Um dann mal wieder zurück zur Band zu kommen.
Havoc hat geschrieben:Ich habe bisher zwei Alben von Witherfall. Die "Nocturnes And Requiems" und die "A Prelude Of Sorrow". Gefallen mir beide gut, aber wie so oft ist der Sänger das Salz (oder eben auch das fehlende Salz) in der Suppe. Dabei mache ich ihm überhaupt keinen Vorwurf und kann es sogar gut verstehen, wenn manch ein Fan den überragend findet. Aber bei mir zündet er eben nicht vollends und kann es mit meinen Faves wie z.B. Russel Allen

...einfach nicht aufnehmen.
Ich dachte erst der Vergleich mit Russell hinkt ein wenig. Aber wenn man von dem Spirit und der Energie ausgeht, dann gibt es da doch Gemeinsamkeiten. Ergo, verstehe ich. Ich fand den Sänger in der Kombi mit der Musik erst zu schrill. Aber vor allem der Opener belehrt mich eines Besseren.
Havoc hat geschrieben:Und auch die Musik hat es schwer an Vergleichbands wie Nevermore heranzukommen. Wobei mir auffällt. Eigentlich jede Band die in eine ähnliche Schublade wie Nevermore gesteckt wird kommt nicht ganz an deren Klasse heran. Finde ich zumindest.
Genau!
Bei so einer markanten Band mit Signature Sound ist es besser, dass nicht unbedingt in den Vordergrund zu stellen. Wenn man aber überall auf die Vergleiche aufmerksam gemacht wird, ist es schwer, das abzuschalten. Wie gesagt, ich hatte erst auch nicht so bock darauf. Aber, Jetzt mit den weiteren Alben finde ich doch, dass da gar nicht mal so viel "Nevermore" drinsteckt. Beziehungsweise nicht in dem Übermaß, zu dem es öfters gemacht wird.
kingdiamond hat geschrieben:Eigentlich passen mir hier musikalisch sämtliche Zutaten, warum dann die Band nur so wenig gehört?
Ich glaube, die Erklärung müsste ich jetzt aus Holgers und Havocs Post basteln. Ich kann nicht sagen, warum die damals bei mir nicht im Fokus geblieben sind. Zumindest hatten es zu dieser Zeit auch COMMUNIC als artverwandte Band schon deutlich schwerer bei mir. Aber WITHERFALL sind ja auch kein reiner NVM-Klon. Ich denke, es war bei mir einfach die richtige Musik zur „falschen Zeit“. Letztes Jahr hat es das aktuelle Album bei mir deutlich leichter gehabt, auch wenn es letztlich nicht für die Top10 gereicht hat.
Ich starte einfach mal einen neuen Anlauf - mal sehen was der bringt!
Also um die Fragen im Ausgangspost zu beantworten: grundsätzlich halte ich viel von der Band. Nach aktuellem Stand wäre die „Sounds Of The Forgotten“ - mangels tieferer Kenntnis der anderen Alben - mein Lieblingsalbum.
Da sehe ich viele Gemeinsamkeiten. An COMMUNIC habe ich da gar nicht gedacht, ist ja aber auch kein Geheimnis, dass ich mit denen wenig anfangen kann. Falsche Zeit trifft es auch bei mir ganz gut und ja, eben auch das letzte Album hat es mir einfacher gemacht. Auch wenn ich davor keine ganzen Alben sondern nur einzelne Songa gekannt habe.
"Nocturnes & Requiems" und "Curse Of Autumn", so viel akn ich schon verraten, scheinen härtere Brocken zu sein, als die "Sounds Of The Forgotten"zu sein. Aber ich bin sehr angetan von dem, was ich bös jetzt gehört habe und das scheint auch zu wachsen. Aber ich spreche hier auch von jeweils drei Durchläufen.