Leprous

Leprous

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 28. August 2011, 20:03

Ich hatte ja gedacht, dass der Havoc im Überschwang einen Thread aufmacht, aber dem ist nicht so.

LEPROUS ist eine norwegische Prog Band, die aber weit davon entfernt ist Anti-Schaf-Stelzen-Prog zu spielen. Eigentlich hätte ich gar geglaubt, dass das nicht nur Havok-Prog ist, sondern auch Raben-Prog. Aber das Federvieh windet sich noch etwas.

Auf jeden Fall sind LEPROUS in der Basis durchaus metallisch, sind grenzenfrei und unterstützen livehaftig einen gewissen IHSAHN als Backingband, was man der Musik an der ein oder anderen Stelle durchaus anmerkt.

Das Cover ist übrigens auch toll:
Bild

Rezi ist hier:
http://powermetal.de/review/review-Lepr ... 18744.html

Gruppentherapie:
http://powermetal.de/content/artikel/sh ... ,7393.html

Interview:
http://powermetal.de/content/artikel/sh ... ,7382.html

Musik für Frösche, Schafe, Blautiere und viele andere mehr.
Benutzeravatar
Peter Kubaschk
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 21958
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 10:16

Re: Leprous

Beitragvon Jesus » Sonntag 28. August 2011, 20:04

Hörbeispiele?
Benutzeravatar
Jesus
Super-Duper-Mega-Ober Metaller
 
Beiträge: 10890
Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 13:20
Wohnort: Das Herz Preußens

Re: Leprous

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 28. August 2011, 20:08

Benutzeravatar
Peter Kubaschk
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 21958
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 10:16

Re: Leprous

Beitragvon Jesus » Sonntag 28. August 2011, 20:46

Das tönt nicht verkehrt. Damit könnten sich Schafe möglicherweise anfreunden. Stellenweise mag ich etwas TOOL raushören. Der "Evil Track" hat was von MAUDLIN OF THE WELL, der Abschlusstrack enthält möglicherweise ein Körnchen PAIN OF SALVATION. Klingt doch insgesamt recht eigenständig und bunt gemischt. Das Stimmchen vom Sänger erscheint mir allerdings etwas dünn. Ich mache mal 'ne geistige Notiz.
Benutzeravatar
Jesus
Super-Duper-Mega-Ober Metaller
 
Beiträge: 10890
Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 13:20
Wohnort: Das Herz Preußens

Re: Leprous

Beitragvon Teichfrosch » Sonntag 28. August 2011, 20:56

Alles was ich bisher gehört habe fand ich überzeugend, ich werd mir das Album besorgen. Schön, dass es jetzt einen Thread dazu gibt.
Benutzeravatar
Teichfrosch
Metalhead
 
Beiträge: 3170
Registriert: Montag 17. Mai 2010, 00:18

Re: Leprous

Beitragvon Havoc » Montag 29. August 2011, 20:41

Stimmt. Normalerweise wäre die Thread-Eröffnung mein Ding gewesen. :subber:
Hatte wohl einfach noch keine Zeit dazu.
Hätte auch gedacht, dass Rüdiger das noch etwas besser gefallen würde. Vor allen Dingen wundert mich seine Aussage in der Gruppentherapie in der er sagt, dass das teilweise kompositorisch verstörend sei. Das finde ich eigentlich überhaupt nicht. Ich selbst benötige aber auch noch weitere Durchgänge bis ich das Album abschließend bewerten mag. Toll ist es auf jeden Fall. :)
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23746
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Leprous

Beitragvon Jesus » Montag 29. August 2011, 20:45

Havoc hat geschrieben:Vor allen Dingen wundert mich seine Aussage in der Gruppentherapie in der er sagt, dass ihm das Songwriting teilweise etwas zu bizarr sei.


Hehe. Wo doch "Recipe Ferrum!" und "Grand Declaration of War" so alles andere als bizarr sind.
Benutzeravatar
Jesus
Super-Duper-Mega-Ober Metaller
 
Beiträge: 10890
Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 13:20
Wohnort: Das Herz Preußens

Re: Leprous

Beitragvon Havoc » Montag 29. August 2011, 21:00

Jesus hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:Vor allen Dingen wundert mich seine Aussage in der Gruppentherapie in der er sagt, dass ihm das Songwriting teilweise etwas zu bizarr sei.


Hehe. Wo doch "Recipe Ferrum!" und "Grand Declaration of War" so alles andere als bizarr sind.


Habe mich vertan. Kompositorisch verstörend hat er geschrieben. Den Gesang hat er teilweise als bizarr beschrieben. Aber auch das verstehe ich nicht ganz. Ok. Ich weiß nicht wie wirr das Album auf Leute wirkt die vielleicht nicht ganz so viel Prog hören. Ich finde es jedenfalls gar nicht komisch, verstörend oder wirr. Sondern eher abwechlungsreich, songdienlich und einfach toll.
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23746
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Leprous

Beitragvon Jesus » Montag 29. August 2011, 21:07

Havoc hat geschrieben: Den Gesang hat er teilweise als bizarr beschrieben.


Komisch. Ausgerechnet den Gesang fand ich eher gewöhnlich und etwas dünn. Über bizarren Gesang hätte ich mich mehr gefreut.
Benutzeravatar
Jesus
Super-Duper-Mega-Ober Metaller
 
Beiträge: 10890
Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 13:20
Wohnort: Das Herz Preußens

Re: Leprous

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 29. August 2011, 21:12

Leute, reißt das doch nicht aus dem Zusammenhang:
Rhythmisch vertrackt, gesanglich zwischen schön klar und bizarr abgedreht, und kompositorisch zwischen faszinierend und verstörend, ist den fünf Herren ein Album gelungen, das sich durchwegs auf höchstem Niveau bewegt, aber leider hier und da auch ein wenig an den Nerven zerrt.

So sind sowohl "bizarr" als auch "verstörend" für mich grundsätzlich mal absolute Qualitätsmerkmale des Rabenprog. Wenn solche Elemente nicht vorhanden sind, dann empfinde ich Musik gar nicht mal als progressiv. Das einzige, was in meinem GT-Beitrag als negatives Element verankert ist, das ist der letzte Halbsatz des obigen Zitats, nämlich, dass die Scheibe "hier und da ein wenig an den Nerven zerrt". Das ist dann der Fall, wenn sich mir noch nicht erschlossen hat, was die Band hier tut und es sich für mich noch nicht stimmig einfügt, weil mich die Passagen quälen, ohne dass ich das genau festmachen könnte. Solche Momente hatten am Anfang bei mir auch Alben wie die von Jesus genannten "GDOW" oder "RF!", und es hat jeweils viele Durchläufe gebraucht, bis die Scheiben bei mir den Ausnahmestatus erlangt haben, den sie jetzt haben. Letztlich ist es bei Mayhem und Tormentor aber gerade der Wahn, das Bizarre und das Verstörende, was die Scheiben letztlich über die Schwelle gehoben hat. Das heißt, dass mir LEPROUS vielleicht sogar nicht verstörend genug ist, um mich vollends zu packen. Mal schauen. Ich habe ganz bewusst im letzten Satz die Möglichkeit angedeutet, dass das Album noch wachsen kann. Das entscheidet sich halt leider nicht in den paar Wochen der Soundcheck-Bearbeitung. Um "Ordo Ad Chao" sauber einzuschätzen und reviewen zu können, habe ich drei Jahre gebraucht.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35285
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Nächste

Zurück zu Prog / Rock / Hard Rock

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast