Leprous

Re: Leprous

Beitragvon Havoc » Montag 4. November 2019, 20:44

Peter Kubaschk hat geschrieben:Es ist mit The Ocean.


Cool. Danke für die Info.
Hoffentlich dann auch morgen. ;-)
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Re: Leprous

Beitragvon salisbury » Montag 4. November 2019, 20:45

Peter Kubaschk hat geschrieben:Es ist mit The Ocean.


Viel Spaß Peter!

Für München ist nicht einmal die Location klar, Freiheiz und Feierwerk bewerben das Konzert. Kein Problem für THE OCEAN, denn die sind ja doppelt besetzt (oder waren es früher), aber LEPROUS? :grins:
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Re: Leprous

Beitragvon Eike » Sonntag 10. November 2019, 14:28

Havoc hat geschrieben: "Pitfalls" bedeutet auf deutsch wohl "Tücken".


Ja, wobei im Deutschen "Tücken" viel dichter an der bewussten, hintertriebenen List ist als im Englischen. Metaphorisch würde ich "pitfalls" eher als "Fallstricke" übersetzen, wo manchmal etwas Schicksalhaftes oder Zufälliges mitschwingt, ein Unfall bei Unachtsamkeit, die präsente Gefahr einer Falle, die nicht unbedingt für die Person aufgestellt wurde, die hineintappt. Nichtmetaphorisch wörtlich ist ein "pitfall" eine Fallgrube, von der Wortstruktur her würde man ohne Wissen um den tatsächlichen Sprachgebrauch sogar eher naiv von einem Grubenfall ausgehen. Der Fall selbst ist es, den es zu Vermeiden gilt, weniger den Hintersinn der Falle. Wer anderen eine Grube gräbt, kann nicht nur selbst hineinfallen, sondern auch unbeabsichtigt für Beifang sorgen. Theoretisch müssen Gruben nicht als Falle gegraben worden sein, auch wenn sie Tier- oder Menschenwerk sind. Metaphorisch kann ein pitfall etwas sein, das eine Sache mit sich bringt, auch ganz ohne böse Absicht.

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Re: Leprous

Beitragvon Jakob » Sonntag 10. November 2019, 14:30

Darauf gehe ich in der Review ja auch ein, war nicht ganz einfach, da ne sinnvolle Übersetzung zu finden ^.-
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Re: Leprous

Beitragvon Eike » Sonntag 10. November 2019, 14:33

Ja, das ist immer schwer kontextabhängig.
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Re: Leprous

Beitragvon Eike » Sonntag 10. November 2019, 14:43

Ich mag das Wort sehr, weil es von fiesen Tücken über schwieriges Terrain, moralische Dilemmata bis hin zu Logikfehlern oder Sich-selbst-in-die-Falle-Gehen anwendbar ist. Unter dem Titel als rotem Faden könnte man eine breit gefächerte Kurzgeschichtensammlung veröffentlichen. The pit kann sogar religiös für die Hölle stehen.
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Re: Leprous

Beitragvon Havoc » Donnerstag 14. November 2019, 23:54

@Kubi: Kann es sein, dass die "Malina" bei Dir irgendwie etwas mehr gezündet und zugelegt hat?

"Pitfalls" ist seit und auch wegen dem Konzert tatsächlich noch immer in der Wachstumsphase. Ich finde das Album wirklich hervorragend. :)

Die "Aeolia" habe ich ja nun auch. Die ist im Gegensatz zur tollen "Tall Poppy Syndrome" wohl jetzt kein unbedingtes Muss. Aber gut ist die schon auch. Man erkennt bereits das
Potential der Band. Und zumindest stellenweise hört man hier schon typische Leprous Klänge und auch ein wenig vom späteren Einar-Gesang. Zur Komplettierung und Verfolgung
der Entwicklung der Band ist die schon auch ganz cool.
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Re: Leprous

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 15. November 2019, 01:22

Havoc hat geschrieben:@Kubi: Kann es sein, dass die "Malina" bei Dir irgendwie etwas mehr gezündet und zugelegt hat?

"Pitfalls" ist seit und auch wegen dem Konzert tatsächlich noch immer in der Wachstumsphase. Ich finde das Album wirklich hervorragend. :)

Die "Aeolia" habe ich ja nun auch. Die ist im Gegensatz zur tollen "Tall Poppy Syndrome" wohl jetzt kein unbedingtes Muss. Aber gut ist die schon auch. Man erkennt bereits das
Potential der Band. Und zumindest stellenweise hört man hier schon typische Leprous Klänge und auch ein wenig vom späteren Einar-Gesang. Zur Komplettierung und Verfolgung
der Entwicklung der Band ist die schon auch ganz cool.


Nun, ich fand "Malina" schon bei VÖ stark, aber ja, es hat schon etwas nachgezündet noch. Nur 'Bonneville' und 'The Last Milestone' finde ich immer noch schwierig. Aber das gilt auch nicht nur für "Malina", die Band insgesamt hat noch mal einen Schub bei mir bekommen. Auch "The Congregation" und - mit Abstrichen - "Coal". Dennoch würde ich "Pitfalls" immer noch als bestes Album seit "Bilateral" einsortieren. Es wird wohl für die Top10 reichen. Sowohl Live als auch auf Scheibe.
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Re: Leprous

Beitragvon Havoc » Freitag 15. November 2019, 22:03

Peter Kubaschk hat geschrieben:Nur 'Bonneville' und 'The Last Milestone' finde ich immer noch schwierig.


"Bonneville" finde ich mittlerweile sogar ziemlich cool und interessant. So schwierig ist der Song eigentlich gar nicht.
Aber "The Last Milestone" ist schon eine zähe Angelegenheit. Das stimmt. Auch der Titelsong ist ähnlich.

Beim neuen Album finde ich die Bonussongs des Digis mal sehr sinnvoll. Mit "Golden Prayers" ein aus meiner Sicht echt cooler Song, der erst nach Malina online
veröffentlicht wurde und halt der Coversong des kultigen Massive Attack-Albums. Kein Livezeugs, kein Demokrempel, kein 3-D Bild....einfach zwei echte Songs, die
sicher viele gerne auf CD gepresst haben wollten. :dafuer:
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Re: Leprous

Beitragvon Hermann Wunner » Samstag 16. November 2019, 12:01

Hab die Neue grade wieder mal gehört und werde immer noch nicht ganz arm damit. Irgendwie ist mir da zuviel Fokus auf den nichtmetallischen Elementen. Etwas mehr Härte hätte das Teil schon vertragen können. Naja, vielleicht wirds noch. Bisher finde ich die Scheibe allerdings am unspektakulärsten in der Diskographie.
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