AOR-"Radio"

Re: AOR-"Radio"

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 21. Mai 2020, 00:39

Das geht ja sogat... Ich hätte mir damals diese komplette Box holen sollen :-/
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Re: AOR-"Radio"

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 21. Mai 2020, 00:40

Peter Kubaschk hat geschrieben:Du, das habe ich auch nie verstanden. Sie dachten, der Name Harem Scarem sei nicht gerade verkaufsfördernd (was wahrscheinlich stimmt), wie man dann aber auf den Namen RUBBER und auf dieses Artwork

Bild

kommt, ist mir auch ein absolutes Rätsel.


Das Cover hat echt Comedy-Potenzial. :grins:
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Re: AOR-"Radio"

Beitragvon Eike » Montag 24. Juli 2023, 18:14

Ich packe es einfach auch hier mal rein, selbst wenn man POISON mit dem Gr0ßteil ihrer Songs nicht gerade unter AOR einordnen würde; aber manche Titel qualifizieren sich dann eben doch: 'Stand', 'Until You Suffer Some (Fire And Ice)', 'Theatre Of The Soul', 'Blind Faith', die über den reinen Sleaze-Rock hinausweisen, eine gehörige Prise Rhythm and Blues in den Bandsound mit einfließen lassen und eben etwas getragener sind, ohne dewsegen komplett in der klassischen Hardrock-Powerballaden-Schiene nach Scheme F stecken zu bleiben.

Das komplette Album "Native Tongue" ist übrigens ein unglaublich starkes Rockwerk. Leider wurde die Band vom Image her komplett in der Hairmetal-/Poser-Schublade abgelegt und von manchen Rockfans deswegen als vermeintliche Sellouts rigoros abgelehnt.

Ja, kann man so sehen, bezüglich des Frühwerks; und das sind damals auch weitgehend bruchlos ganz simple Songs mit teilweise eingängiger und schöner Melodie aber eben weniger Punch als beispielsweise bei SKID ROW und eben immer wieder sehr ähnlichen Sex-und-Suff-und-Rock-Party-Texten gewesen.

Aber:
So ähnlich wie SKID ROW mit "Slave To The Grind" nach dem vielbeachteten Sleaze-Debüt ein etwas tiefer gehendes Album ablieferten, von dem in der breiteren Öffentlichkeit schon weitaus weniger Notiz genommen wurde als von den totzunudeln veruchten (aber nie geschafften) Single-Hits '18 And Life', 'I Remember You' und 'Youth Gone Wild', erging es auch POISON mit "Native Tongue"; dabei ist das in jeder Hinsicht ein reiferes, abwechslungsreicheres, auch thematisch vielfältigeres, perfekt arrangiertes und produziertes Album. Richie Kotzen hat da nochmal eine ganz andere Note mit rein gebracht, ziemlich bluesrockig und vor allem funky, irgendwie grooviger und auch härter, teils sogar mit einer Prise Soul versehen, andererseits aber eben mit dem klassischen Stadion-Hardrock, wie man ihn von POISON mit seinem Vorgänger C. C. DeVille her kennt, nahtlos verschmolzen. Ziemlich heiße Scheibe!
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