"Life Cycle" vermutete ich schon eher in Richtunf WATCHTOWER.
Wohingegen, "Sophisticated" und "Uneven" allein vom Artwork eher nichtssagend sind

|
|
Subsignal / Sieges EvenRe: Subsignal / Sieges EvenJa, das vermutete ich sogar.
"Life Cycle" vermutete ich schon eher in Richtunf WATCHTOWER. Wohingegen, "Sophisticated" und "Uneven" allein vom Artwork eher nichtssagend sind ![]()
Re: Subsignal / Sieges EvenStimmt, die Cover sind seltsam, aber ikonisch. Die Musik ist das exakte Gegenteil davon. Mich hat damals SIEGES EVEN von Stil und Feeling her immer etwas an MEKONG DELTA erinnert, beides ist roh, virtuos, ausufernd und komplex, etwas, dass man häufiger hören muss und das man auch nicht immer genießen kann. Und der Besuch der Oma wird dadurch auch nicht aufgewertet.
Re: Subsignal / Sieges Even
Ja, "Life Cycle" ist sehr stark von Watchtower "inspiriert". Sehr gut gelungen und daher auch erlaubt. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Subsignal / Sieges Even
Life Cycle ist ja dank kürzlichem Rerelease auf ZYX Golden Core zum Glück auch leicht erhältlich. Die Uneven taugt mir wenig, trotz des coolen Wolfgang Zenk an der Gitarre. Der Gesang läuft mir da gar nicht rein.
Re: Subsignal / Sieges EvenLoomis, echt? Das ist doch absolut meisterlich. Und war live übrigens hervorragend reproduziert! Und wild
![]()
Re: Subsignal / Sieges EvenGestern habe ich „Steps“ von SIEGES EVEN erneut gehört – und wieder gemerkt, wie eigen dieses Album für mich ist. Beim ersten Kontakt hatte ich vor allem mit dem Gesang zu kämpfen; er wirkte auf mich sperrig und ungewohnt. Mir gelang aber etwas, was zuvor nicht funktionierte: Denn diesmal habe ich anders hingehört. Mein Fokus lag stärker auf Harmonik, Bass und Schlagzeug – und plötzlich ergab sich für mich ein anderer Zugang.
Gerade die rhythmische Seite empfinde ich als verschachtelt und kantig, stellenweise auch überraschend. Hin und wieder blitzen Überraschungs-Momente auf, die mich an frühe 80er-Phasen von Rush erinnern, ohne dass das Album je wie eine Kopie wirkt. Diese Assoziationen sind eher Orientierungspunkte, an denen ich mich entlanghöre. Was sich da wohl verändert hat, ist mein Blickwinkel: Früher blieb ich an dem hängen, was mich irritierte. Heute nehme ich zuerst das wahr, was trägt. Bass und Schlagzeug bilden für mich so etwas wie ein Gerüst; auf diesem Fundament entfalten sich nach und nach die harmonischen Bewegungen und auch die Gesangslinien. Die emotionale Bindung stellt sich bei mir nicht sofort ein – sie wächst eher langsam, fast beiläufig, mit jedem Durchlauf ein Stück mehr. Im direkten Vergleich mit dem Nachfolger fällt mir auf, wie unterschiedlich mein Zugang ist. Dort finde ich schneller in die Melodiebögen hinein, empfinde vieles als unmittelbarer und wärmer. „Steps“ dagegen fordert mich stärker heraus. Ich begegne ihm mit Respekt – vielleicht gerade, weil es sich mir nicht sofort öffnet. Das ist natürlich nur mein persönlicher Weg mit diesem Album. Andere hören es womöglich ganz anders – unmittelbarer oder vielleicht auch distanzierter. Für mich bleibt „Steps“ ein Werk, das Geduld braucht und genau daraus seine besondere Qualität bezieht: Es erklärt sich mir nicht auf Anhieb, sondern erschließt sich Schritt für Schritt. Zuletzt geändert von Pillamyd am Montag 23. Februar 2026, 08:58, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Subsignal / Sieges EvenIch fremdel mit dem Album immer noch. Nach Jahrzehnten
![]()
Zurück zu Prog / Rock / Hard Rock Wer ist online?Mitglieder in diesem Forum: salisbury und 2 Gäste |
|