|
|
Symphony X ... for world domination!Re: Symphony X ... for world domination!Ja, klar. Lass hören!
Re: Symphony X ... for world domination!Ich wäre auch dabei. Ich hab leider erst einen Durchgang geschafft. Aber ich fahr heute von Nürnberg weg. Knapp vier Stunden zugfahrt. Da bleibt genug Zeit fürs Musik hören.
Re: Symphony X ... for world domination!
Gerne doch!
Re: Symphony X ... for world domination!
Vier Stunden = Knapp 4 Durchläufe! Ich habe nun genau deren 4 hinter mir...und ja...die Songs entschälen sich nun und zeigen ihr Gesicht. Vielleicht schaffe ich es heute Abend. Wer ist noch dabei...Revan denke ich doch mal. Germon wohl nicht. Enemy Of Reality? Anyone else?
Re: Symphony X ... for world domination!Ich wäre auch dabei, kann aber nicht sagen ob ich es im Laufe der Woche schaffe was zu schreiben. Wird wahrscheinlich eher Samstag oder Sonntag werden.
Re: Symphony X ... for world domination!Na dann wollen mer mal. Hier meine Eindrücke nach sechs Durchläufen.
SYMPHONY X – Underworld (Track by Track) Overture (2:13) Düstere Trommeln und Männerchöre eröffnen. Dazu dann Orchesterklänge. Sehr atmosphärisch, majestätisch und mächtig. Bereits nach nur einer Minute fängt das Ganze dann erstmals so richtig an nach Symphony X zu klingen. Am Ende dann coole Gitarren, die direkt in den nächsten Song übergehen. Sehr cool. (9,0) Nevermore (5:30) Russel Allen singt erst mal ziemlich dunkel. Fast könnte man meinen hier wäre ein neuer Sänger am Werk. Aber bereits ein paar Sekunden später beim tollen „Neeevermoore“-Refrain singt er höher und bringt seine geniale Stimme voll zur Geltung. Der Song sprudelt nur so vor coolen Ideen, Breaks und Soli. Dazu das starke Drumming von Rullo als Unterbau. Das ist wirklich ein urtypischer Symphony X Song, der so auch auf den letzten beiden Werken hätte sein können. Und das ist ein Kompliment! Verdammt stark. (9,5) Underworld (5:48) Dieser Song ist anfangs vielleicht etwas unscheinbar und sticht nicht zwingend hervor. Aber ich habe so ein wenig den Verdacht, dass das einer der größten Grower auf der Scheibe sein könnte. Er ist ähnlich gelagert wie der erste Song, aber nicht ganz so rabiat. Man denkt die ganze Zeit so…och jo…typisch und gut. Bis dann erst bei Zeitindex 2:36 dieser zauberhafte Refrain einsetzt. Saugeil! Manch andere Band würde das Ding jetzt zehnmal widerholen und totnudeln. Nicht so diese Band. Sofort wird der Refrain abgewürgt und es geht erst mal anderweitig schön treibend im Midtempo weiter. Bis dann auch hier ein schickes Gitarrensolo eingebaut wird. Und dann kommt er doch noch mal…dieser Refrain. Wow! (9,5) Without You (5:51) Jetzt wird das Tempo mal so richtig gedrosselt. Es folgt eine echte Ballade. Und auch die beherrschen Symphony X wie kaum eine andere Band. Der Song erinnert (vielleicht auch wegen der Textzeile mit „Undone“) an die guten Adrenaline Mob wo Allen ja auch singt. Mittendrin wird das Tempo dann doch mal kurz angezogen. Aber ich bleibe dabei. Das ist keine Halbballade wie das überragende zehn Punkte Überwerk „Paradise Lost“. Das hier ist eher ne Viertelballade. Wie dem auch sei. Auch dieser Song ist von einer wahnsinnig tollen Hauptmelodie gezeichnet. Und Allens Vocals. Mein Gott. Was ein Sänger. (9,0)Kiss Of Fire (5:10) Uhh. Was ist das? Bereits nach ein paar Sekunden Blastbeats! Schnell ist klar. Das ist der Song, der auf „Iconoclast“ den Namen „Heretic“ trägt. Dieser war damals nicht wirklich mein Favorit obwohl ich ja eigentlich auf die harte Seite der Band abfahre. Und komischerweise gehts mir bei diesem Song hier ähnlich. Klar ist das gut und macht Spaß. Aber auch dieser Song ist für mich bisher klar der schwächste auf „Underworld“, was bedeutet, dass er an der Grenze zu „Spitze“ geradeso vorbeischrammt. Ich denke in der Sparte dieser härteren Songs wird für mich wohl auf ewig der Song „Domination“ vom 2007er Paradise Lost mein Favorit bleiben. Der Thread hier heißt ja auch nicht umsonst so. (8,0) Charon (6:07) Der Beginn lässt den Kopf gleich mitwippen. Allen singt erst mal ziemlich verhalten und mystisch (Uhhuhhu!) in diesem Midtempostück. Und schon wieder. Nach ca. 1:30 eine sehr feine Melodie die einen aber nicht so umhaut wie z.B. die im Titelsong. Hier werden erstmals so richtig Erinnerungen an die älteren Alben wach. Nach gut drei Minuten folgen dann wieder mal ein paar Solierungen. Yeah! Romeo. Du hast es einfach drauf die Dinger spannend und cool zu gestalten! Das hier ist sicher kein Übersong der einem Maulsperren verschafft. Aber er macht Spaß und ist gut für den Fluß des Albums. Zudem versprüht er als erster Song der Platte einen gänzlich anderen Vibe als die letzten beiden Alben und ist wohl auch deswegen wertvoll und wichtig. (8,5) To Hell And Back (9:23) Die Eröffnung dieses Songs ist einfach wundervoll. Mit einer DER Wow-Stellen des gesamten Albums. Mega! Das Stück ist dann eher treibend. Ähnlich wie der Vorgänger „Charon“. Nach ca. dreieinhalb Minuten guckt man dann mal wie lange der Song dauert und sieht, dass dies der Longtrack des Albums ist. Mhh. Eigentlich klingt das aber gar nicht wie ein 9-Minüter denkt man sich. Was soll da noch alles passieren? Und dann dieser Part ab Index 3:44. Das nächste Wow! Dann wieder ein Break. Schlagzeug und Soli geben sich die Klinke in die Hand. Allen fängt auf einmal wieder an zu shouten und wird deutlich aggressiver. Und er klingt wirklich angepisst. Hier findet wirklich ein Wechselspiel aus gefühlvollen Passagen, Aggressivität und etwas Frickelei statt. Irgendwie ein seltsamer Song. Und vor allem trotz der Breaks und Veränderungen irgendwie nicht wirklich sperrig. Auch dieser Song lebt mehr von seinem lässigen Fluss. Sehr ungewöhnlicher Longtrack und ganz anders als z.B „Iconoclast“ vom Vorgängeralbum. (9,5) In My Darkest Hour (4:23) Jetzt wird es wieder etwas härter und einfacher. Auch dieser Song erinnert mich ein wenig an Adrenaline Mob. Und auch an typische kürzere Hits der SymX-Vorgängerwerke. Typisch und gut. Die Hauptmelodie hat sogar Ohrwurmqualitäten. Ich könnte mir vorstellen, dass das Teil bei Leuten die die Band noch gar nicht kennen deutlich besser wegkommt als bei mir. Aber für mich ist der Song vielleicht der unspektakulärste der gesamten Platte. Müsste ich auf einen verzichten wäre es wohl dieser. Dennoch ist das absolut kein Filler wie meine Benotung hier untermauert. (8,0) Run With The Devil (5:38) Hier geht es nun ähnlich weiter. Auch eher ein Song der unspektakuläreren Sorte wenn man mit der Band vertraut ist. Aber er groovt und rockt auf jeden Fall mehr als der Vorgänger. Vor allem wegen diesen etwas komisch abgehackt gesungenen Melodien. Die klingen Besonders und cool. Am Ende folgen dann wieder ein paar geniale pfeilschnelle Soli von Romeo. Goil! Schickes Ding. (8,5) Swan Song (7:29) Der zweitlängste Song der Scheibe beginnt mit Keyboards. Kein Wunder. Ist dies doch der einzige Song der Scheibe, bei der nicht Romeo die Federführung hatte sondern der Keyboarder Pinella. Bereits sehr schnell folgt wieder eine hammermäßige Melodie. Dieser ist mir bei den ersten Rotierungen der Scheibe gar nicht so extrem aufgefallen. Aber nun mit jedem Durchlauf ist dieser Song gewachsen. Allen singt extrem gefühlvoll. Für mich ist das vielleicht das emotionalste Stück des Albums. Beleg dafür ist die Stelle ab Index 3:11. Meine Güte. Wenn das nicht einer der besten Sänger der Welt ist, dann weiß ich es nicht mehr. Vielleicht finde ich Allen auch deswegen gerade bei Symphony X so geil, weil er hier einfach alles singen darf. Hoch, Tief, Aggressiv, Emotional. Die gesamte Bandbreite eben. Dann streut Romeo mal wieder ein paar Soli ein. Und zwischendrin trumpft immer mal wieder der Keyboarder groß auf. Toll! Neben „Charon“ der Song, der am meisten an die alten Glanztaten erinnert. Wundervoll. Ach. Was solls. Ich zieh jetzt mal die Höchstnote. (10,0) Legend (6:29) Was soll nun noch kommen fragt man sich? Ballade, Thrashgranate, Ein typischer SymX-Song? Nix da. Nun folgt eine kleine Portion Powermetal! Natürlich ala Symphony X. Der Song ähnelt so wirklich keinem der bisherigen zehn Songs. Gefällt mir sehr gut. Und taugt auch als finaler Song der Scheibe sehr gut. Mit einem guten positiven Gefühl wird man hier nach Hause geschickt. Nur bei einer Sache bin ich mir aktuell noch nicht so ganz sicher. Und zwar, ob diese „Ahh-Ahh.Ahh“- Schreie bei Index 3:30 (und später noch mal) so richtig zu dem Song passen. Die Soli gegen Ende sind die vielleicht schnellsten und krassesten auf dem gesamten Album. Hier will Romeo zum Abschluss wohl noch mal zeigen was er so alles drauf hat. Gefällt mir richtig gut der Song. Aber ich komme wohl nicht umhin aufgrund der Ahh-Passagen einen halben Punkt abzuziehen. (8,5)
Re: Symphony X ... for world domination!Ja, da bin ich in großen Teilen bei dir. Ich finde übrigens, dass 'Swan Song' den Abschluss hätte bilden sollen. Irgendwie fühlt sich die Platte danach immer beendet an und dann kommt noch 'Legend', der so gar nicht wie ein Abschlusstrack wirkt. Habe ich in meiner Playlist sogar ab und zu mal umgedreht und fand, dass es dadurch schlüssiger wirkte.
Re: Symphony X ... for world domination!
Dass "Legend" gar nicht wie ein Abschlusstrack wirkt finde ich nicht mal. Aber mir kam der Gedanke auch schon, dass "Swan Song" dafür noch geeigneter gewesen wäre. Ich denke ich hätte "Legend" zwischen den relativ ähnlichen Songs "In My Darkest Hour" und "Run With The Devil" platziert.
Re: Symphony X ... for world domination!Dann gebe ich meinen Eindruck zur ersten Hälfte der Platte auch wieder. Der zweite folgt dann entweder im Laufe des Tages oder morgen:
Teil 1: Symphony X - Underworld Overture (2:13) Der Film beginnt. Könnte man meinen. Landschaften mit Feuer und Lava überzogen, schwebt die Kamera empor in den rauchigen Himmel und wenn die Gitarren einsetzen wird der Name eingeblendet „Symphony X - Underworld“. Bedrohlich, gefährlich und heiß. Tolle Einführung. (9) Nevermore (5:30) Vorab ja schon veröffentlicht worden. Habe aber bloß einmal reingehört. Ich finde den Refrain sehr toll. Habe dabei irgendwie das Gefühl, die Art von Gesangsmelodie noch nie gehört zu haben. Das Auf und Ab des Gesangs gefällt mir wahnsinnig gut. Was dann in den letzten ca. 2 Minuten abgezogen wird ist doch die pure geilerei, oder? (9,5) Underworld (5:48) So, also der Titeltrack... Treibende Bassdrums. Brettharte Gitarren und dann doch so viele tolle Melodien. Die Keyboard- und Gitarrenabfahrten nachdem Solo sind wahnwitzig. Dabei wird der Song wirklich zu keiner Zeit langweilig. Gerade weil der Song so Abwechslungsreich ist. Ich frage mich immer wie man bei so vielen Ideen es packt das so kompakt zu halten. Ich mein der Song besitzt einfach alles und es klingt nicht einfach zusammengewürfelt. (9,5) Without You (5:51) Vielleicht der erste ruhigere Song auf dem Album. Allerdings wird hier Allens Stimme von der Musik am auffälligsten getragen. Er sticht richtig heraus in dieser (Halb)Ballade. Und was er da wieder herauszaubert ist wieder einmal mehr bewundernswert. (8,5) Kiss Of Fire (5:10) Und schon wird das Tempo wieder hochgeschraubt. Und wie. Der ganze Song dreht dermaßen durch, dass es nur noch ein Fest ist. Egal ob der Bass, die Gitarre, das Schlagzeug, Allen oder die unterstreichenden Keyboards. Das Teil ist wohl der größte Abriss auf dem Album. Was da abgezogen wird ist heftig. Bei jedem Durchlauf bis jetzt bin ich komplett mit offenem Mund dagesessen. (9,5) Charon (6:07) Der erste Song, der mir gleich ins Ohr ist. Das liegt zum einen am etwas, wie ich finde, orientalischen Gesang Allens. Und ich finde den Refrain auch sehr eindringlich und einfacher zu erfassen als bei den Songs davor. Der Song geht gemäßigter vor als der Song davor. Und deswegen ist der auch meiner Meinung perfekt platziert. Nach der heftigen Fahrt von "Kiss Of Fire" ist "Charon" genau richtig. (9)
Re: Symphony X ... for world domination!
Aha. Dieses mal machst du hier also den Germon. Ist das zu fassen. Schon wieder liegt die größte Diferenz bei dem härtesten Song. Sollte mir das zu denken geben? Mal abwarten. Vielleicht zündet er ja später noch mehr. Ansonsten. Bei dieser Geschichte mit der Kompaktheit der Songs stimme ich Dir absolut zu. Das ist DIE große Stärke der Band. Es passiert unheimlich viel innerhalb der Songs. Und dennoch klingt es meist kaum verschachtelt. Dazu dann der Sänger mit dieser Power. Ey. Ich bin fast wieder soweit zu sagen, dass das hier meine einzig wahre Lieblingsband ist. Aber eigentlich ist das ja auch Dream Theater. Ach..egal..warten wir mal auf deren nächstes Album. Bisher finde ich "Underworld" jedenfalls total super. Aber noch nicht zwingend besser als "Iconoclast". Das hat bei mir aber auch einen mehr als guten Stand. An "Paradise Lost" kommt es aber nicht heran. So viel steht fast. Habe das kürzlich ja auch noch mal laufen lassen zum direkten Vergleich. Nee. Das ist definitiv unantastbar. Eine zweite kleine Abweichung ist übrigens deine 8,5 für "Without You". Da habe ich sogar eher zur 9,5 als zur 8,5 tendiert.
Zurück zu Prog / Rock / Hard Rock Wer ist online?Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste |
|