Zero Hour

Zero Hour

Beitragvon Havoc » Donnerstag 3. Juni 2010, 10:12

Ein Album hat in dieser Woche mein musikalisches Weltbild neu geordnet. Es hat mich richtiggehend umgehauen…so dermaßen wie schon kein Album seit Ewigkeiten mehr. Da denkt man, man würde schon die meisten wichtigen Sachen im Bereich Prog/Frickel kennen und dann stößt man so mir nichts dir nichts auf einen solchen Kronjuwel. Die Rede ist von „The Towers Of Avarice“ der Band Zero Hour. Ok. Zero Hour war mir ja schon seit längerem ein Begriff. Habe mir aber nie was bestellt, da ich davon ausging, dass da wirklich ausschließlich nur rumgefrickelt wird. Zudem hätte ich nie damit gerechnet, dass die so dermaßen geil sein könnten. Aber dieses Album ist viel mehr als nur Gefrickel. Gut, die ersten beiden Songs laufen schon ziemlich im roten Bereich. Aber beim nächsten Song werden wunderbare ruhigere atmosphärische Passagen eingebaut. Und „Reflections“ könnte glatt als Ballade durchgehen. Aber keine Angst. Die ist wunderschön und mega emotional. Kein Schmalz in Sicht. Weiter geht´s mit dem 15-minüten Kernstück des Albums. Darin werden dann quasi alles Stärken vereint. Manche Passagen klingen sogar relativ „normal“, was dem ganzen die perfekte Note verleiht. Stupides Gefrickel geht definitiv anders. Spätestens der tolle ruhige Rausschmeißer „The Ghosts Of Dawn“ katapultiert einen dann endgültig in ein anderes Universum! Erwähnt werden sollte noch, dass der Sänger absolut göttlich ist. Teilweise klingt seine Stimme nach einem Gebräu aus Devin Townsend/Buddy Lackey finde ich. Vielleicht auch nicht. Jedenfalls hat er eine sehr coole Stimme und setzt diese auch gekonnt ein. Wahnsinn! Die 45 Minuten vergehen echt wie im Flug. Ihr habt gemerkt…ich bin mehr als begeistert. Ich kann es kaum fassen wie geil das Album ist. Wenn der Test Of Time nun noch bestanden wird, dann könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das Album einen festen Platz in meinen All Time Lieblingsalben finden wird. Hammer!

Bild

Zur Discographie sei noch gesagt, dass soweit ich weiß bei „A Fragile Mind“ ein anderer Sänger an Bord ist und bei den beiden letzten Alben noch ein anderer. Sollte man vielleicht wissen.

Discographie:

Zero Hour 1999
The Towers Of Avarice 2001
Metamorphosis 2003
A Fagile Mind 2005
Specs Of Pictures Burnt Beyond 2006
Dark Deceiver 2008
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Re: Zero Hour

Beitragvon Peter Kubaschk » Donnerstag 3. Juni 2010, 10:35

Das Debüt von 1999 wurde 2003 als "Metamorphosis" neu veröffentlicht. Da braucht man also nicht beide von. Ansonsten kann ich nur sagen, dass dir dann wohl jedes Album von ZERO HOUR gefallen wird, denn die Sänger sind allesamt toll. "A Fragile Mind" und "The Towers Of Avarice" liegen zwar schon etwas vorn, aber "Specs Of Pictures..." und "Dark Deceiver" sind ebenfalls toll. Muss ich echt mal wieder hören!
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Re: Zero Hour

Beitragvon Julian Rohrer » Donnerstag 3. Juni 2010, 11:14

Eine dieser Bands, auf die ich recht bald gestoßen bin, nachdem ich hier angefangen habe. Dank Kubis Missionarstätigkeit in dieser Richtung bin ich mit der "Specs..." eingestiegen, die mich echt von den Socken gehauen hat. Als dann die "Dark Deceiver" rausgekommen ist, habe ich sie mir gleich besorgt und kann mich seitdem nicht entscheiden, welche mir mehr taugt. Aber das muss ich ja auch gar nicht, denn letztendlich sind beide toll :)
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Re: Zero Hour

Beitragvon Havoc » Donnerstag 3. Juni 2010, 11:51

Das Debüt von 1999 wurde 2003 als "Metamorphosis" neu veröffentlicht. Da braucht man also nicht beide von.


Ahh. Danke für den Hinweis.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass dir dann wohl jedes Album von ZERO HOUR gefallen wird, denn die Sänger sind allesamt toll. "A Fragile Mind" und "The Towers Of Avarice" liegen zwar schon etwas vorn, aber "Specs Of Pictures..." und "Dark Deceiver" sind ebenfalls toll. Muss ich echt mal wieder hören!


Damit dürfte mein Warenkorb mal wieder gefüllt sein. :grins:
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Re: Zero Hour

Beitragvon Havoc » Montag 7. Juni 2010, 21:37

Mhh. Die erste Euphorie ist schon etwas verflogen.........was aber nix heißen muss. ;-)
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