1. Iconoclast (10:51)
Am Anfang folgt mit dem Titeltrack auch gleich der längste Song des Albums. Sobald die Chöre einsetzen, weiß man sofort, dass es sich nur um eine Band handeln kann und zwar Symphony X. Nach knapp 2:40 Minuten darf Russel Allen dann auch endlich wieder zeigen dass er einer der besten Sänger des Planeten ist. Der Part:
"The chaos unseen rips
The midnight sky
Infernal machines arise
Flesh and steel collide"
ist jedesmal wieder zum niederkien.
Havoc hat geschrieben: Absolut genial ist die Stelle bei ca. 08:40, als es kurz ruhig wird und Russell Allen dann mit "Victory Or Death..."
Die Stelle ist wirklich genial und eines der Highlights des Songs.
Der Song brauchte aber auch bei mir mehrere Durchläufe, bevor ich seine ganze Genialität erfassen konnte.
9,5 bis 10,0 Punkte
2. The End Of Innocence (5:27)
Weiter geht es mit dem schon vorab Live gehört (und gesehenem) "The End Of Innocence". Der Song hörte sich live schon verdammt genial an und auf CD klingt er sogar noch besser. Der Song gefiel mir beim ersten hören auch fast schon am besten. Da kann ich nur die Höchstnote geben.
10,0 Punkte
3. Dehumanized (6:48)
Weiter geht es mit einem der härteren Songs des Albums. Der Song war ja der zweite neue Song der während der Show im Februar gespielt wurde und schon damals gefiel mir "The End Of Innocence" besser, was jetzt auch der Fall ist. Eventuell wächst der Song noch aber mehr als 8 Punkte sind bisher nicht drin, damit ist der Song aber auch der zweitschwächste des Albums und immer noch meilenweit davon entfernt schlecht zu sein.
4. Bastards Of The Machine (4:56)
Weiter geht es mit einem schnelleren Song, der mich ein wenig an "Eve Of Seduction" vom Vorgänger erinnert. Und wie "Eve Of Seduction" fande ich "Bastards Of The Machine" am Anfang auch nur ganz nett. Mittlerweile ist der Song aber noch gewachsen und gehört mit zu den sehr guten Songs.
9 Punkte
5. Heretic (6:25)
Weiter geht es mit dem härtesten Song von der ersten CD. Der Song brauchte auch mehrere Durchläufe bevor er mir gefiel. Mit einer der sperrigsten Songs bisher, aber mit einem tollen Refrain.
8,5 - 9 Punkte
6. Children Of A Faceless God (6:21)
Den Song konnte ich zu Beginn noch nicht wirklich einordnen, da er ein wenig an mir vorbeirauschte. Mittlerweile finde ich den Song ziemlich gut, auch wenn die Strophe am Anfang bzw. die Textzeile:
"All I am - I give to you
All my dreams and nightmares, too"
sich ihmo ein wenig seltsam anhört. Dafür gefällt mir die Stelle mit
"Somewhere unseen - there's something between
Is it the truth or a lie..."
und dem anschließenden Refrain umso mehr.
Wären die oben genannten Stellen die mir nicht so gut gefallen nicht im Song enthalten würde er 9 - 9,5 Punkte kriegen. So reicht es nur für gute 8,5 Punkte.
7. When All Is Lost (9:10)
Der Abschluss der ersten CD erfolgt mit diesem Piano-eingeleiten Song, welcher mich am Anfang an Paradise Lost vom letzten gleichnamigen Album erinnert, aber dieser Song nimmt nach knapp 2 Minuten ordentlich an Fahrt auf und wird zu einem verdammt epischen Stück. Besonders die Textstelle: "What went wrong? Where have all the heroes gone? Trading futures for a song we gave away" hat es mir angetan. Und das Keyboard und die Gitarre bei 4:40 erinnern mich ein wenig an die alten Songs der Band wie The Accolade oder Communion And The Oracle.
Der Song gehört wirklich zu den Besten längeren Songs von Symphony X und reiht sich ein zu The Accolade I + II, Through the Looking Glass, Revelation (Divus Pennae Ex Tragoedia).
Dafür kann es nur die volle Punktzahl von 10 Punkten geben.
Insgesamt haben wir damit 3 perfekte, 2 sehr gute Songs und 2 gute Songs.
Wie von Peter voraus gesagt wurde ich nicht enttäuscht. Das Album ist zwar ein wenig schwächer als Paradise Lost, aber dieses Jahr hat mich noch kein Album mehr begeistern können und ein Platz oben im Jahrespoll ist sicher.


) Aber dieser Song ist der welcher am stärksten gewachsen ist und gehört mit seinem Refrain mittlerweile sogar zu einem meiner Lieblingssongs der Scheibe. 9,5 Punkte