Band ist aber ganz klar der Gesang von Mick Moss. Richtig tolle Stimme hat der. :dafuer:
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Re: Antimatter

Beitragvon Oliver Passgang » Donnerstag 7. Februar 2013, 16:33

Hier hat mich der Promo-Song ehrlich gesagt etwas abgeschreckt. Fortschritt ist gut, elektronische Klänge sind sicher spannend, aber für mich passt letzteres irgendwie nicht zu ANTIMATTER. Nachdem nun aber doch alle ziemlich angetan sind, muss ich vermutlich doch mal ein Ohr riskieren.
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Re: Antimatter

Beitragvon Havoc » Donnerstag 7. Februar 2013, 21:11

Oliver Passgang hat geschrieben:Fortschritt ist gut, elektronische Klänge sind sicher spannend, aber für mich passt letzteres irgendwie nicht zu ANTIMATTER.


Ach. Finde das gar nicht so eklatant.
Vielleicht habe ich zuletzt aber auch einfach nur zu viel OSI gehört. ;-) :subber:
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Re: Antimatter

Beitragvon Oliver Passgang » Freitag 8. Februar 2013, 13:55

Ich habe mir nun nochmal 'Uniformed & Black' angehört. Inwiefern ist der Song repräsentativ für das Album?
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Re: Antimatter

Beitragvon Drumtier » Samstag 9. Februar 2013, 18:22

Was die Grundstimmung angeht schon einigermaßen repräsentativ, musikalisch nicht ganz so. Ist sicher einer jener bei denen die elektronischen Anteile am ausgeprägtesten sind und er ist auch einer der Schnellsten bzw sogar der Schnellste wenn ich mich richtig erinnere.

Ging mir aber genauso, dass ich anfangs von dem elektronischen Einfluss abgeschreckt war, aber ansonsten gibts daran für mich so gut wie nichts mehr auszusetzen. Hör dir vielleicht Firewalking an, da ist der Elektroanteil ungefähr auf Durchschnittsniveau aber der Song insgesamz etwas langsamer und ruhiger:
https://www.youtube.com/watch?v=UGYb5Dpc77E
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Re: Antimatter

Beitragvon Havoc » Samstag 9. Februar 2013, 18:56

Sogesehen sind die Songs eigentlich alle repräsentativ. Mal ist es halt was rockiger, mal ein wenig mehr elektronisch und mal was ruhiger...aber alles atmet die gleich melancholische Atmosphäre. Auch sehr schick finde ich den ziemlich dezenten Frauengesang. Und Micks Stimme ist wirklich erhaben. Momentan siedele ich das auf einem Niveau mit Katatonia und Anathema an. Locker. Habe das Album heute auf dem Spaziergang durch den Schnee durch Wald und Wiese gehört....ganz phantastisch. 9,5 / 10.
Irgendwann muss mindestens noch "Leaving Eden" her.
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Re: Antimatter

Beitragvon Drumtier » Freitag 15. Februar 2013, 01:01

salisbury hat geschrieben:Um den vollen Kontrast, den diese Band bietet, auszuloten, empfehle ich "Saviour", "Planetary Confinement" und "Leaving Eden". Erstere ist verspulte Elektronik mit viel Mädelsgesang, eher Trip Hop als Melancholic Rock, zweitere ist sehr trauriger Akustikgitarren-"Rock", meist nur Mick Moss und seine Gitarre und "Leaving Eden" eine Dark/Melancholic Rock Highlight. Hmm, und die Neue von allem ein bischen ;-)

Diese so beiläufig dahingesagte Erläuterung hat mich kurzerhand überzeugt ungehört gesagtes Album zu bestellen. Ich habs mittlerweile ein paar Mal gehört aber nicht sehr oft. Warum? Weils nicht geht. Unmöglich.

Ihr kennt dich diese süßen Warnungen auf manchen Alben mit etwas deftigeren Texten, nun, sinnvoll oder nicht, ich finde man bräuchte so eine Warnung für Planetary Confinement. Denn was da geboten wird ist wirklich nicht leicht zu verdauen. Ich hör durchaus einiges Doom oder Funeral Doom, ich steh drauf wenn einen Musik alle Freude heraussaugt. Oder besser gesagt alle Gefühle, das is ja das Schöne. Man kanns auch hören wenn man richtig mies drauf ist, weil einen die richtige Musik dann so schön betäubt und wieder neutral stellt. Ob dieses Album das auch kann weiß ich noch nicht, denn zur Zeit würd ich mir noch nicht trauen es auf die Probe zu stellen. Das hört man am Morgen und liegt dann den ganzen Tag im Bett weil man zu nichts mehr Lust hat. Man hörts zwischendurch weil man Lust auf schöne, ruhige Musik hat und vergisst am Ende was man eigentlich an dem Tag noch machen wollte. Also ohne Übertreibung, dieses Album ist gefährlich. Ich finds wunderschön aber so wie einen das ausquetscht und zermalmt und unter einer Schicht aus Lehm begräbt, das ist nicht mehr feierlich. Wahnsinnig schön aber echt harter Tobak!
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